Sei vorsichtig mit Deinem Vater als Anwerfer - das richtige Anwerfen ist auch eine Kunst für sich. Es geht darum, das der Anwerfer den Kite möglichst senkrecht mit konstanter (!!!) Leinenspannung nach oben schiebt (!!!). "Werfen" trifft es gar nicht. Es geht auch nicht darum, möglichst feste oder schnell den Kite nach oben zu führen oder zu schmeißen.... sondern um die Leinenspannung!
Nach dem ich nun im Jahr 4 meiner Speedkite-Karriere auch den Typhoon und den Subbutex 170 und sogar den Ziatyl 145 reproduzierbar gestartet bekomme, weiss ich wovon ich spreche. An meinen Tiger II Mylar oder sogar den Neurozil 175 wage ich mich noch gar nicht heran!
Aktuell finde ich es auch für Einsteiger etwas schwieriger, denn mittlerweile (habe heute einen z.B. in SPO auf dem Strand getroffen) haben viele sehr gute Speedkiter ganz unterschiedliche Startverfahren. Einge nehmen noch die Rampe, andere lehnen sie total ab und machen Kippstarts. Crush macht mit seinen Andre-Eibel-Kites geniale Leitkantenstarts ins Windfenster und hält die Rampe für überflüssig. Je nach Kite gibt es auch unterschiedliche optimale Rampenanstellungen. Popeye-Kites bevorzugen steilere Rampen als Long-Duong-Kites und den DSB-Kites ist es fast egal.... Ganz wichtig ist für einen Neueinsteiger, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln!