Beiträge von Dominiknz

    Moin Beholder,


    vom Startverhalten wird sich der X-Celerator wohl von allen etwas abheben, da denke ich dass der die Spitze macht von der Einfachkeit her. Starten lassen sich alle der genannten ohne Starthelfer. Es sind eigentlich mehr die Exoten die sich nicht so leicht ohne Starthelfer starten lassen. Die SAS lassen sich wirklich einfach alleine starten (wenn an der Waage alles stimmt und nicht dran rumgebastelt wurde ;) )
    Von der Geschwindigkeit werden sich die genannten auch nicht unbedingt sehr unterscheiden, das ist zum einen sowieso meist subjektiv beurteilt und zum anderen hängt es sehr stark vom Piloten ab. Eine wichtige Rolle ist auch die Flugtechnik. Während der eine aus großen Bögen heraus hohe Geschwindigkeiten auf der Gerade erreicht, so baut ein anderer in den Spins die Geschwindigkeit auf die er dann mit auf die Gerade nimmt.
    Fliegst du mit ein paar Kumpels zusammen die Hilde, jeder eine, dann werden wahrscheinlich lauter verschiedene Geschwindigkeiten rauskommen.


    Ich würde mich eher an den Qualitätskriterien orientieren. Da liegt der X-Celerator meines Erachtens hinter den beiden anderen. Das Tuch ist nicht unbedingt das Beste, das Carbon ist nicht sonderlich hochwertig und die Waage wird irgendwann auch den Geist aufgeben. Die Hilde und die SAS sind beide aus hochwertigen Materialien und zudem "Made in Germany" (bei der Hilde zumindest die Bestabung und eine wirkliche Qualitätskontrolle des Segels.
    Ich würde Dir empfehlen, so wie ich es meistens tue, such Dir jemand in Deiner Nähe der die Kites oder zumindest den einen oder anderen hat und frag mal nach nem Probeflug, da sagt sicherlich keiner Nein.
    Nochmal zum X-Celerator. Ich find den wirklich gut, das ist ein flottes Teil, das auch saumäßig ziehen kann und zudem noch einen ganz guten Preis hat, jedoch würden mich die genannten Kriterien etwas stören.

    Transmission, Harlekin oder Gallego würde ich da sagen wenn du von den Empfehlungen von StegMich folgen willst.


    Ich habe kein extra Auto für meine Drachen, nehme meistens eine Tasche mit in denen ich für den entsprechenden Wind die entsprechenden Kites drin habe. Meine Leinen hab ich immer im Auto in nem Rucksack.

    Hallo Karsten,


    da wird es schon wieder schwierig. Wenn du mal einen Blick in meine Drachentasche wirfst, dann wirst du feststellen dass ich nicht nur einen Drachen habe. Das ist zum einen auf eine Leidenschaft zurückzuführen und zum anderen, was eigentlich die wichtigere Sache ist, auf die verschiedenen Windbereiche die ich damit abdecken kann.
    Es ist jetzt wirklich nicht unbedingt notwendig dass Du Dir eine Tasche mit Kites von <1m Spannweite bis >5m zulegst, nur um damit alle Windbereiche abzudecken, jedoch denke ich, solltest Du noch etwas sparen um gleich was richiges zu kaufen.
    Einen Drachen der einen Windbereich von 1 - 7Bft abdeckt, den hab ich zwar in der Tasche, werde den Bereich wohl aber selten so ausnutzen und zudem kostet der auch einiges mehr als 50€.
    Eigentlich fängt es schon bei den Leinen an. Du brauchst schon mindestens 2 Leinensets um so einen Windbereich abdecken zu können. Wenn du ordentliche Leinen willst die du nicht immer ersetzen willst weil sie dir kaputt gehn, dann hast du es hier schon fast geschafft auf 50€ zu kommen!


    Die von StegMich empfohlenen Kites kannst du alle durchweg nehmen, sind alle ordentlich, können aber Deinen erwarteten Windbereich auch nicht abdecken.

    Ich habe nun einige Seiten hier durchgewälzt um nach einem Fan-Thread für den SAS zu suchen. Ich denke einfach dass der SAS einen eigenen Fan-Thread verdient hat!
    Alles was mit dem SAS zu tun hat soll nun hier gepostet werden und ich fang gleich mal damit an.


    Nachdem ich schon im Speedkite-Contest mit dem SAS-Gespann in der freien Klasse gestartet bin und damit auch keine schlechte Figur abgegeben habe, hier auch mal meine Meinung zum Solo SAS (1m Leitkante).
    Ich hatte heute im Vergleich den Torero aufgebaut. Die Windverhältnisse waren zwischen bei 1-6Bft. Der SAS hat mich hier wahnsinnig überrascht.
    Abgeschleppt haben mich beide nicht, aber der SAS hatte Tempo drauf in den Spins dass alles zu spät war und hat zudem noch für seine Größe ordentlich gezogen.
    Durch die unstetigen Windverhältnisse hätte ich gedacht dass der SAS wohl etwas problematisch wird, jedoch hat der noch schön seine Bahnen bei wenig Wind gezogen.
    Der Torero (ganz steil wegen der Böen) war bei wenig Wind schon, nun ja, sagen wir es mal so, eingeschlafen. Mit einer anderen Einstellung wär der Torero auf jeden Fall besser gegangen, jedoch wäre es in den Böen knapp geworden. Beim SAS gab es da keinerlei Probleme, ich hatte eine Einstellung die für alles ging.


    Das Startverhalten schätze ich bei beiden Kites gleich ein. Der SAS startet Bauartbedingt etwas schwieriger, was beim Torero durch die steile Einstellung aber zu gleichem Ergebnis geführt hat.


    Mein Fazit für den heutigen Tag: Ich hatte definitiv riesigen Spaß mit dem SAS und werde den sicher bei jeder möglichen Gelegenheit aus der Tasche ziehen. Der Torero macht auch Spaß, jedoch sollte der Windbereich nicht ganz so breit sein.


    Hier noch ein Bild meiner beiden SAS die ich so im Speedkiting-Contest geflogen hab. (Bild von Freiherrs Webseite )



    Ach ja, bevor ich es vergesse. Den SAS bekommt man bei Korvokites in Customfarben und in verschiedenen Größen.
    - Editiert von Dominiknz am 13.11.2010, 16:55 -

    Update:


    Balance: 4
    Balance XL: 7
    Balance XXL: - *


    True: 1
    True: 360 (XL) : 3
    True UL: 1


    Pure: 17
    Pure XL: 14
    Pure XL Vented: 1
    Pure XXL: 7
    Pure XXL Vented: 1
    Pure XXXL: 9


    Die dürfte noch nicht mitgezählt sein aber die Pure-Anzahl kann definitiv nicht stimmen
    - Editiert von Dominiknz am 13.11.2010, 14:14 -

    Hallo Heinz,


    letztendlich musst du die Hilde immer auf die jeweilige Situation einstellen. Im Binnenland fliegst du mit ganz anderen Einstellungen wie an der See bei gleichmäßigem Wind. Anfangen tust du auf jeden Fall bei wenig Wind in der kürzesten Stellung (1. Knoten), dann steht die Hilde am flachsten. Je mehr Wind, je steiler gehst du. Du merkst relativ früh wann Deiner Hilde "nach mehr steil" ist, spätestens wenn die mit den "Flügelspitzen schlägt". Wenn es dann richtig föhnt sollte die Hilde auf der längsten (der steilsten) Position stehen.