Beiträge von Anonymous

    ...wow... das ging ja rasend schnell. Danke für eure spontanen Antworten, das hab ich so schnell in noch keinem Forum erlebt.


    Also: Es handel sich um einen "Skymaster Competition". Ich habe schon im letzten Jahr hier im Forum gefragt, ob den jemand kennt - leider Fehlanzeige.


    Gruß
    Holger

    Hey,


    habe mir im letzten Jahr einen gebrauchten 2leiner mit 225cm Spannweite gekauft und bin damit fröhlich nach Dänemark gefahren. Dort angekommen, habe ich versucht das Ding mit den Schnüren meines kleinen HQ (160cm) in die Luft zu bringen - hat auch ca 3 Minuten funktioniert - dann ist mir aber alles um die Ohren geflogen, weil natürlich eine Schnur gerissen ist. Welche Schnur brauche ich denn jetzt??? Den Drachen würde ich als nicht sehr wendigen, eher etwas plumpen aber zugkräftigen Drachen bezeichnen.


    Danke und Gruß
    Holger

    Da muß ich mich jetzt ein wenig aus dem Fenster lehnen. Bin nicht der große Selberbauer und tunen tu ich meine Drachen in der Regel nur nach konkreten und bereits getesteten Vorschlägen anderer.


    Neben der Tatsache, daß es bei den meisten hochwertigeren Drachen mit gewickeltem Gestänge so ist (bei gewickeltem Gestänge hat man eine viel größere Auswahl an verschiedenen Steifigkeiten als bei gezogenem Gestänge, bei dem man nur über die spezifischen Eigenschaften von wenigen Herstellern gehen kann und sonst nur über den Gestängedurchmesser variieren kann), habe ich auch schon dementsprechendes gelesen. Da ging es um Tuning des Tramontana. Alle Empfehlungen lauteten: Leitkanten eine Nummer weicher als Kiel und und Querspreize. Einer hat es nicht beherzigt und einheitlich bestabt. Mit dem Ergebnis war er gar nicht zufrieden. (Das war im Zusammenhang mit gewickeltem Gestänge)


    Als technische Basis vermute ich mal, daß mit einer stabilen unteren Querspreize und Kiel die grundlegende Geometrie des Drachens bei verschiedenen Windverhältnissen aufrecht erhalten werden soll => hohe Steifigkeit des Drachens. Es dürfte wohl eher erwünscht sein, daß, wenn sich unter dem Winddruck was verbiegt, es in erster Linie die Leitkante ist. Das dürfte die Gesamtgeometrie (und somit die Flugeigenschaften) des Drachens weniger beeinflussen.
    Kommt dazu, daß viele Drachen eine profilierte Leitkante haben (also nicht bolzgerade, sondern eine leichten Bogen). Dieses Profil soll natürlich nur durch die Leitkante ausgebildet werden, und nicht durch den gesamten Drachen => also auch daher: Leitkante weicher wählen.


    Zurück zu Deinem Fall:
    Wie gesagt, ich habe letztens erst gelesen, daß Elliot angeblich nur Exel und Avia verbaut. Ein Aufdruck muß nicht unbedingt drauf sein. Fall Du einen Meßschieber (umgangssprachlich "Schieblehre") hast, kannst Du ja den Durchmesser der Original-Stäbe mal nachmessen - die Avias sind nicht metrisch, sondern am Inch-Maßsystem orientiert. Das heißt, wenn der Durchmesser nicht genau 6.0 sondern 5,9 oder 6,1 mm ist, dann könnten es Avias sein. Das würde eventuell auch den von Dir festgestellten Gewichtsunterschied bestätigen => manche Avias gibt es als "TW" (thin wall) und die sind somit schon ne Ecke leichter.


    Noch ein paar Worte zum Grund meiner Empfehlung:
    Neben dem oben angesprochenen Thema der verschiedenen Steifigkeit des Gestänges, was in Deinem Fall, mir rein gezogenen Stäben nur in geringem Maße abgebildet sein dürfte, hatte ich noch einen etwas praktischeren Hintergedanken: Im Gegensatz zu Kiel und Spreize, ist das Ersetzen der Leitkanten doch ein wenig mehr Aufwand. Mehr Verbinder, mehr Stopper, auf die Waage muß geachtet werden... Diesen Aufwand würde ich mir an Deiner Stelle erst dann machen, wenn wirklich was zu Bruch gegangen ist.
    Wenn sich Deine Nachrüststäbe tatsächlich von den Original-Stäben in Gewicht, und wahrscheinlich auch in Steifigkeit unterscheiden, würde ich aber in jedem Fall darauf achten, daß die Stäbe immer symmetrisch getauscht werden. Wenn also die rechte Leitkante putt ist, die linke auch gleich ersetzen. Kann sonst, aufgrund der verschiedenen Eigenschaften der Stäbe, zu ungleichmäßigem Flugverhalten führen.


