Beiträge von Anonymous

    Nina:


    Zitat

    mit sandpapier etwas nacharbeiten um glatte "nahtstellen" zu bekommen, oder?


    Als ich das eben gemacht habe, brauchte ich das nicht zu machen, da das Zeug von meinem Lötkolben so heiß war, dass es sehr sehr flüssig war und es so lauffähig war, dass es eine wunderschöne runde Oberfläche erzeugte....


    Kommt aber auf Erfahrung und Kollbentemperatur an, die ja sehr varieren.


    Bei der Verwendung von Sandpapier besteht aber die Gefahr, dass die Oberfläche des Gummis rauh wird und deshalb blöde "Sollhängstellen" entstehen, die das Sägeverhalten beschleunigen.
    Also wenn Sandpapier, dann am besten die feinste Körnung die du erhalten kannst.
    Finger weg von Feilen, die passen sich zu wenig dem Gummi an.


    Man kann die Oberfläche aber auch durch erneutes Erhitzen "schönformen"


    Ach ja: Nimm Sandpapier, reib das rund und halt danach ein Feuerzeug ran! Dann hast du keine rauhe Oberfläche....


    Nochmal danke für den erneuten Denkanstoß!


    Gruß
    Gregor

    Ich wohne auch im Binnenland im Spessart (Nordbayern)und fliege am Mainufer und hab da wenig Probleme weil der Wind durch das Tal entweder Mainaufwärts oder Mainabwärts bläst.Drehender Wind ist da echt ungewöhnlich - aber mit Böen hab ich schon häufer Probleme.

    Ich gehörte zu den Pollerwiesen-Kiter bzw. wir fliegen zur Zeit am Golfplatz in Wahn. Die Gegend in und um Söven kenne ich, da Verwandtschaft von mir dort wohnt. Ich bin letztes Jahr im Sommer mal auf der Wiese hinter der Schule geflogen und ich muß sagen, dass sie für Trickflieger nicht so optimal war. Der Wind ist dort immer ziemlich böig, obwohl er vom freien Feld kommt bzw. kam.


    Für mich kommt dann noch hinzu, dass sich die Fahrt bis nach Söven (von Bornheim aus) nicht lohnt.


    Ich hoffe aber, dass Du noch einige Leute aus der Gegend zusammen bekommst, damit Du da oben nicht so alleine bist.

    Nina:


    Zitat

    werde ich entstandene einschnitte an den stoppern mit dem lötkolben wieder dichtschmieren


    Super Idee!


    Meine Güte; Ich mach soviel mit Lötkolben etc. auch außerhalb des Drachensteigens...
    "stehe vorm Wald und sehe die Bäume nicht" :)


    Ich hab nen Optimierungsvorschlag für deine Methode, falls du es nicht eh schon so machst:
    Vulkanisiere deine Yoyo-Stopper an ihren "neuralgischen" Stellen einfach, d.h.erhitze
    irgendetwas Gummiähnlich, wie schlauch, endkappen oder alte Verbinder, mit einem
    Lötkolben oder Feuerzeug bis sie schmelzen.
    Nun lass diese flüssige Masse einfach auf deine Yoyo-Stopper tropfen.
    Et viola: Wie neu
    und wenn du Erfahrung sammelst sogar noch stabiler als vorher.


    Habs grad bei einem Kite von mir gemacht. Funktioniert super! Besser als Gewebeband!


    Danke für diesen Denkanstoß Nina


    Gregor

    Hi,


    die Bad Widow gibts beim großen Aukionshaus manchmal im Angeobt für unter 100 EUR. Ich habe das Teil und bin damit sehr zufrieden. Den Antigrav kenne ich leider nicht. Die Widow hinterlässt so eine Art "sahnig-sämiges" Fluggefühl. Geschwindigkeit und Power ab 4 Bft recht ordentlich. Startverhalten: Nix für Ungeduldige aber gut machbar, wenn man sie gut in Windrichtung aufstellt. Es gibt schnellere und zugkräftigere Drachen, aber bei der Widow ist dieser Kompromiss echt gut getroffen. Die Optik am Himmel sieht auch richtig nach "böse" aus. Wenn ich raussehe, und um die 4-5 Bft sind, kommt bei mir meistens die Widow dran. Vorsicht bei den geteilten Leitkanten (so praktisch die manchmal sind), die knacken leicht mal an den Muffen durch. Natürlich immer die obere Stabhälfte mit der Muffe dran, dass auch ja alles schön herausgewurschtelt werden muss


    Grüße
    Rolf

    Autsch !!! :(
    Stimmt schon, bei der Demontage des Bogenstabes ist äußerste Vorsicht geboten. Ins Auge möchte ich den nicht bekommen. Man kann froh sein, wenn das Segel heil bleibt, also die Kanten der Stäbe immer besonders gut abrunden.


    Was ist denn ein "Suso" ??? (?)


    Grüße
    Rolf

    Hallo Thomas,


    hab ich schon gelesen. Klingt interessant. Ich bin allerding mehr der Gelegenheits- und Schönwetterflieger. Am Samstag war es für meinen Smash schon zu heftig, Kielstab gebrochen. Muß mir bei Gelegenheit mal einen Vented zulegen.


    Hab gesehen, Du stehst auf Musik. Wir sollten mal zusammen im Siebengebierge fliegen und klönen.


    Grüße
    Zoltan

    Hi!


    Bei meinen Eigenbauten hab ich einfach ein Stück augebohrten Schlauch verwendet. Diesen habe ich mit ein, zwei Lagen Gewebeband ummantelt. Nach ca. einem Jahr war das Gewebeband leicht angeschlagen und konnte binnen 1min ausgetauscht werden. Natürlich ohne den Drachen zu entstaben :).
    Das Gewebeband hat bei mir übrigens länger gehalten als ein nicht ummantelter Schlauch. Die Materialeigenschaften des Gewebebandes(bzgl. Reibung und Sägeeffekt) sind also sehr gut für diesen Zweck.


    Gruß
    Gregor