Nö, mit kurzen Leinen machts einmal wumm und der Kite steht am WFR. Da hat man im Lowend mit etwas längeren Leinen schon mehr Vorteile/ es etwas einfacher, den Kite in Strömung zu bringen.
Bei den Dreheigenschaften sieht es ähnlich aus, bei einem relativ großen Lappen wirds aufgrund der Spannweite schon etwas schwierig, den Kite zu loopen. Kurze Leinen und großer Kite geht nur, wenn der Kite eben ordentlich um die Ecke kommt. Natürlich spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle wie z.b. die Tampenlänge. Wenn der relativ kurz ist, hat man nochmal weniger Spielraum.
Klar fliegt ein Kite an kurzes Leinen schneller, da die Winkelgeschwindigkeit höher ist, aber das WF ist auch erheblich kleiner.
Um im Lowend mit kurzen Leinen genug Wumms zu haben, braucht man einen Kite, der genügend Grunddruck hat, ohne ihn großartig bewegen zu müssen und den hat die Vapor. Hinstellen und vorwärts gehts. 
Zitat
wären die leinen perfekt, also nicht elastisch, würde die leinenlänge für ein "direktes gefühl" und die drehgeschwindigkeit keine rolle spielen.
Selten so einen Quatsch gelesen, wir reden hier doch nicht über Leichtwindperformance an 300m Leinen. :=(
Denkst Du, wir benutzen Einleinerschnüre am Hochleister?
Kurze Schnüre benutzt man, um den Windwiderstand zu minimieren und eine
bessere Performance zu erreichen. Außerdem kann man dann relativ zur Windgeschwindigkeit den Kite größer wählen, ohne unerwünschte Querkräfte zu bekommen, weil der Kite mit kurzen Leinen viel weiter nach vorne läuft.
Dass man dazu dehnungsfreie/-arme Leinen benutzt, ist selbstredend, z.B. Vector PRO- oder Voltageleinen.
creeds
Guntram
- Editiert von Windwolves am 08.02.2010, 12:23 -