Beiträge von Anonymous

    Ich meinte sowas. Hier natürlich nur als Testaufbau, nicht als fertige Version!


    Überblick: Rolle zum Kite, Schäkel zum Trapez, lange Schnur zum Handgelenk / zur rechten/linken Seite vom Trapez, damit man leicht in die Leine greifen kann. Freihängender Bommel wegen der äußerst geringen Auslösekräfte wohl weniger geeignet.



    Im Detail: Leine ist zweimal durchgeschlungen, dadurch viertelt sich die Kraft, die auf den Knoten wirkt - er geht leichter auf. Der Knoten ist ein einfacher Kreuzknoten, wobei eines der beiden Enden als Auge durchgeführt ist. Er ist so geknotet, dass die Zugrichtung zur Öffnung des Knotens passt.



    Hab's ein paar Mal mit ca. 50 kg. Kraft getestet (stabilster Punkt in meiner Bude, hab noch keinen Kronleuchter zum dranhängen), ließ sich mit einer geschätzten Auslösekraft von zwei Kilo öffnen. Hab die Leine nur spitz zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten!


    Mögliche Nachteile:
    -Leine hält sicher nicht ewig, schabt sich möglicherweise auf. Mit runderen Ringen hätte der Knoten mehr Tendenz zum Wandern, auch nicht gut.
    -Durch die leichte Auslösekraft geht er vielleicht öfter mal ungewollt auf. Neu knüpfen ist natürlich etwas fricklig. Mit Übung aber kein Hexenwerk und schnell passiert.
    -Wenn der Knoten auf einen der Ringe wandert, kann er "umkippen" und aufgehen. Vielleicht lässt sich das mit einem anderen Knoten als dem Kreuzknoten lösen.


    Mögliche Vorteile:
    -Das System baut sehr kurz, man könnte den Tampen statt im hinteren Schäkel auch direkt im Trapez einhängen. Damit bleibt mehr effektive Länge für den Tampen zwischen den Handles.
    -Kostet fast nix - okay, schwächstes Argument
    -Sand im Getriebe ist kein Problem
    -Keine zusätzlichen harten Metallteile im Bauchbereich, die es beim Auslösen aus Bachlage schön über die Brust zieht
    -Abreissende Auslösetampen praktisch ausgeschlossen (von denen hier auch schon berichtet wurde)
    -Da der Tampen nach dem Auslösen weder mit dem Fahrer noch mit dem Kite verbunden ist (im Gegensatz zum Schäkel), könnte man die Auslöseleine prinzipiell auch am Buggy selbst einklinken. Bin kein Buggyfahrer, ein Schuss ins Blaue, aber vielleicht ja ne Idee?


    Wie gesagt, nur meine Ideen und Überlegungen. Würde mich sehr über euer Feedback freuen!


    Testen werd ich das wohl demnächst mal, sofern keine überzeugenden Gegenargumente kommen. Mehr als dass es zu früh oder ungewollt aufgeht sollte eigentlich nicht passieren. Natürlich gibt's dann hier die Exclusivstory :L

    nee, Saugen ist hier ja nicht gefragt, seit den Prism Taschen Fred wäre ich vorsichtig;-)


    Sollte man das Material nicht mit der Leine vernähen, à la Nappies?


    Bei uns macht gerade ein Bastelladen dicht, ich schau morgen mal was der noch so an Meterial rumliegen hat...
    Wie groß/lang sollten die Fuzzys sein?

    So,
    auf Anregung von Lenzi wollen wir doch mal Versuchen ob wir uns die Fuzzys nicht selbst zusammennageln können. Es gab wohl mal nen Workshop, aber irgendwie scheint das Projekt dann wohl auch im Sand verlaufen zu sein, es sind auch keine Bilder mehr online...


    Die erste Frage, die sich mir stellt ist die Materialauswahl, hat jemand Ideen?
    Weitere Bilder und Anregungen von Fuzzy-ownern wären natürlich genial!
    - Editiert von Space5 am 29.01.2006, 21:16 -

    Zitat

    wie hast du die aplikationen eingearbeitet?

    Zitat

    segelmachernaht und dann von hinten ausgeschnitten????


    Nein nur Gradstich, von hinten ausgeschnitten und die Applikation auf der Rückseite auch noch mal mit gradstich aufgenäht.


    Gruß
    Jean

    schnönes teil....
    würd mir auch gefallen, werd mal überlegen ob mich auch mal an sowas
    ranwaage.... aber ich habe momentan schon ein gespann als projekt (6drachen)


    wie hast du die aplikationen eingearbeitet?
    segelmachernaht und dann von hinten ausgeschnitten????


    p.s.
    meiner freundin gefällt er auch sehr gut

    Hi Tobi, ohne Scheiss, ich kenn echt keinen Drachen in der Größenordnung der so derb Druck nach oben aufbaut:-)
    Bei Euch auf der Wiese hat doch jemand meinen alten 3.0er, teste den mal an! Und das ist noch kein custom Tiedtke, der ist nochmal ne Spur strammer....

    Hat eigentlich schon mal jemand Systeme auf Basis einen speziellen Knotens in Erwägung gezogen? Sprich, so eine Art Schleife wie am Schuh? Also Trapez und Kite mit einer Öse aus Seil verbinden?


    Was ich mir positiv vorstellen könnte: Man kann den Tampen ein paar mal durch die beiden Ösen, die er verbinden soll, schleifen. Bei mehreren parallelen Wicklungen liegt verhältnismäßig wenig Last auf dem Knoten selber. Außerdem kann bei einem Seil kaum Sand ins Getriebe kommen...nur so ein laut ausgesprochener Gedanke.

    Asphalt bietet sich an, weil das Gebiet bei mir in der Nähe ne ellenlange breite ehemalige Strasse hat mit links und rechts ordentlich Grasfläche. Da kann man dann gefahrloser bremsen und anfahren als auf einem reinen Asphaltplatz, und für den Drachen ist's auch besser.


    Sicherheit...keine Sorge...aber gut dass du's ansprichst!


    Skate/Integralhelm, Rückenprotektor, Shortprotektor (fürn' Ars*** :), Multisport Jacket (für drunter, Ellenbogen, Schulter), Lederhandschuhe und alte Lederkombi sind bereits vorhanden. Man hat ja auch noch andere Hobbies 8-)


    Knieprotektoren muss ich mir endlich mal besorgen, aber die Kombi hat natürlich welche. Ach ja, und so Bundeswehr-Bergstiefel. Gegen Knicken und so.


    Für Wiese reichen ja auch normale, feste Klamotten über den Schützern, oder? Bin nur gespannt, wie das mit der Wärmeabfuhr im Leder so klappt. Aber im Notfall steig ich halt nackt rein :-O


    Danke auch für die Beratung zu den MTBs, das Silver Reef hört sich ganz vernünftig an. Das Attribut "gut" hab ich bewusst vermieden, will ja keine Diskussion vom Zaun brechen :H: