Beiträge von Dominiknz

    Hallo Karsten,


    da wird es schon wieder schwierig. Wenn du mal einen Blick in meine Drachentasche wirfst, dann wirst du feststellen dass ich nicht nur einen Drachen habe. Das ist zum einen auf eine Leidenschaft zurückzuführen und zum anderen, was eigentlich die wichtigere Sache ist, auf die verschiedenen Windbereiche die ich damit abdecken kann.
    Es ist jetzt wirklich nicht unbedingt notwendig dass Du Dir eine Tasche mit Kites von <1m Spannweite bis >5m zulegst, nur um damit alle Windbereiche abzudecken, jedoch denke ich, solltest Du noch etwas sparen um gleich was richiges zu kaufen.
    Einen Drachen der einen Windbereich von 1 - 7Bft abdeckt, den hab ich zwar in der Tasche, werde den Bereich wohl aber selten so ausnutzen und zudem kostet der auch einiges mehr als 50€.
    Eigentlich fängt es schon bei den Leinen an. Du brauchst schon mindestens 2 Leinensets um so einen Windbereich abdecken zu können. Wenn du ordentliche Leinen willst die du nicht immer ersetzen willst weil sie dir kaputt gehn, dann hast du es hier schon fast geschafft auf 50€ zu kommen!


    Die von StegMich empfohlenen Kites kannst du alle durchweg nehmen, sind alle ordentlich, können aber Deinen erwarteten Windbereich auch nicht abdecken.

    Ich habe nun einige Seiten hier durchgewälzt um nach einem Fan-Thread für den SAS zu suchen. Ich denke einfach dass der SAS einen eigenen Fan-Thread verdient hat!
    Alles was mit dem SAS zu tun hat soll nun hier gepostet werden und ich fang gleich mal damit an.


    Nachdem ich schon im Speedkite-Contest mit dem SAS-Gespann in der freien Klasse gestartet bin und damit auch keine schlechte Figur abgegeben habe, hier auch mal meine Meinung zum Solo SAS (1m Leitkante).
    Ich hatte heute im Vergleich den Torero aufgebaut. Die Windverhältnisse waren zwischen bei 1-6Bft. Der SAS hat mich hier wahnsinnig überrascht.
    Abgeschleppt haben mich beide nicht, aber der SAS hatte Tempo drauf in den Spins dass alles zu spät war und hat zudem noch für seine Größe ordentlich gezogen.
    Durch die unstetigen Windverhältnisse hätte ich gedacht dass der SAS wohl etwas problematisch wird, jedoch hat der noch schön seine Bahnen bei wenig Wind gezogen.
    Der Torero (ganz steil wegen der Böen) war bei wenig Wind schon, nun ja, sagen wir es mal so, eingeschlafen. Mit einer anderen Einstellung wär der Torero auf jeden Fall besser gegangen, jedoch wäre es in den Böen knapp geworden. Beim SAS gab es da keinerlei Probleme, ich hatte eine Einstellung die für alles ging.


    Das Startverhalten schätze ich bei beiden Kites gleich ein. Der SAS startet Bauartbedingt etwas schwieriger, was beim Torero durch die steile Einstellung aber zu gleichem Ergebnis geführt hat.


    Mein Fazit für den heutigen Tag: Ich hatte definitiv riesigen Spaß mit dem SAS und werde den sicher bei jeder möglichen Gelegenheit aus der Tasche ziehen. Der Torero macht auch Spaß, jedoch sollte der Windbereich nicht ganz so breit sein.


    Hier noch ein Bild meiner beiden SAS die ich so im Speedkiting-Contest geflogen hab. (Bild von Freiherrs Webseite )



    Ach ja, bevor ich es vergesse. Den SAS bekommt man bei Korvokites in Customfarben und in verschiedenen Größen.
    - Editiert von Dominiknz am 13.11.2010, 16:55 -

    Update:


    Balance: 4
    Balance XL: 7
    Balance XXL: - *


    True: 1
    True: 360 (XL) : 3
    True UL: 1


    Pure: 17
    Pure XL: 14
    Pure XL Vented: 1
    Pure XXL: 7
    Pure XXL Vented: 1
    Pure XXXL: 9


