Beiträge von Nasenbaer0815

    Wow, was ein schöner und umfassender Bericht. Vielen Dank dafür.

    Und noch mal danke für das ganze Testen die letzten Tage.


    Vielleicht noch einen Hinweis, weil ich dazu jetzt schon mehrfach gefragt wurde:

    Dem Kevin wird es nicht in Upcycled geben.

    Die Kiteschirmstoffe haben zu viel Dehnung für mein Konzept bei diesem Segel. AirX ist für ihn das passende Material. Code Zero wäre noch ein Versuch wert,

    auf keinen Fall aber Icarex (wird bei zu viel Wind platzen) und kein Mylar (wird sich

    nicht ausreichend ausformen).

    Vielleicht könnte ich irgendwann über eine skalierte Verion nachdenken,

    aktuell aber noch nicht.


    Grüße, Jörg

    Mit einem 10/10-Kreuz könnte ich schon mal helfen.


    Und Flying Colors Berlin hat 10/10-Verbinder.

    Wobei die APAs scheinen "normale" APAs zu sein - keine strong. Da wäre ich dann misstrauisch bzgl. Haltbarkeit,

    wobei ich erstaunt bin, dass es so was überhaupt gibt/gab ...

    Dann haben die aber auch noch HQ-Verbinder 10/10 ... auch da wusste ich nicht, dass es die gab ... aber denen würde

    ich dann mehr zutrauen. Ggf. sollte man die Spreizen dann mit Stopperclipsen im Bereich der Verbinder

    gegen Durchstoß durch die Verbinder sichern.


    Grüße, Jörg

    Nabend,

    hatte völlig vergessen, darauf zu antworten ... sorry Madrigal .


    Colibri und Kevin lassen sich wirklich nicht in einen Topf werfen ... Kevin ist auf Tempo getrimmt, der Colibri ist ein Schönflieger.

    Allein die Tatsache, wo die UQS-Verbinder sitzen, machen den Unterschied deutlich.

    Alles ist natürlich skalierbar, aber er hätte dann rechnerisch 2 Stück 167cm lange UQS - das müssten schon mächtige Stäbe

    werden, um da noch Stabilität rein zubekommen.

    Die Leitkanten hätten rechnerisch 216cm Länge ... auch da müssten bestimmt 10mm Stäbe sein, die dann auch noch eine

    heftige Krümmung erhalten müssten.

    Skalieren wäre sicherlich möglich, aber wenn, dann nicht ganz so groß.

    Und Du wärst erstaunt, wie teuer die Stäbe in den Dimensionen werden ....


    Grüße, Jörg

    Es hat lange gedauert, aber nun hat er ein "serienreifes" Setup.

    Zum Futzitreffen dieses Jahr in Vrouwenpolder habe ich Moonraker Bernd den ersten "Serien-Kevin" gebaut.


    Vorweg ... ich möchte bei allen Kevins in der Drachenwelt entschuldigen ... aber die Namensgebung für meine

    Drachen hat einen Lauf genommen, den ich nun nicht mehr ändern kann - und Dem Kevin ist halt Dat Schantalle sein Bruder :) .



    Wir haben Dem Kevin in Vrouwenpolder sein finales Waagesetup verpasst.

    Bernd hat fleißig geflogen, ich habe fleißig eingestellt. Der Wind war okay, wenn auch von der Stärke nicht perfekt.

    Aber so kann ich schon mal sagen, dass er ab hohe 3 Bft ordentlich fliegt - darunter macht es keinen Spaß und auch keinen Sinn.

    Wie hoch es für ihn hinaus gehen wird muss sich noch zeigen - von den verwendeten Materialien werden hohe 5 Bft, wahrscheinlich

    sogar 6 Bft möglich sein.


    Ein paar Daten:

    - Leitkanten, Kiel und OQS Exel 6mm

    - UQS Exel 8mm

    - Segellatten Exel 4 & 5mm (alle Latten sind am Segel befestigt, so dass für den einfachen Aufbau nur 3 lose Stäbe (OQS & 2x UQS) im Köcher liegen

    - Segelmaterial: AirX

    - Schleppkante: Dacron + Saumschnur

    - Waage: DSL140, Powerlines DSL70 (Knotenleitern an OQS- und UQS-Verbindern und an den Powerlines)

    - Leitkantenlänge: 97,5cm

    - Standhöhe: 44cm

    - Spannweite: 180cm

    - Gewicht: ca.300g


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    Dem Kevin ist definitiv kein Drachen für einen Anfänger oder Fortgeschrittenen.

    Er ist für einen Drachen aus meiner Schmiede recht anspruchsvoll zu starten, aber auch kein Startmonster.

    Man sollte aber einen gewissen Level beim Umgang mit Drachen haben.


    Ich denke, Moonraker Bernd wird auch noch etwas zu seinen ersten Flugeindrücken schreiben.


    Wahrscheinlich noch heute Abend, spätestens morgen, werde ich ihn auf meiner Homepage im Shop führen.


    Viele Grüße, Jörg

    Während des Futzitreffens in Vrouwenpolder hatte ich endlich die Gelegenheit, meinen FMA182 bei

    optimalen Bedingungen zu testen.

    Sonne, Strand, Platz und 4 Bft .... herrlich.


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    Fazit: Der FMA182 läuft an dünnen Leinen trotz seines Gewichts bereits sehr früh - hohe 2 Bft sind ausreiechend.

    Spaß kommt bei 3 Bft auf und bei 4 Bft ist er voll in seinem Element und DC40 sind definitiv angesagt.

    Ich denke vom Speed muss er sich hinter so manchem 2Leiner nicht verstecken.

    Bei niedrigen 5 Bft ist dann das Ende des Wohlfühlbereichs - dann dürfen lieber die kleineren ran.


    Ich liebe diese Größe.


    Grüße, Jörg

    Am letzten Freitag konnte ich Dat Kleine Schantällschen zum ersten Mal bei 7-9 Bft fliegen.

    Was soll ich sagen - Hammer. Aber seht selbst:


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    Zunächst hatte ich die Kleine an 35m / 35daN angeleint. Sofort nach dem ersten Durchflug bin ich wieder gelandet.

    Wer hätte das gedacht ... viel zu dünn. Also, Wechsel auf 35m / 50daN - die waren dann perfekt.

    Der Start ist eine Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination. Alleine in der Mitte des Windfensters starten war für

    mich nicht möglich - und ich glaube, meine Kites ganz gut zu kennen.

    Der Start am Windfensterrand mit Starthelfer hat dann reproduzierbar geklappt - aber auch da sind sehr, sehr, sehr gute

    Reflexe gefragt. Es ist halt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern die explosionsartigen Richtungswechsel.

    Thema Geschwindigkeit ... ich habe keine Messvorrichtung, aber mit ein bisschen geometrischen Verständnis und mit

    der Zeitleiste beim Videoschnitt komme ich auf ca. 50-60m Wegstrecke im glatten Durchflug ... damit würde ich bei

    180-210km/h liegen.


    Fazit: Kein Drachen für jeden Tag, aber wenn der Wind mal so bläst, ne tolle Sache.


    Grüße, Jörg