Da in in diesem THREAD auch wieder das Thema über Sinn und Unsinn einer Lizenz mit teilweise hanebüchenen Aussagen von Leuten, die hier im Forum mit Helmrenitenz glänzen und deren Fahrkönnen garnicht für die KLB-Lizenzanforderungen genügen aber trotzdem meinen, ihren Senf dazu geben zu müssen
ZitatAus diesem Grund werde ich auch keine Lizenz machen. Dort, wo ich zu 98% im Jahr fahre, brauche ich auch keine. Für die 2% wo ich sie bräuchte, fahre ich dann eben nicht.
und auch noch Schwachfug verbreiten, der für andere gefährlich ist
Zitatch möchte ja auch nicht die Fahrerlaubnis für PKW und Krad jedes Jahr neu machen, auch wenn das gut für die Fahrlehrer währe.
Das ist bei mir selbstverständlich auch der Fall, das ich andere nicht gefährde, und die Notmanöver behersche. Da ich vermeide, überpowert zu fahren, kann ich auch Anfängern, auch wenn ich Vorfahrt habe, den Vorrang einräumen. Dann halte ich auch mal an, und gehe ein paar Schritt zurück, bis der oder die anderen weg sind. Oder nehme den Schirm in den Zenit, bis die Gefahr vorbei ist.
und dann Unwissenheit zur scheinbaren Gewissheit wird
ZitatAlso wenn ich das richtig verstanden habe, muss man einmal die Prüfung machen und dann jedes Jahr 35 euro zahlen damit sie nicht erlischt.
und imho ganz schlimm, wenn ein Mod aus dem KLB-Bereich offensichtlich den Sinn selbst nicht verstanden hat, obwohl er selber im Besitz der Lizenz ist und die Sinnhaftigkeit auf Wettbewerbsfahrer reduziert:
ZitatDie KLB Lizenz macht im Moment sowieso nur Sinn, wenn man die Meisterschaft mitfahren will. Buggy Lizenz ist natürlich was anderes.
nochmal ein paar erklärende Worte, weil sich in den Jahren zum letzten Post doch eineiges getan hat.
Zum Glück, gibts auch ein paar Leute, die verstanden haben, um was es eigentlich geht (Danke Scanner!).
Ich denke (und hoffe), dass über die Sinnhaftigkeit einer Haftpflichtversicherung fürs Kiten (Buggy, KLB etc.) nicht diskutiert werden muss.
Jeder sollte eine haben, die den Sport mit einschließt.
Die Frage, wie die Versicherung reagiert, wenn man einen (Personen-) schaden verursacht hat, ist ein andere. Eine Versicherung ist immer nur solange gut, wie man sie nicht braucht und je höher die zu erwartende Versicherungssumme sein wird, desto eher wird die Versicherung versuchen, die Zahlung auf den Versicherungsnehmer, also Dich, Euch, uns alle, abzuwälzen.
Die erste zu klärende Frage seitens der Versicherung in einem Schadensfall wird also sein, ob der Verursacher fahrlässig gehandelt hat.
Wer dann nicht nachweisen kann, dass er sich mit seinem Equipment gegenüber Dritten sicher verhalten kann (und nix anderes bedeutet eine Lizenz: Prüfung bzw. Nachweis des praktischen und theoretischen Kenntnisstandes!), sollte schon mal sein Sparschwein konsultieren.
Dies und nix anderes war der Grund, die KLB-Lizenz einzuführen (siehe vorherige Posts der letzten Jahre von Delite, Amagron, mir und anderen), da parallel für alle GPA-Lizenzinhaber (Buggy und KLB) im jährlich zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag von unglaublichen 35€ (ca. 10% des Neupreises eines durchschnittlichen Handlekites, macht Euch das mal klar!) auch automatisch ein Versicherung enthalten ist, die Euch auch an Euerem Homespot versichert, wenn dieser für den Sport geeignet ist (keine Hindernisse in Lee etc.).
Um in den Genuß der Versicherung zu kommen, war die Bedingung der Versicherungsgesellschaft, dass es einen ähnliche Kenntnisprüfung wie beim Buggyfahren gibt.
...und nicht ein solcher Schwachsinn:
Zitat...Lizenz zum Gelddrucken?
ZitatWas ich hier auch mal ansprechen möchte, das sind diese Prüfungen und
Lizenzen und was auch immer, was von Leuten ausgestellt wird, die das
selber - oder zusammen mit anderen festegelegt haben.
Ehrenamtliche Tätigkeit, d.h. sich für umme und aus Spaß an der Freude den Arsch für anderen aufzureissen, hat auch nix mit Geld verdienen zu tun.
Ganz nebenbei als weiterer Grund der KLB-Lizenzpflicht bei den GPA- Meisterschaftsläufen isses nämlich so, dass man als Veranstalter sowieso mit einem Bein im Gefängnis steht, wenn irgendwas passieren sollte. Mit der KLB-Lizenz UND der Regattaversicherung (kostet für Wettbwerbs-TN nochmal einen 5er/Jahr für Buggy- UND KLB-Events) sind die TN für den Veranstalter, also wir, das GPA-KLB-Team, nachweislich versichert. DESHALB braucht man eine Lizenz zur TN, lieber Jens...
Letztendlich sollte sich jeder mal im eigenen Interesse gründlichst informieren, bevor hier wieder solche Halbwahrheiten wie zitiert werden und Neu-User mit komplett falschen Infos versorgt werden. Schlimm genug, dass Hin und Herroller ohne Helm Kiteempfehlungen abgeben, ohne selbst einen blassen Schimmer zu haben, was KLB eigentlich ist...
Ich habe fertig.
creeds
Guntram
- Editiert von Windwolves am 25.06.2012, 11:49 -