Nähmaschinen Technik Thread

  • Hast Du einen Maschine die den Faden selbst abschneidet und vernäht?


    Du könntst mal versuchen, bein Losnähen die Fadenenden mit dem Finger fest zu halten, bei den ersten drei Stichen.


    Oder passiert es auch wenn du den Faden nicht abschneidest sondern nur die Stichart wechselst.


    Hast Du schon die Unterfadenkapsel gereinigt und geölt, das bringt auch oft viel.


    Grüße Carsten

  • Rev SLE CH Carsten

    Ich habe aktuell noch keine Nadel hier , die ich noch nie benutzt hatte . Das wollte ich als nächstes machen , am besten einen Satz neue Nadeln kaufen .

    Wie lange ich die einzelnen Nadeln benutzt habe , kann ich schwer abschätzen .

    Die Unterfadenspulenkapsel wird vor jedem Kite nebst Spulenkapselhalter/Führung gereinigt und es ist auch schon mal während einer Naht passiert , fällt mir gerade ein , meist aber nach Stichbildwechsel , also von Zickzack auf Wellennaht . Das blöde ist halt , das es nur manchmal auftritt, auch bei der momentan montierten Nadel .

    Die Fäden muss ich am Anfang eh immer festhalten . So einen Luxus wie Garnabschneider o.ä. haben meine 50-70 Jahre alten Berninas noch nicht :) .

    Vielleicht sollte ich mal alle Nadeln entsorgen und einen kompletten Satz neue kaufen .

    Allzeit guten Wind

  • Also, ich nutze je nach verarbeitetem Material eine Nadel für einen, zwei, maximal für drei Drachen.

    Wenn man Material mit Carbon oder Aramid Fäden näht, ist die Nadel

    definitiv nach einem Segel durch.


    Da solltest Du mal ansetzen.


    Grüße, Jörg

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  • Nimm die Organ Titan Nadeln von Jörg!

    Die sind sehr gut.

    Mit Schmetz u. Co. macht meine Bernina auch öfter unschöne Stiche.

    Das bisschen Wind :thumbup:
    Guido

  • Ja die Organ Titan habe ich gerade drin , vielleicht habe ich sie ja geringfügig verbogen , als ich mal mit dem Finger hängen geblieben bin .

    Hat schon mal jemand die Teflon beschichteten Nadeln probiert ?

    Allzeit guten Wind

  • Ist dein Nähfuß beim anheben leichtgängig oder geht das eher zäh.

    Wenn das etwas verharzt ist, kann es auch zu aussetzern bei den Stichen kommen.


    Ebenfalls könnte der Greifer unter mit Kleberesten fom DS-Klebeband verunreinigt sein, dann setzt der Stich auch manchmal aus.

  • Nähfuss ist leichtgängig, wird auch oft gereinigt, den Greifer mache ich auch nach oder vor jedem Kite sauber . Ich probiere jetzt erst mal neue Nadeln aus. 🙋‍♂️

    Allzeit guten Wind

  • Ja die Organ Titan habe ich gerade drin , vielleicht habe ich sie ja geringfügig verbogen , als ich mal mit dem Finger hängen geblieben bin .

    Hat schon mal jemand die Teflon beschichteten Nadeln probiert ?

    Ja die funtionieren recht gut, aber die Beschichtung ist nicht besonders haltbar. Bei mir ist sie inzwischen komplett (in dem Bereich in dem die Nadel Kontakt mit Stoff hat) verschwunden. Ist aber nicht so schlimm, da die Kombination Maschnine, Nadel, Faden und Klebeband bei mir ausgezeichnet funktioniert. Und da ich bei jedem Unterfaden Aufspulen (ca, 5 Spulen) immer den Greiferbereich sogfältig reinige und Öle, habe ich keine Probleme. Nähmschinen Hygiene ist sehr wichtig... wie Carsten richtig sagt!

    Viele Grüße
    Enrico


  • Ich sag jetzt nicht wie oft ich die nadel wechsele.


    (erst wenn sie bricht oder das laute Stanzen das geräuch der Nähmaschine übertönt.) =O


    Aber öfters wechseln wäre sicher besser

  • Hallo Carsten,

    bin da ganz bei dir 😉

    Beim ersten wechseln, machte die Maschine vorher so komische Geräusche beim eindringen der Nadel in den Stoff und ich dachte schon toll, jetzt schafft die Maschine das leichte Tuch nicht mehr zu vernähen. 7,6er, 4er und 1,5er Steiki hat das erste Nädelchen aber mit Bravour mitgemacht.


    Gruß Micha

  • Update

    So , jetzt habe ich mit neuen Nadeln nochmal genäht und Probleme gehabt , saubere Maschine und mittendrin beim nähen Garngewurschtel unter dem Tuch . Nun geht die Maschine mal zum Profi .

    P.S. : Der Bernina Profi , mit dem ich heute telefoniert habe, hat mich dann auch gefragt ob ich mal einen Nadelbruch hatte , und da ist mir eingefallen, das ich das diesen Sommer mal hatte als ich meinem Sohn bei seinem Surfequipment etwas genäht hatte . Vielleicht hat sich ja dabei was verstellt , aber der Profi bekommt das sicher wieder hin.

    Allzeit guten Wind

    Einmal editiert, zuletzt von gerard61 ()

  • Liebes Forum!


    Ich habe diese Maschine geschenkt bekommen


    Sie näht recht manierlich, läuft aber sehr schwer an.


    Ich habe mir also erlaubt sie einmal zu öffnen und auf der Unterseite dann siehe da...das große Zahnrad auf der langen Welle ist gebrochen (sehr üblich).


    Jetzt zu meinem Fragen


    1. Reparieren oder Altstoffsammelzentrum

    2. Gibt es da Ersatzteile

    3. Sind die erschwinglich oder

    4. kann man da evtl was drucken



    Danke für eure Mitarbeit und ich freue mich über Rückmeldungen

    Nur die Großen: Flaki 7.6, Colibri XL, nFinity 5.6, SPL5, Truxxal 5m, Big Dart (Uwe Lehsten Eigenbau), Topas 4.5, Matador, Thors Hammer, Mammut, Pure XXL

  • Hallo

    Ich nähe ja mit der 1211 oder 1212er und hab mir vor Zeiten eine Maschine zum Schlachten gesucht. Eins der Räder/Walze aus Kunststoff, Schalter, Birne, Garnrollenhalter, Spulen, ... alles kleine Sachen, die Glücklich machen, wenn solche bei einem Defekt oder einfach nur als Reserve da sind.

    Vor allem macht es mir auch noch Spaß, wenn am Ende ein Plan funktioniert 😉


    Gruß Micha

  • Leider kenne ich das Problem, war bei meiner 1222e auch so.

    Vor ein paar Jahren gab es noch eine Firma die Pfaffersatzteile in Lizenz produziert hat, da hat mein Techniker des Vertrauens Teile bestellt und mir die Maschine repariert, Kostenpunkt gut 160 Euro dafür, nach etwa drei Wochen Wartezeit auf die Teile.


    Mach nicht den Fehler ein gebrauchtes Ersatzteil einbauen zu lassen, denn das macht keinen Sinn.

    Die gerissenen Zahnreifen sind eine Konstruktionsschwäche. Ein Kunststoffzahnreifen auf einem Metallrad - unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten, schwindender Weichmacher im Kunststoff und irgendwann reißt das eben. Es ist nicht die Frage ob sondern nur wann das kaputt geht.

    Ausschlachten ist bei den Geräten ein zweischneidiges Schwert - die Kunststoffteile sind meist nach über 40 Jahren schon sehr spröde und man weiß eben nicht wie lange die noch halten. Die beiden Räder haben damals etwa 60 Euro gekostet, der Einbau hingegen gut 100 Euro, da macht es keinen Sinn an den Ersatzteilen zu sparen.

  • Ich mache mal eine Gegenrechnung :thumbsup:

    Ich möchte gerne einen Drachen haben, den es so nicht einfach zu kaufen gibt und sollte mein Geldbeutel verkraften können. Meine Vorstellung ist ein 7,6er Flaki nach der Konstruktionszeichnung von Günter Wolsing. Für dieses Bauvorhaben benötigte ich erstmal eine gute Maschine zum Nähen und lernen/ verstehen, wie so etwas überhaupt geht. Ein bisschen Recherche und ein bisschen Glück beim Kauf, wurde ich Besitzer einer guten 1211er von Pfaff.

    Kostenpunkt 130€ inklusive Versandt.

    Jetzt kommt noch weiteres Baumaterial dazu und etwas Zeit, aber am Schluss hatte ich den Vogel und fliege ihn heute noch. Die Maschine arbeitet allerdings immer noch sauber und ich setze mich auch immer noch gerne davor, wenn ich mir die Zeit dazu nehme. Sollte einmal an dieser Maschine etwas kaputt gehen, kann ich mir bestimmt weiterhelfen, da es an einer 1212er auch funktioniert hat und die steht startbereit auf Reserve. Unterm Strich, nichts ist für die Ewigkeit


    Gruß Micha

  • Da stimme ich durchaus zu, nur ist es selten eine intakte 12er Pfaff für so einen schmalen Tarif zu bekommen denn leider sind diese Maschinen sehr gehyped. Dabei gibt es deutlich haltbarere Maschinen die für gleiches Geld mehr bieten und nicht jeder ist in der Lage ein so komplexes Ding fast vollständig zu zerlegen und wieder so zusammen zu bauen daß es wieder funktioniert. Das Ersetzen der beiden Zahnräder im unteren Trieb ist nämlich eine ganz schön große Sache und darum ging es ja.