Grooßartig!
Wann gibts denn Detailfotos?
Nicht daß ich neugierig wäre...
Grooßartig!
Wann gibts denn Detailfotos?
Nicht daß ich neugierig wäre...
Also kleiner als 20cm habe ich nie genäht und werde ich nie nähen. Die fliegen dann auch nicht so besonders. Am liebsten sind mir 40;45 oer50cm Zellen, die fliegen ruhig, das Nähen dieser Drachen ist nicht so eine fitzelige Arbeit und man bekommt sie gut transportiert bzw mit vertretbarem Aufwand aufgebaut. Im Keller liegt ein weißer 70cm Doppelflügel, der fliegt nur alle 10 Jahre mal weil es mir zu viel Aufwand ist, eigentlich schade drum.
Bei den kleinen Codys (unter 40cm Zelle meine ich) liegt die Herausforderung auch eher darin ihn stabil zum Fliegen zu bekommen. Der Cody der mir so kollabiert ist war ein 60er Kurzflügel. Erstaunlich finde ich auch was man mit Dimensionierung erreichen kann - ein 50er Doppelflügel in 36gr Tuch und 6/8/10mm Carbonstäben bestabt geht schon bei einer gleichmäßigen Windstärke 1, verträgt aber durch die Abspannungen auch 4bft, selbst ohne die Kreuzung der Stangen auszusteifen.
Es lebe die Neugier etwas auszuprobieren.
Vor allem bin ich gespannt wie er dann fliegt.
Ich baue in letzter Zeit viel Mezger und Pearsons und experimentiere damit herum... manchmal wundert man sich wie gut zb ein relativ kleiner Mezger in Icarex und Carbongestänge fliegt...
Es lebe die Neugier und der Spieltrieb
Nachträglich erweitern würde ich das nicht, wenn sich die Spreizen durchbiegen sollte etwas an der Abspannung oder der Sturmabspannung angepasst werden und wenn das nicht ausreicht sollten die Spreizen selbst anders dimensioniert werden.
Änderst du nur den Segelausschnitt um den sich biegenden Spreizen Platz zu schaffen, macht es mit ein bisschen Pech in einer stärkeren Böe dann einfach mal knack, knack, knack und ein Haufen Kleinholz mit beschädigtem Tuch kommt vom Himmel runter - musste ich leider so erleben, eine kollabierende Spreize hat eine Kettenreaktion ausgelöst, vier Stäbe sind in schneller Folge nacheinander gebrochen und haben sich mehrfach durch das Tuch gebohrt und die Trümmer fielen dann vom Himmel.
Mag sein daß das ein Extremfall war - ein schnell aufkommendes Gewitter mit Starkregen in den vorauseilenden Windböen - aber soetwas passiert eben auch mal und dann sind viele Stunden Arbeit hin.
Also ich versetze die Zellendurchbrüche der immer nach "oben" wie du es beschreibst eben wegen der Lage der Spreizen über dem Längsgestänge.
Zum Thema Durchbiegen der Spreizen - das sollte gar nicht erst passieren. Die Spreizen sollten steif genug sein, in sich gut abgespannt durch die Flügelabspannung und bei viel Wind noch durch eine Sturmabspannung zusätzlich versteift werden. Verwendest du Holz oder GFK für das Gestänge macht das Sinn die Spreizen am Kreuzungspunkt zu verbinden, entweder mit einem entsprechenden Stabverbinder oder einer Wicklung um die sich kreuzenden Stangen.
Oder mit einer kleinen Naht von Hand - ich habe die Schieber dann letztendlich entnervt rausgenommen
Ich hoffe das klappt mit diesen Schiebern. In anderen Drachen habe ich das auch mal so probiert, bin aber daran gescheitert, da die Schieber nur unter Zug ihre Position hielten und nach dem Abbau des Drachen sich lockerten und ganz leicht verschoben.
Ich baue auch Roloplane, Mezger Rolos etc... da arbeite ich immer mit festen Bandlängen oder mit geknoteten Schnüren die sich eben nicht verstellen können.
Was für eine Arbeit... Da frage ich mich wie lange er daran gesessen hat
Gerne - würde mich freuen
Aber so winzig wie deine Drachen sind, baue ich nicht.
Auch von mir viel Spass mit diesem tollen Klassiker - hoffentlich ist die Leine lang genug.
Alles anzeigenHallo,
generell sind kleine Modelle abgeleitet von "normalgroßen" Drachen kaum aussagefähig.
Ein z.B. 10cm großer Drache hat bei einer Nähgenauigkeit von 1mm große Differenzen im Vergleich zur Größe; ein gleicher Drache mit 2m Spannweite ist bei 1mm Differenz noch sehr genauer genäht.
