Hallo Erzer,
du schreibst bekanntes ... nur zu bekanntes. Kannst du dich noch vage erinnern, wie oft du die 25 Meter abschreitet "durftest" um dieses verdammte Teil in eine halbwegs glaubhafte Startposition zu bringen? Bei Asphalt, so ein Gefühl stellte sich Anfang vorigen Sommers jedenfalls bei mir ein, wären die Sohlen weg gewesen. Und dann die kleinen Halmchen und Stöckskens die die eigentümliche Vorliebe für innige Umarmungen mit anscheinend ausschließlich meinen vier 25 Meter langen Schnüren entwickelten. Vor meinen Augen, immer aufs Neue. Manchmal glaubte ich die gesamte "Flugplatzbesatzung" schaute kichernd ausschließlich meinem ungekonnten Übungen zu.
Glaube mir, ... das legt sich! Nach spätestens dem dritten Muskelkater und dem damit verbundenem, sonst unbekannten Bedürfnis schon kurz nach Sonnenuntergang in die Horizontale zu gehen ... kurz wenn diese Phase überwunden ist, der abendliche Freundeskreis wieder interessanter als das Kopfkissen wird ... Erzer, ... dann preise dich glücklich , dann hast du es geschafft.
Den "walk of shame" bewältigst du mit einem Augenzwinken und wenn sich spätestens hier das Gefühl einstellt, "bin ich Lindbergh" dann gelingen dir ganz plötzlich die tollsten Flugfiguren. Es macht dir dann auch nichts aus, wenn so einige Familienmitglieder Hausbewohner der Freundeskreis bleibt davon auch nicht verschont, so ein verstehendes Grinsen zeigen, wenn sie dich bei Minusgrad womöglich bei aufkommendem Schneegestöber, um nicht den Begriff Blizzard zu nutzen, immer noch auf dem Platz stehen sehen. Manchmal hilft ein zweistündiges Vollbad um die Kälteschauer auch nur halbwegs in den Griff zu kriegen, einen ... einen einzigen nicht von der Hand zu weisenden Vorteil hat dieses manchmal eisige Hobby, Schnupfen kenne ich seither nicht mehr.
Viel Spaß weiterhin
Menasse