    Die dürfte noch nicht mitgezählt sein aber die Pure-Anzahl kann definitiv nicht stimmen
    - Editiert von Dominiknz am 13.11.2010, 14:14 -

    Hallo Heinz,


    letztendlich musst du die Hilde immer auf die jeweilige Situation einstellen. Im Binnenland fliegst du mit ganz anderen Einstellungen wie an der See bei gleichmäßigem Wind. Anfangen tust du auf jeden Fall bei wenig Wind in der kürzesten Stellung (1. Knoten), dann steht die Hilde am flachsten. Je mehr Wind, je steiler gehst du. Du merkst relativ früh wann Deiner Hilde "nach mehr steil" ist, spätestens wenn die mit den "Flügelspitzen schlägt". Wenn es dann richtig föhnt sollte die Hilde auf der längsten (der steilsten) Position stehen.

    Deine "Art zu fliegen" würde ich eher als Allround bezeichnen. Was die Elliot-Kites betrifft, da gibt es einfach Qualitätsmängel die nicht nur das Gestänge betreffen. Was ein Gestängeumbau kosten würde kann man pauschal nicht sagen, kommt drauf an was du rein bauen möchtest. Schau mal bei Ryll.de nach Exel-Gestänge, dann kannst du Dir das selbst ausrechnen.

    Hallo Flores,


    was du suchst ist dann quasi was, mit dem du einigermaßen präzise Ecken fliegen kannst.
    Elliot würde ich Dir da mal echt nicht ans Herz legen. Benutz mal die SuFu, dann kannst du evtl. selbst rausfinden warum.


    Zum Jam Session kann ich Dir keine Auskunft geben da ich den selbst noch nicht geflogen bin aber als ich Dein Gesuch durchgelesen habe ist mir, ohne jetzt Werbung für mein aktuelles Verkaufsangebot zu machen, der Topas 2.2 eingefallen. Der Topas ist ziemlich exakt was das Flugbild angeht, fliegt sehr früh, hat großes Potential nach oben (Windbereich) und hat zudem noch gutes Trickpotential. Richtig anfangen Spaß zu machen tut der Topas aber auch erst ab 2Bft, meiner Meinung ist das aber mit fast allen Kites in der Klasse so.
    Gut, die Spannweite hat nicht ganz 220cm, aber ich finde das spielt eigentlich nicht unbedingt so ne extreme Rolle. Von dem G-Kite zu dem Space Kite ist es auf jeden Fall ein himmelweiter Unterschied!


    Und ach ja....die Fragen sind schon OK. Man sieht, du hast Dir Gedanken gemacht was du willst und brauchst!

    Hallo Tom Bombadil,


    die Kites die aus den Schmieden wie Spacekites oder Ryll kommen die haben immer verstellbare Waagen. Bei Spacekites passt du den Kite an den stärkeren Wind an, d.h. machst die oberen Waageschenkel länger, d.h. der Kite steht steiler im Wind --> hier gilt meistens: Steiler ist geiler. Jedoch sollst du bei viel Wind den Kite nicht zu flach einstellen weil das sonst aufs Material geht und auch Dein Kite zerstören kann. Der fängt dann an mit den Flügeln zu flattern und das Gestänge kann brechen.


    Bei der Pure-Serie von M.Ryll ist die Waage anders. Dort hast du einen Schiebeknoten bei dem ein Waageschenkel kürzer wird wenn der andere länger wird. Bei der Pure-Serie kann man in gewissem Maße durch flacher stellen den Druck etwas rausnehmen.


    Ich selbst habe keinen Kite mit fester Waage und denke auch nicht dass ein kite der einigermaßen was taugt, keine verstellbare Waage hat. Der eine hat Knotenleitern, der andere eben Schiebeknoten.
    Hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

    Zitat

    Original von apfeljacke23:
    GROß+VIELWIND=ZUG


    DAS kann ich so nicht stehen lassen. Wenn ich meine Pure XXL, die wohlgemerkt wirklich GROß ist auf zahm einstelle (das kann man nämlich mit der), dann kann ich auch bei "verhältnismäßig" viel Wind noch einigermaßen angenehm fliegen.....es geht aber auch andersrum :D