Zitat
War die letzte Veranstaltung (5. Deutscher Speedkite Wettbewerb) der Tourismus GmbH der Gemeinde Dornum vorab ordnungsgemäß angekündigt und von dieser genehmigt? Sind die Gebühren, um die es hauptsächlich ging, dann wirklich erst im Nachhinein und aus heiteren Himmel erhoben worden? Um welchen horrenden Betrag ging es denn? Zu welchen unakzeptablen Bedingungen hat die Tourismus GmbH Speedkiting nächstes Jahr wieder nach Dornum eingeladen?
Hiermit fange ich an und werde dann hoffentlich Ruhe haben.
Zum einen: JA - die Veranstalltung war ordnungsgemäß angemeldet und bestätigt.
-wurde bereits ausführlich erläutert
Zum Zweiten: JA - die Gebühren wurden in einer -für mich- erpresserischen Weise im Nachhinein und ohne Vorwarnung Erhoben. Und zwar erst am Tag der Veranstaltung.
Wer dabei war, hat gemerkt, dass sowohl Markus als auch ich heftig um Fassung gerungen haben - und das passiert uns beiden nicht schnell.
-auch das haben wir entsprechend erklärt -
Es liegt in der Natur der Sache das hier immer nur unsere -und damit für manche vielleicht einseitige Ansicht- dargelegt wird.
Aber mehr als versichern, dass wir mit mehr als genügend Selbstkritik die Sache angegangen sind kann ich nicht.
Unterstüzung haben wir von M. Tiedke erhalten, der uns vieles erläutert hat, was uns nicht mal klar war.
Das einzige was wahrscheinlich vorwerfbar übrig bleibt ist einfach: wir waren zu vertrauensselig.
Wir haben uns nach allen anderen Contests darauf verlassen, dass einfach bekannt ist -oder zumindest sein dürfte- was und wie wir es machen. Wenn wir alle das nicht nach 5 Wettbewerben voraussetzen dürfen, haben wir wirklich einen Fehler begangen.
Das Zelt zum Beispiel lief ab wie folgt: "Wie immer, Eingang zur Wiese?" "Jo, Danke!"
Dabei war das Geld das kleinste Problem, (Dank an allen Spendern) sondern das WIE wir behandelt wurden. Bitte entschuldigt, wenn ich das nicht erneut aufkochen möchte.
Pro Veranstaltungstag verlangt die GmbH 50 Euro. (Wohlgemerkt: ohne Satzung oder allgemeingültige Rechtsgrundlage) Insider haben uns aber zu verstehen gegeben, dass wir als Veranstaltung geduldet, aber nicht erwünscht sind. Grund ist (neben anderen) :
Wir bringen keine Zuschauer und damit keine weiteren Gäste mit, bzw ziehen solche an.
Die GmbH muß in einem Rechenschaftsbericht erklären, was sie so im Jahr treibt. Und wenn dann eine Veranstaltung ganze 150 Euro (oder eben vorher nix) in die Kassen spühlt, keinen spürbaren Tourismus effekt hat, (was totaler BLödsinn ist) tja, dann macht man besser eben nix.
Das was ich als "Einladung" bezeichnet habe, war eine Bemerkung der Tourismus GmbH die da lautet:
Selbstverständlich dürfen wir gerne nächste Jahr wiederkommen, die Gebühren bleiben aber bestehen bzw. es ist damit zu rechnen das der Tagessatz sogar angehoben wird. Strom kommt oben Drauf ( Woh, tatsächlicher Verbauch ca. 1 Euro, Kosten 20 Euro mindestens)
Es gibt keine nachprüfbare und allgemeingültige Satzung, (obwohl uns anderes gesagt wurde) ein Vertrag währe somit frei und zivilrechtlich auszuhandeln und wir unterliegen der Willkür der GmbH. Auf Deutsch: Friss oder Stirb!! Sorry - wenn ich für einen Contest einen Anwalt brauche - ist Ende im Gelände.
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt der für mich persönlich entscheident war. Die GmbH untersteht zwar der Stadt, (Aufsicht soll der Bürgermeister führen..), ABER: Es ist eben eine privatrechliche unabhängige zivilrechtliche GmbH. Deshalb war eine Beschwerde -egal wie sachlich und fundiert vorgetragen, selbst mit Unterstüzung von Vermietern und Gastwirten, welche uns alle gerne gesehen haben- nicht mal möglich.
Und entsprechen führen alle Diskussionen ins nichts.
Und wenn mir der Geschäftsführer von EDEKA total blöde kommt, gehe ich eben zu REWE.
Die Gemeinde hat nicht reagiert, lediglich die GmbH entscheidet selbst und dies obwohl die Angestellten von der Gemeinde widerum bezahlt werden... Dieses Konstrukt mag jemand gerne mal rechtlich auseinandernehmen - Ein Wirtschaftssachverständiger (Ja selbst da haben wir uns erkundigt) hat erklärt, dass dies zwar äusserst "windig" aber eben zulässig ist.
Ich hoffe es ist allen deutlich, das dies für uns als Veranstalter nicht gerade zu einem entspannten Wettbewerb beitragen kann.
Wenn wir schon nicht selbst fliegen, so möge man uns nachsehen, dass wir nur irgendwo sein wollen, wo wir wenigstens ehrlich erwünscht sind.
Ander Mütter haben auch schöne Töchter - und wer weiß - eine Veränderung schadet dem Wettbewerb bei der Speedgemeinde sicher nicht.
Natürlich machen wir den Wettbewerb für die Fangemeinde, wir haben keine Gewinnabsichten und erzielen keinen Gewinn.
Das steht nach wie vor an erste Stelle. Aber wenn der Veranstalter Bauchschmerzen hat, glaubt einer, er könne den Wettbewerb dann wie bisher geniessen? Ich kann es in Dornum nicht mehr.