Hi Nina
Zitat
ich sehe hir kein Problem, da du ja mit der Schnur an einer rel. großen Fläche entlangschrappst.
Die Problematik Kevlar vs. Dyneema (oder sonst. Flugschnur) besteht ja aus eigentlich zwei Problemen:
1. Durch die geringen Durchmesser der Flugschnüre hast du bei gespannten Leinen einen recht hohen Flächendruck, unter dem die Leinen bewegt werden.
Bei entsprechender Reibung tödlich
und dies führt zu Problem zwei:
2. Reibungswärme. Und hier ist Kevlar den anderen Fasern haushoch überlegen, da der Schmelzpunkt deutlich höher liegt als der der restlichen Flugleinen.
Nimmt man nun Deinen Fall, so schrappst Du meit einer recht massiven Waageschnur an einem - gegenüber dem Schnurdurchmesser - recht großflächigen Stück Kevlar entlang. Hmm, ich glaube nicht, dass du damit Probleme bekommst.
Am Besten: Probieren geht über studieren. So groß dürfte der Aufwand ja auch nicht sein. Auf jeden Fall geringer, als den Kite zu entstaben und dann wieder zusammenzufrickeln.
EDIT: noch ein kleiner Nachtrag: ich denke es ist auch ausreichend, wenn du Klebedacron verwendest. Wenn Du dir Deine Leitkanten anschaust, werden die wohl auch noch ganz passabel aussehen
- Editiert von Anselm am 09.01.2005, 16:48 -
