Zitat
Ich habe zwar das Trickfliegen selbst nicht mit dem JJF gelernt, bin aber genau Enricos (Coyote) Meinung. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte ein Einsteigertrickdrachen eine Mindestspannweite von 2,20 m (oder plus) haben. Kleinere Kites sind in aller Regel zu quirlig und (über-)fordern die Einsteiger am Anfang zu sehr. Größere Kites geben dem Einsteiger hingegen mehr Zeit die Tricks nachzuvollziehen und zudem erziehen Sie meist zu sauberem Fliegen
Ich kenne mich mit dem Thema Drachen zwar lange nicht so gut aus wie die meisten Leute hier, doch beim Thema Lernen bin ich einigermaßen bewandert.
Deshalb, und weil ich meinen JJF einfach gerne habe
, muss ich etwas zu seiner Verteidigung sagen.
Lernen ist doch ein viel zu komplexes Themengebiet, um einfach an der Größe und Quirligkeit eines Drachens festzumachen, ob er gut oder schlecht zum Lernen ist.
Lernen hat sehr viel mit Motivation zu tun (wenn nicht nur damit), ob das jetzt Mathe, Chemie oder Trickfliegen ist spielt da keine Rolle. Und wenn ein Kite mir am Anfang das Leben leicht macht, ist es mir ziemlich egal, ob ich es später ein wenig schwerer habe, mich auf andere Drachen umzustellen. Wenn ich mit meinem JJF nicht so schnell gute Erfolge erzielt hätte, dann wäre ich vielleicht schon garnicht mehr dabei.
Außerdem gehen die Meinungen ein wenig auseinander. Die einen sagen, der JJF macht einem das Leben zu leicht, andere wiederum meinen er ist anfangs zu quirlig und zu wenig nachvollziehbar...was denn nun?
Ich kann nur sagen, dass der JJF mir sehr viele, sehr spaßige Lernstunden auf der Wiese oder am Strand beschert hat und sich der Einstieg mit diesem Gerät auf jeden Fall für mich gelohnt hat!
Das heißt nicht, dass man ab einem bestimmten Level nicht auf andere Spaßmaschinen umsteigen soll 