Das ist eine meiner liebsten Kombinationen
Im Grunde mache ich da nicht viel was anderes als bei einem "normalem" 540 mit einem Impuls durch eine Steuerleine.
Einen 540 kann man ja durch besonders starkes Entlasten einer Leine fliegen oder aber auch radikaler indem man einen Pancake fliegt und kurz bevor der Kite zum Stillstand kommt mit einem Impuls mit einer Leine die Rotation einleitet. Aus dem Fade oder Flic Flac heraus geht das genauso, nur das man vom Timing her den richtigen Moment erwischen muss. Mein Tip ist zunächst einen Fade_2_540 zu probieren, weil man da etwas mehr Zeit zum Konzentrieren und Vorbereiten hat. Also Durch Zug an beiden Leinen aus dem Fade in den Pancake und dann auf der einen Seite einen "Gegenimpuls" für die Rotation.
Nur das mit dem "weichen" 540 verlangt dann extrem viel Gefühl.
Beiträge von Anonymous
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Ich würde gerne einmal wissen wie ihr den 540er aus dem Flick-Flack heraus fliegt.
Ich finde das ist eine so schöne Kombination: erst einige radikale Flick-Flacks und zum
Abschluß einen weichen 540er. Gesehen habe ich ihn auf Videos schon aber in der Praxis noch nicht.Ich habe schon mehrere Bewegungsabläufe versucht, aber mehr
als einen normalen Flatspin (180°) kriege ich nicht hin.Danke schon mal im Voraus ...
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Zitat
Jungens, was haltet Ihr von einer Wagenleiter? Knoten versetzen, fertig. [Zwinkern]
(?) :kirre: Wie bitte?
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In besagten Abflußrohren bewahre ich auch meine gewickelten Stäbe der unteren QS bruchsicher auf
:H: -
So, mit einiger Verspätung möchte ich Euch über meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem Genesis UL berichten.
Ich habe ihn bisher nur bei SUL-Bedingungen (Wind zwischen 4 und 10 km/h) fliegen können. Wie sich der Drache im oberen UL-Windbereich verhält kann ich (noch) nicht sagen.

