Ja, wenn man ausschließlich Flächen näht, mag das stimmen. Aber ich nähe mittlerweile auch andere Dinge... 
Ich setze mal eine "seriöse" alte Nähmaschine voraus, also ein sog. "Eisenschwein", und nicht so einen "Plastikbomber". 12 kg Eigengewicht lassen eher keine Verwindungen der Nähmaschine vermuten.
Gruß,
Karsten
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Also meine leichtesten aktuellen Maschinen wiegen gut 11 Kilo und sind Flachbettmaschinen - eine Janome 6700 und eine Juki TL - alles andere als Plastikbomber.
Nicht jede moderne Maschine ist ein Plastikbomber.
Und zum Thema Pfaff und Gritzner - Gritzner ist nicht Pfaff, das ist Unsinn. Die Markenrechte und Modelle wurden aufgekauft und werden nun günstig in Fern- und Nahost produziert. Nicht mehr mit den früheren Fertigungstoleranzen und Materialansprüchen die Pfaff mal in den 80ern hatte.
Und die gute alte 1200er Serie von Pfaff... naja... die Steuerungsmechanik - Plastik, nach 40 Jahren spröde, im unteren Antrieb Plastikzahnreifen auf Metallrädern verbaut - platzt früher oder später auseinander, versprochen.
Ein mäßiger Untertransport, ein winziges Kratzfüßchen als Obertransport (auch nur bei den Topmodellen), wenig Platz unter dem Arm, schlechte Beleuchtung und bescheidene 4mm Stichbreite. Das können fast alle neuen Maschinen besser und für die bekommt man (wenn es Markenmaschinen sind) gut Ersatzteile, bei den alten Serien von Pfaff ist das schon schwerer, die werden nur noch in Lizenz gebaut und sind schlecht verfügbar und nicht gerade günstig.
Durchstichkraft, Bedienbarkeit und ein paar tolle Details wie ein Nadeleinfädler schon in den 80ern stehen allerdings auf der Proseite.
Heutzutage kannst du bis zu 35 cm rechts der Nadel Platz, bis 9mm Stichbreite bekommen, Kniehebel, große Anschiebetische, moderne Obertransportsysteme, sehr helle LED Beleuchtungen...inklusive Garantien bis 5 Jahren und Ersatzteilverfügbarkeit innerhalb weniger Tage.
Die Frage ist halt was man haben will und wie Leidensfähig man ist - am Ende ist es immer ein Kompromis