Klasse Video, ein Könner seines Faches.
ZitatEs sind schon unwahrscheinlichere Dinge passiert, als ein Bauteil, das an einem Kite als schwächstes Glied einer Kette versagt.
Letztendlich geht es auch um (fehlende) Redundanz, um im Falle des Versagens eines Teils (so unwahrscheinlich es auch sein mag) immer noch ein Backup zu haben, um wenigstens unbeschadet runterzukommen.
An einem Kite gibt es nur 2 Hauptleinen und keine davon darf versagen.
Auch die Umlenkrollen sind so eine Sache.
Die ganze Last muss von der Rollenachse gehalten werden. (Eine Redundanz haben diesbezüglich immerhin die Ronstan Orbit Pulleys, die z.B. Ozone seit 2011 verwendet. )
Woher weißt du, dass gerade das Material so einer Rollenachse an einem deiner Kites fehlerfrei ist und nicht vorschnell ermüdet? Reisst das Teil beim Rumcruisen, dann ist deine Session zwar beendet und der Hersteller tauscht dir hoffentlich die Rolle mit einem "Sorry" aus, aber du warst am Boden, als das Teil den Geist aufgab.
Hmm so gesehen sollte man dann aber auch mit dem Kite nicht springen. Da hat er (gurke) dann schon recht. Was nicht heißt, das ich das Segeln mit der Matrix gutheiße. die nun mal nicht zum Gleitschirmfliegen gedacht.