    Wenn die neuen Stäbe spürbar schwerer sind, wäre es eine weitere Überlegung, mit dem Ersetzen langsam zu tun, um das Gesamtgewicht des Drachens nicht unnötig in die Höhe zu treiben. 20 Gramm Mehrgewicht, können sich im unteren Windbereich schon mal deutlich bemerkbar machen...


    Aber wie gesagt, such mal noch ein wenig im Forum, was Du zum Thema Bestabung im allgemeinen so findest, und warte noch ein paar Meinungen und weitere Erklärungen ab...

    Hallo Rolf,


    Meine Idee, wenn du dich noch nicht entschieden hast:

    Transfer XT.R ist ein super Trick Drachen.
    Nirvana ist mehr "allround" - gut für Tricks, sehr gut für Präzision.


    Wenn du von Beiden Programmen das beste möchtest, nehme einen Transfer XT.S
    Er ist etwas teuer, aber mit dem hast du einen aussergewöhnlicher Drachen.
    In Frankreich sagen die besten Piloten das der XT.S noch besser trickst wie den XT.R


    Gruss,
    Didier

    Zitat

    Original von butcher
    Wundert mich übrigens, daß hier im Thread noch nicht die Lateral-Roll erwähnt wurde :L *hilfeduckundwech*.


    Das hatte ich allerdings zu Beginn hier für mich etwas durcheinander gewürfelt... :peinlich:


    Aber zur Erklärung: Eine laterale Rolle steht für das "Umklappen" bzw. Rollen aus der Position Drachen auf dem Rücken; Nase vom Piloten weg und Leinen verlaufen über die LK, unter dem Drachen durch zum Piloten. Durch ein Zug an beiden Leinen rollt der Drachen bis in den Backflip.


    Das Ganze geht auch anders (und heißt dann aber meines Wissens nach trotzdem Lateral Roll): Der Drachen liegt auf dem Rücken, Nase zum Piloten und die Leinen über die Schleppkante unter dem Drachen durch zum Piloten. Wieder ein Zug an beiden Leinen und der Kite rollt in den Fade.


    Viele werden schon erkannt haben, es geht hier im Grunde um die Grundelemente Jakobs Leiter.


    Was hat das nun eigentlich mit einem Backspin zu tun?


    Die erste Variante kann man mit einem "halben" Backspin vorbereiten.
    Allerdings habe ich kürzlich mit HansK auf der Wiese diskutiert, ob daß eigentlich zutreffend ist und Hans hat IMO Recht damit, wenn er sagt, daß bei der JL eigentlich nie der Ansatz von einem Backspin geflogen wird. Sondern - nach der Diskussion hier - ist es meiner Meinung nach eher eine halbe Barrel Roll (der Drachen wird eigentlich nur aus dem Fade mit der Nase nach unten "gedreht"), die den Drachen für die laterale Rolle vorbereitet.
    Die zweite Variante der Letral Roll aus dem Backflip wird dann aber eindeutig durch eine halbe Lazy Susan eingeleitet.

    Zitat

    Falls du mal was selber bauen willst, mach dir einen Nazko, kommt von der Grösse nicht ganz an einen XTS ran, ist aber im Trickflug ein gigantisches und vom Tempo her schon fast ein beruhigender Anblick.


    Kann ich nur bestätigen. Wollte Ihn auch schon vorschlagen, weil er genau in dein angegebenen Bereich paßt!
    Gruß Klaus

    Ich versuch' gerade mir den an verschiedenen Standorten bildlich vorzustellen:


    - vor meiner Hütte (Hütte ist nur etwas breiter)
    - vor drei Smarts hintereinander (drei Smarts sind zusammen nicht ganz so lang => von denen dürfte nicht viel zu sehen sein)
    - senkrecht unter dem 10-Meter-Sprungturm im Freibad (da fehlen gerade mal noch 1,75 m)
    - oder waagerecht vor einem 3-Meter-Brett (da kann man dann wenigstens die Drachennase ohne Leiter reparieren ;) )
    - oder oder oder .....


    :) :-O :)