Generell finde ich das Segel mit dem hohen Mylaranteil absolut gelungen. Wenn von hinten das Licht einfällt, glänzt der Drache regelrecht am Himmel. Es ist ein 40g-Mylar, das sehr weich ist und eine lange Lebensdauer erwarten lasst.
Das Segel ist zwar schwerer als das Standard -Segel aus Polyestertuch aber durch die Luftundurchlässigkeit des Mylars soll der Gewichtsnachteil durch höheren Auftrieb wieder ausgeglichen werden. Wenn das gelingt kommt das etwas höhere Gewicht als zusätzliche Schwungmasse den Tricks zu gute.
Der erste Testflug fand bei widrigen Bedingungen (Wind um 8km/h, Nebel bzw. Bodenwolken und -1 Grad) statt und dauerte nur wenige Minuten, da dann sowohl die Schnüre als auch der komplette Drachen von einer Eisschicht überzogen war. Er flog gut aber die dort gewonnen Eindrücke sind bestimmt nicht repräsentativ.
Letzen Samstag beim \\\"Adventsfliegen\\\" in Celle konnte der UL dann bei Sonnenschein und leichtem Wind (4-10km/h) zeigen was er drauf hat.
Zusammenfassend kann ich sagen: der Genesis UL verhält sich wie der Standard, nur dass er etwas früher fliegt. Und wie er fliegt. Die Fluggeschwindigkeit ist moderat und auch bei \\\"Böen\\\" oder manuellen Beschleunigungsversuchen erhöht UL seine Geschwindigkeit nur minimal.
Ich finde, er ist noch etwas präziser als der Standard.Ab 6 km/h hat er in der Grundeinstellung genug Druck für knackige Ecken. Alles was ich an Tricks kann hat er ohne zu murren mit gemacht. Stall und Slides gehen super gut.
Ich wusste gar nicht das so gut sliden kann ;-).Der Fade ist absolut stabil, Flick-Flacks brauchen kaum Raum und die Bauchtricks können sowohl aggressiv als auch langsam, schwebend ausgeführt werden. Seine 540er in Bodennähe mit anschließendem Wingtip-Stand sind ein Genuss.
Auf dem Rücken hat er ein ähnliches Verhalten wie der Standard. Er nimmt die Nase nicht allzu tief aber Lazys (schnell und langsam) sowie Mutex fliegt er ohne Probleme und der Backspinn ist auch mit eingebaut. Der YoYo über den Backflip klappt. Den geschleuderten YoYo habe ich nicht hinbekommen. Das liegt wohl an der fehlenden Schwungmasse. Trotz nicht vorhandener YoYo-Stopper blieben die Leinen meist so an den Leitkanten \"kleben\", dass ich ihn problemlos wieder auswickeln konnte (Pancake oder Lazy). Darauf hin habe ich Stopperclips auf die Leitkante geklebt. Die reichen als YoYo-Stopper ablsout aus!
Entfernt man das 6g-Gewicht, dass er standardmäßig am Kielende hat, verbessert sich die Rückenlage und auch das Wickeln (via Backflip) wird noch einfacher. Allerdings braucht es dann beim Auslösen des Backspinns etwas mehr Gefühl. Spinnt er erst einmal back sind die Folgedrehungen kein Problem mehr. Wenn man den Genesis UL (ohne Gewicht) über die 4 oder 8 Uhr Position in eine Lazy axelt, ist das nicht mehr ganz so aggressiv wie mit dem Gewicht.
Ob mit oder ohne Gewicht ist IMHO reine Geschmacksache.
Das Gestänge (P90 in der Leitkante und PT3 als Spreize) kann eine Menge ab. Wenn man ihn aggressiv fliegt dann klatscht der UL bei den Ecken begeistert Beifall.
Landungen dürfen ruhig aggressiv geflogen werden. Meiner musste einiges an harten Snap-Landungen aushalten und hat dies ohne Probleme getan.Der UL ist eine gelungene Ergänzung zum Genesis Standard für den unteren Windbereich. Mit seinem Mylarsegel ist er
für mich ein absoluter Hingucker, sowohl am Boden aber erst recht in der Luft.Vorsichtshalber: Die obigen Ausführungen stellen meine persönlichen Eindrücke und Empfindungen dar und sind keine Garantie dafür, dass der Drache jedem Drachenflieger gefällt. Aber alle Piloten, die meinen UL an den Leinen hatten, waren von ihm sehr angetan.
Noch ein Nachtrag zum Genesis Standard .
Am Sonntag haben wir den Genesis Standard bei 25-30km/h (2m über dem Boden) fliegen können. Mit gelöster Saumschnur flog er gleichmäßig, filterte die Böen sehr schön weg und war immer noch gut zu tricksen.
Dabei war er deutlich leiser als z.B. der LTM, den die Anwohner einige Hundert Meter entfernt noch gut gehört haben ... :-O :-O :-O
- Editiert von FEnger am 07.12.2004, 18:38 - -
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Die Häufigkeit dieser Frage schlägt schon fast die nach Kaufempfehlungen oder dem richtigen Einstellen der Waage.
Schau mal hier oder in einen der anderen zig-Threads zu dem Thema.
Hier noch ein weiter: >>klick<<
Und hier noch einer aus dem vergangenen Jahr: >>>klick<<<Gute Reise!
Oliver
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Hi,
kann mich noch an einen thread erinnern wo`s eben darum ging. Ne gute und brauchbare idee wie ich fand; kunstoff(abfluss)-rohre ausm baumarkt zu nehmen(oder ähnliches??). Sind in unterschiedlichen durchmessern, wandstärken und längen zu haben. Beidseitig karton drauf und zugetaped - hört sich doch bruchsicher an...gruß
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Hi!
Also ich bin zwar noch nie Geflogen, (außer Drachen und auf die Schna........! :-O ) Aber ich würde es mit einer dicken Pappröhre versuchen! Wo man soetwas jetzt herkriegt......weiß ich auch nicht! -
Hallo und guten Tag,
ZitatDarum: Rettet den Impact!

