Hallo Grusserik,
... Nullwinddrachen fliegen ist, allem Anschein nach, eine wohl mehr als subjektiv erleb-/ wahrnehmbare Angelegenheit und das was in deinem Titel, nunmehr also mit den Leinen zu veranstalten sei, wurde zwar noch nicht so ausführlich erkannt ... ist aber möglicherweise zu dem bereits genannten Ideengut lediglich hinzuzufügen. Die Summe und vor allem die Beachtung all dieser Hinweise ergibt womöglich, vielleicht sogar mitetwas metereologischem Glück, einen optimal fliegenden Zero 1.1, ich kann dir nur sagen, dass die Magnete in den Stabtaschen des Zero ... einen Zero ergeben, der all die dringlich zu beachtenden Tipps nichtig macht. Weder muß ich auf durchhängende Leinen, noch lose Segel noch rutschende Knoten bzw die ganze Liste die sich hier an Tipps zum Flugverhalten des Zero´s häufen, achten.
Auspacken, Querspreize, Buchtknoten, Gleiten lassen ... Freuen ... und zwar genau in dieser Reihenfolge. Würden diese Drachen von Hause aus so geliefert, und ich vermag keinen Widerspruch darin sehen den Zero zu belasten, das wird wie bereits beschrieben bei Segelbooten genauso gehandhabt, Amerika wäre ohne Gewichte in der Bilge sehr viel später entdeckt worden, wäre dieser Thread vielleicht sogar überflüssig.
Übrigens, sowohl am "Hybrid 200" als auch am "Long way home", gestern bei einschlafendem Wind und zunehmender feuchter Kälte, beide Zero´s lagen schon lange am Boden, beide geflogen, sind diese "Schluckaufs" zwar in deutlich schwächerer Form, aber eben doch als bekannte Bewegung zu sehen.
Da die Steuerbefehle gaaanz gaaanz laaangsaaam bei den beiden "Großen" ankommen, sind diese Reaktionszeiten entsprechend verzögert und beherrschbar.
Zum Indoorfliegen, mit diesem riesigen Flugplatz quasi vor der Haustür bekäme ich es kaum bis garnicht in Einklang bei Wind und knackiger Kälte Drachen fliegen zu lassen, die sich womöglich in den Zentralheizungsröhren verfangen.
Es ist/wird nicht meins werden und wenn dieser bereits von mir genannte Standpunkt verhöhnend gar despektierlich wirkte ... sorry!
Menasse