Außerdem sind die Materialeigenschaften nicht auch im gleichen Maßstab verkleinert möglich.. wo gibt es Tuch, dass nur ein 10tel oder ein 20tel Flächengewicht hat? Und zu guter Letzt ist der Wind auch nicht um den Faktor kleiner/bzw. zahmer.
Gruß, Tom
Gerade das Spielen mit den unterschiedlichen Eigenschaften, das Ausprobieren verschiedener Konzepte macht doch das Drachenbauen so spannend.
Einen Drachen den andere für eine Zicke halten, die man nicht in den Griff bekommen kann zum ruhigen und stabilen Flieger zu machen und das Ergebnis dann einfach nur genießen, die unendlichen Möglichkeiten der Variationen genießen macht doch den Reiz aus.
Mit der Präzision hast du völlig recht, aber auch das ist ein Reiz - viele Drachen die ich in groß gebaut habe, habe ich später auch in klein und sogar fast in winzig gebaut, mitunter anders verarbeitet, aus anderem Tuch, mit anderen Stangen - ein riesen Feld um seinen Spieltrieb auszutoben. Aber ja, irgendwo setzt dann das Material Grenzen - auch was die Geduld betrifft, wer schonmal Skytex 27 verarbeitet hat, versteht was ich meine.
Eine tolle Fleißarbeit... ich glaube ich habe das Design früher schon an Tetraederdrachen gesehen, da wurde das Tangadesign genannt.
so bin ich gespannt wie er fertig aussieht und fliegt
LG Dennis
Bei mir ist es ähnlich, außerdem fixieren ich meine Bauteile auf dem Zuschneidetisch vor - der Platz würde dann auch fehlen
Da ich im Kern zwei verschiedenen Maschinen nutze, müsste ich so verschiedene Ausgleichsplatten für so ein Möbel machen - beide Maschinen unterscheiden sich deutlich in der Größe, das wird auch mit der Position von Kniehebel etc dann doch recht kompliziert, aber toll sieht das im Tisch eingelassen ja aus.
Es kommt eben auch drauf an wie es bei dir mit dem Platz aussieht und was du für Drachen nähst. Bin in der glücklichen Lage daß ich einen festen Nähplatz habe. So konnte ich Anschiebetische bis zu 80x50cm für meine älteren Maschinen bauen - aber nicht so schön professionell sondern mit dickerem Sperrholz, Stichsäge, Schleifpapaier, Leim und Lack. Bei manchen neueren Maschinen wird inzwischen ja auch ein größerer Anschiebetisch mitgeliefert oder man kann ihn separat erwerben. Bei einem großen Onlinehandelshaus gibt es sogar für fast alle handelsüblichen Maschinen (auch für einige Ältere) extra Anschiebetische. Auch für Maschinen für die es von Herstellerseite keine oder keine größeren Anschiebetische gibt.
Alles anzeigenHallo
Ich hab's so für mich gelöst, aber auch schon einmal gepostet.
drachenforum.net/wcf/attachment/79828/
und dann noch eine Beleuchtung eingesetzt mit Glasscheibe
Gruß Micha
Cool ein "Durchleuchtungstisch", das ist ja mal chic.
Ich nutze auch gern größere Anschiebetische, gerade wenn ich größere Drachen an der Maschine habe, dann hängt nicht so viel an den Seiten herunter und zerrt im falschen Moment in die falsche Richtung. Man kann das Tuch an der Maschine einfach leichter und besser führen. Und das Tuch hält man dann auch nicht unbedingt zwischen zwei Fingern sondern drückt es eher mit mehreren Fingern auf den Tisch und führt es so quasi von oben. Das ist eine Frage der Gewöhnung aber gerade bei vorgesteckten oder vorgeklebten oder anderweitig fixierten Sachen geht das in meinen Augen viel besser. Und das Vorlegen bei angehobenem Fuß geht dann leichter und das Material rutscht nicht so stark weg, du triffst viel genauer deine Markierungen schon beim Nähbeginn.
So in etwa, nur daß ich keine Wäsche in die Leine hänge. Ich fliege auch größere Codys an einer dann dickeren Aramidschnur die dann eben etwas durch hängt und die Beule in der Böe glatt zieht... ist mir insgesamt einfach sicherer und Sicherheit ist mir wichtig.
Aber insgesamt hast du Recht, die Materialbelastung an Drachen und Anker ist dann etwas geringer, gerade wenn man es mit einer dünnen Aramid oder Dyneemaleine vergleicht die du zb zu 30% auslastest und die dadurch wie eine Klaviersaite gespannt ist.
Anschiebetisch muss definitiv sein, sieht wirklich gut aus.
Eeeben
mich würde auch einfach mal interessieren auf was für Maschinen ihr so näht.
