Beiträge von Achim X

    Zitat

    ... Und wenn ich richtig quergelesen habe, muß da auch noch Nutzlast dran. ;)


    Richtig!. Die Nutzlast wird von mir nicht zusätzlich angebammselt, sondern wir konstruktiv mit eingearbeitet.
    Vielleicht ist SUL auch schon zu weit griffen, eher ein leichter UL zum Fliegen in abflauenden Winden.


    Der Stoff hat ein paar hübsche Eigenschaften, wenn er von Lumineszenz emittierende Halbleitern bestrahlt wird.

    Zitat

    ...Wieso wird zum Verkleben von Segelpanelen immer dieses Nitotape benutzt, bei dem keine Korrektur mehr möglich ist?...


    Weil es hält, UV- und Alterungsbeständig ist.
    Was Silikon nicht ist.
    Außerdem hält eine eine Verklebung vollflächig mit so stark, das die Naht zu einer Ziernaht verkommt. ;)
    Wenns mal wieder halten soll!

    leine vom Drachen abmachen. Angeknüpft werden die Flugleine mit einem Buchtknoten


    Aufwickeln auf den Winder:
    Beide Schnüre gleichzeitig "aufachten".
    Du hakst beide Flugleine am Winder ein, Und dann einmal oben einmal unten, wie eine Acht die Strippen auf den Winder wickeln. Die Leinen werden so drallfrei auf den Winder gewickelt .
    Nächster Vorteil. Beide Enden pinnst du irgendwo fest und gehst einfach langsam los, die Schnüre wickeln sich langsam vom Winder und sind nur so verdreht, wie sie vor dem Aufachten gelegen haben.
    Stressfrei.

    Zitat

    aber wenn ich das richtig lese soll der schenkel die präzesion verbessern??


    Nein, wenn ich noch genug verstehe heißt das, man soll sich mit der Präzision nicht so belasten.
    et kommt kalt nich so drauf an, das es genau ist.

    Ich denke, das ein großer rel. langsamer Drachen gerade richtig ist fürs Leichtwindfliegen. Und nicht nur dafür, aber das ist dann ein persönliche Sache.
    Erst recht wenn es darum geht Tricks und Kombinationen zu lernen, zu fühlen und zu verstehen.


    Ich sach nur Wittenberg, morgens gegen 7:30, Ul-Wind und vor mir der Sonnenaufgang und die richtige Mucke auf dem Ohr.
    Was in der Stunde alles passiert ist, kann ich gar nicht erzählen. Aber es hat einen Grund, das es diese Momente gibt ..........

    Deswegen ;) :

    Zitat

    Original von Achim X
    Ich sach nur: einen leichten Standard, der bei 20km/h nicht die Flügel streckt und dann gehts auch bei fast nix. dazu braucht es aber Segelfläche und eine Portion Selbstvertrauen in den höheren Windstärken.


    Deswegen rate ich jedem Anfänger, er möge sich doch nach einem gebrauchten Drachen ab 2m Spannweite aufwärts umsehen.
    Am besten 2,20m - 2,40m Spannweite und keine YoYo-Schleuder, das versaut nur den Flugstil. ;)

    Nicht Fade, Backflip.


    Mir hat man am Anfang gesagt: Üb erstmal ordentliche Ecken, dann klappst auch mit dem Rest. Ecken übe ich heute noch und der rest,.. naja, es wird...:-)


    Backflip, Backfliplandung:
    flieg mal von links nach rechts kurz über der Grasnarbe. Wenn du fast rechts angekommen bist, dann zupf mal am unteren Flügel und gibt direkt Slack mit beiden Händen. Nix weiter machen, einfach mal zusehen, was der Drachen macht.


    Wendeaxel:
    Die Bewegung ist nicht ganz so hart , wie bei Randyg beschrieben. Richtig ausgeführt vermittelt dir meine Variante erstmal ein Gefühl für das geschen. Der Wunsch nach der radikaleren Art den Halfaxel anzusteuern kommt von ganz alleine, wenn du das Gefühl dafür bekommst und schneller wirst.

    Hier in diesem Board ist ein schöner Thrad angepinnt: Lernvideos
    Hast du da schonmal reingesehen?
    In vielen Videos werden die Tricks in ihre Bestandteile zerlegt und man kann ganz schnell erkennen, wie es gehen sollte.
    Die Umsetzung auf der heimischen Wiese ist dann eine andere Sache.


    Zum Halfaxel:


    natürlich kann man den unter Flügel "anpoppen". Für den Anfang geht aber auch was anderes, damit man dem Gefühl schon mal nahe kommt. Der gute alte "Wendeaxel"


    Fliege wahlweise von links nach rechts, oder von rechts nach links. Wenn du außen am Windfenster ankommst, dann zupfe einmal kurz am oberen Flügel. die Nase steigt etwas nach oben und dann mit einem knackigen Zupfer nochmal mt der selben Hand zupfen.
    Slack geben und in die andere Richtung fliegen, dort genauso.
    Nach links fliegen und mit mit rechts zupfen und nach rechts fliegen und mit links zupfen.
    Das geht auch gaaanz langsam, außen am Windfensterrand.


    Zweipunktlandung:
    wie eine Backflip ansteuern kurz über dem Boden , nicht reinfallen lassen und dann die Leitkantenenden zum Boden ziehen.
    Alternativ:
    Snapstall und Slack ist aber nicht so effektiv wie Variante eins



    Dann die Wegstrecke verkürzen,

    Backflip? ZACK.... und der Drachen liegt auf dem Rücken ;)


    Der Trick ist einfach Schnelligkeit. Bimi hat schon die richtigen Tipps gegeben. aber das muß alles ganz schnell gehn, nicht mit Kraft sondern knackig.
    Dann geht auch die Methode mit der übersteuerten Ecke.
    Das zweite Geheimnis ist Slack, oder die Kunst nachzugeben.
    Mir hat letztens jemand gesagt:

    Zitat

    "....ich sehe Trickfliegen auch als intellektuelle Herausforderung."


    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht ums Begreifen, wann es besser ist zu führen und wann nachzugeben.

    Ich sach nur: einen leichten Standard, der bei 20km/h nicht die Flügel streckt und dann gehts auch bei fast nix. dazu braucht es aber Segelfläche und eine Portion Selbstvertrauen in den höheren Windstärken.


    Deswegen rate ich jedem Anfänger, er möge sich doch nach einem gebrauchten Drachen ab 2m Spannweite aufwärts umsehen.
    Am besten 2,20m - 2,40m Spannweite und keine YoYo-Schleuder, das versaut nur den Flugstil. ;)