Beiträge von Wombat

    "Ich habe gelernt: Waage ist empfindlich und muss genau eingestellt werden."


    Das ist gut gelernt von Dir!


    Aber warum dann nun eine Knotenleiter an Deinem Kite?
    Mit einer Knotenleiter kann man die Waage eines Speedkites nicht "genau einstellen" .... denn: Genau deshalb haben die ja einen Schiebeknoten dafür! Denn zu lösen - um 1-2 mm zu verstellen - wieder festlegen - das ist eine Fähigkeit, welche man als Speedkite-Einsteiger wirklich gut brauchen kann. Sonst wirds nix mit dem erfolgreichen Einstieg.


    Das Bernd Dir jetzt eine Knotenleiter dranbaut, befreit Dich nicht von der Kunst der exakten gleichmäßigen Verstellung der Waage mittels der Schiebeknoten.


    Übrigens ist der "Xcelerator" ein Großserien-Allrounder und keinesfalls ein Speedkite - das hat NULL Synergie-Effekte!


    Alles nur meine persönliche Meinung!
    WOMBAT

    Sei vorsichtig mit Deinem Vater als Anwerfer - das richtige Anwerfen ist auch eine Kunst für sich. Es geht darum, das der Anwerfer den Kite möglichst senkrecht mit konstanter (!!!) Leinenspannung nach oben schiebt (!!!). "Werfen" trifft es gar nicht. Es geht auch nicht darum, möglichst feste oder schnell den Kite nach oben zu führen oder zu schmeißen.... sondern um die Leinenspannung!


    Nach dem ich nun im Jahr 4 meiner Speedkite-Karriere auch den Typhoon und den Subbutex 170 und sogar den Ziatyl 145 reproduzierbar gestartet bekomme, weiss ich wovon ich spreche. An meinen Tiger II Mylar oder sogar den Neurozil 175 wage ich mich noch gar nicht heran!


    Aktuell finde ich es auch für Einsteiger etwas schwieriger, denn mittlerweile (habe heute einen z.B. in SPO auf dem Strand getroffen) haben viele sehr gute Speedkiter ganz unterschiedliche Startverfahren. Einge nehmen noch die Rampe, andere lehnen sie total ab und machen Kippstarts. Crush macht mit seinen Andre-Eibel-Kites geniale Leitkantenstarts ins Windfenster und hält die Rampe für überflüssig. Je nach Kite gibt es auch unterschiedliche optimale Rampenanstellungen. Popeye-Kites bevorzugen steilere Rampen als Long-Duong-Kites und den DSB-Kites ist es fast egal.... Ganz wichtig ist für einen Neueinsteiger, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln!

    Es ist halt ein Problem, wenn man viele Kites hat, weil in fast jedem LK und UQS aus verschiedenem Material verbaut sind je nach Typ und Hersteller....


    ....auf der anderen Seite sind viele Kites gut: Leitkantenstäben geknackst? - der nächste bitte! Mit 2-3 käme ich nicht aus! Da wäre mir Zuviel Warterei auf Teil angesagt.

    Nach meinen Erfahrungen mit den Speedkites kannst Du Dich auch drauf einstellen, dass man da ein paar Urlaube mit je 14 Tagen benötigt, bis die Starts so klappen, wie das schöne Video von Marcey zeigt! Einen Speedkite reproduzierbar erfolgreich zu starten lernt man nicht in ein paar Tagen.... Das wird erst mal auf 1 erfolgreichen Start bei 5-10 Fehlversuchen hinauslaufen! Sehr viele Einsteiger halten das für einfacher, als es ist....


    Die Hilfe von Bernd würde ich in jedem Fall annehmen.

    Ich fliege an meinem Quantum Pro das Gewichtssystem nicht! Ich habe es zwar miterworben, aber nutze es nicht.


    Frag mal Paul May (Phil) der hat weitaus mehr Flugstunden mit dem Pro als ich.


    WOMBAT

    Lieber "Bone",


    das denkt sich keiner aus:


    In den Feldern gibt es viele gefährdete Wildtiere, denen die Hunde egal ob Hütetrieb oder Jagdtrieb nachstellen und schaden.


    Der Kot der Hunde vernichtet die Existenz von Bio-Bauern (werden beim Supermarkt ausgelistet bei positiver Bakterienprobe) und schädigt andere Bauern.


    Da sich die Hundebesitzer massiv vermehrt haben (Mein Haus - Mein SUV - Mein Hund) und es in vielen noblen Neubauvierteln nun pro Familie 1-3 Hunde gibt, ist das leider mittlerweile ein ernstes Problem. Fast 400.000 Tonnen Hundescheisse pro Jahr in Deutschland!


    WOMBAT
    selbst Hundebesitzer...

    So ich bin den Power-Hawk nun vorgestern Abend geflogen. Leinen Ockert Powerlines 140 mit 50 Metern. Einstellung auf dem 2. Knoten bei Wind mit 23 km/h.
    Start ganz locker und einfach. Fliegt sehr angenehm und kontrollierbar. Kein nennenswerter Powerzuwachs bei engen Spins. Landung easy.
    Geräusch super! Ein sattes lautes tiefes Fauchen. Erinnert sehr an einen S-Kite oder an den späteren Elliot Evoxx. Das Flugverhalten auch. Der Zug ist schon heftig und erinnert an einen S-Kite 1.8 oder an einen S-Quick 300.
    Ein tolles Stück Drachengeschichte, aus der Zeit als noch nicht alles in Mylar sein musste und man mit diesen dicken Vögeln Spaß hatte und der "King" auf der Drachenwiese war!!!
    Der Artikel von Richard Willmanns in Kite&Friends hat es super beschrieben!

    Handschlaufen sind nur schlechter wenn man einen Start abbrechen will oder aus welchen Gründen auch immer die Leinen loslassen will. Da sind Powergrips sicherer und es funktioniert schneller.


    Für Fliegen an sich sich dick gepolsterte Schlaufen sicherlich bequemer!