Hast du denn schon einmal mit Thomas Horvath zu diesem Thema kommuniziert?
Wir haben nun mehrmals hin- und her gemailt. Das Resultat war:
Die Flügel-Connectors nach vorne schieben ist eine der wirksamen Standard-Einstellmöglichkeiten.
Wichtig dabei: Z-line verlängern (eine Schlaufe), damit das Segel schön spannungsfrei bleibt und die Flügel sich frei bewegen können.
Das habe ich jetzt beim "the long way home" und "the long way home handling compact stradale" gemacht. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden!
Beim lwh-hcs habe ich zusätzlich die y-line etwas gekürzt, so dass die x-line wieder auf Spannung ist und das Segel nicht. Der lwh-hcs gleitet jetzt bedeutend weitere Strecken, kann aber immer noch sehr gut drehen und auf engerem Raum geflogen werden. Jetzt fliegt er so, dass man gar nicht aufhören kann.
(Connectors ca. 2 cm nach vorne geschoben)
Der lwh gleitet nun ungemein weit. Schön langsam, unbeirrt und majestätisch. Er hat ja vorher schon Spaß gemacht, aber das ist jetzt wirklich richtig toll! Er verliert nur langsam an Höhe und oftmals ist es so, wie ich es mehrmals gelesen habe, der Drachen fliegt einfach alleine. Nach einem up- and over gleitet er weiter, dreht irgendwann, fliegt wieder in die andere Richtung und irgendwann muss man ihn mal wenden und wieder hochziehen.
"Mein Sportplatz" ist jetzt zu klein geworden
Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu nahe an die am Rand stehenden, Drachen fressenden Bäume komme (einer hat noch einen Kinderdrachen im Maul
).
(Connectors ca. 3 cm nach vorne geschoben)
Für beide Drachen habe ich eine Climax Profiline 55kg verwendet.
Mit schwereren Schnüren oder Gewichten zu fliegen hat seine Wirkung und Berechtigung. Aber mir ist es am liebsten, im Rahmen der vom Entwickler beabsichtigten Möglichkeiten die Flugeigenschaften zu verändern. Und das hat vom Flugverhalten her jetzt auch das beste Ergebnis gebracht.