... bin ich aber auch sehr dafür!!
Ich klink mich einfach mal hier ein, da ich ein paar Infos zum Impact-vtd. suche. Ich besitze den std. bin sehr zufrieden damit, und liebäugel nun mit der vtd.-version.
Wie sieht denn der vergleich zum std. aus? Flugeigenschaften? min/max bft/km real(!!)? Da der std. schon bei relativ wenig wind einen "gesunden" druck aufbaut, würde es mich interessiern wie sich die vtd.-version verhält. Wie sieht dort die ventilierung aus? Bei welcher windgeschwindigkeit ist der noch gut zu tricksen? Ich wohne im Binnenland.
Vielen Dank schon mal.Gruß Bene
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Diese obere Knotenleiter hat mich auch schon in einige Diskussionen verstrickt

Wenn der Wind es nicht anders zuläßt muss ich damit den Drachen anpassen - sprich flacher stellen.
Bei Leichtwind und damit meine ich Windverhältnisse, wenn der Drachen vielleicht gerade mal nach ein paar Metern Höhe schon das Windfensterende erreicht muss ich den Drachen flacher stellen damit ich mehr Spielraum habe. Positiver Nebeneffekt dabei ist, dass dann der Popup, wenn der Drache im Pancake vor mir liegt leichter geht, warum weiß ich nicht... :L
Aber auch bei Starkwind, der an die Leistungsgrenze des Drachen geht muss ich wieder flacher stellen damit der Druck nachläßt und die Flügel zu schlagen aufhören.
Dazwischen ist es dem Piloten selbst überlassen welche Vorlieben er beim fliegen hat. Die meisten Tricks gehen mit einer steilen Waage besser und auch radikaler, schneller und auch gleichmäßiger fliegt er mit einer flachen Einstellung, knackigere Ecken und engere Radien wieder mit der steilen Einstellung.
also einfach mal ausprobieren
lg
Markus -
Ralph U. Marc
ja, habs verstanden was Ihr meint. -
Hallo Bernhard,
der Einfluß des Materials auf die Biegesteifigkeit nimmt ab, je dichter man an das Zentrum des Stabs kommt. Genau im Zentrum ist zusätzliches Material sogar völlig unwirksam. Statiker bezeichnen das daher als "kraftneutrale Materialfaser".
Das Auffüllen von Stäben durch Inlets wird daher - wenn überhaupt - nur im Muffenbereich gemacht, um die seitliche Knickwirkung der Muffe auf den Stab abzufangen.
Biegesteifigkeit kann man nur durch einen größeren Außendurchmesser gewinnen.Wie wär's mitgewickeltem CFK (z.B. Skyshark P200 oder Avia Skinnies)?
Noch steifer geht es eigentlich nicht. Der Nachteil ist nur, daß es diese Stäbe meist nur bis 82,5cm Länge gibt.Bis dann
Oliver
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Ich kaufe Ersatzstäbe auch immer paarweise. Die verstauben ewig daheim
Sogar die PT2 vom JTM extreme halten einem anständigen Spike stand wo mir schon schlecht wird wenn ich sehe wie sich die Leitkante durchbiegt.Na... vielleicht mach ich mal einen Ersatzstabdrachen draus damit sie wegkommen

lg
und einen bruchfreien Tag
Markus -
Zitat
So ist das mit Murphy......
:H:

Stimmt. Deshalb kaufe ich alle beschädigten Teile auch imme gleich doppelt nach.
Bis dann
Oliver
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Hallo Frank,
Danke für die Infos! Dann werde ich wohl den Wunschzettel mal verlängern.... -
Stimmt natuerlich, was die anderen sagen - Uebung laesst sich durch nichts ersetzen - ausser durch mehr ueben
Und damit werden die Stabbrueche doch wesentlich seltener (eigene Erfahrung).Fuer spezielle Anwendungen, oder wenn man vom Grobsein einfach nicht lassen kann, gibt es dann noch Noobies - mit Hanffasern gefuellte Staebe. Naehere Infos in diesem Thread.
Na dann Leitkanten und UQS-Bruch,
Christian -
Zitat
Original von charlyschwarz
Marcverstehe ich da jetzt etwas falsch. Wenn der Wind gering ist, dann stelle ich den Drachen doch mittels oberer Knotenleiter steiler ein, damit ich dem Wind mehr Fläche biete, wobei ich bei meinen Drachen eigentlich nie den einmal eingestellten Waagepunkt verändere, sondern lediglich über die obere Knotenleiter den Drachen dem Wind anpasse.
Was sollte ich dem Beitrag von Ralph noch hinzufügen....?
Danke Ralph... :H: -
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Zitat
Junioren und die Intermediate-Klasse ,die fliegen bei 7km/h - 30km/h !
Ja, natürlich! Sollte ich eigentlich noch wissen... :peinlich:
