Beiträge von Toboe

    Hallo Zusammen,
    ich mache mir gerade Gedanken um Stabendtaschen. Bisher habe ich immer einen Dacronstreifen gefaltet und aufgenäht. ?(
    Den Streifen nicht gerade, sondern das obere Teil konisch zu schneiden, damit, wenn die Seiten gerade aufeinandernähen eine Beule für den Stab entsteht ist schonmal ein Anfang für "Stabendtasche in schön".
    Aber das kann doch noch nicht alles sein. Gibts irgentwelche Falttechniken die ich mit der Suchfunktion und draussen im Web nicht finde? ;( Und ja, ich möchte eine einfache Tasche zum stabreinstecken und segelspannen haben. Kein Klett-Nachjustiertasche oder Splittkappe mit ans Segel genähten D-Ring. Eine einfache - aber schöne- Tasche ^^


    Irgentwo habe ich mal einen Anleitung gesehn für eine richtig schöne Endtasche. Die war aber für 4er und 6er Stäbe zu klobig. Ich denke die war eher für 12er geeignet ;)


    Hat also jemand Ideen oder Anleitungen? 8o


    ...und wenn zusätzlich an dieser Tasche noch beim Nähen eine Befeestigung für eine Spannschnur endstünde wäre das noch ein zusätzlicher Nutzen :)

    Ich hätte da noch eine Idee:
    Dreh den Drachen um und fliegt ihn mit der Rückseite nach vorne..


    Wieso ich darauf komme?
    Du schreibst das einklappen der "Röhren" geht von dem weißen Segel aus. Das hört sich für mich so an, als wenn das die hintere Seite der Röhre ist, mit Überstand, und nur verkehrtherum (also innen) geflogen wird. Dann wäre es klar, dass sich das weiße Tuch einklappt. Die "Aussenseite" ist daran zu erkennen, dass sie an den Röhren grösser ist. Die "Innenseite" der Röhren ist meisten ein bischen kleiner oder mit einem konkaven Bogen um einen größeren Lufteinlass zu haben.


    Deswegen mal als Idee:
    Dreh den Drachen um. So, dass das weisse Segel komplett hinten bzw. aussen liegt.

    Hallo Maxi,
    die beiden Drachen haben verschiedene Bauformen.


    Der Bunte ist so geschnitten, dass die Luftkammern "seitlich" von mittleren Segel liegen und dieses ein bischen abklicken. Das wird dadurch erreicht, dass die Luftkammeroberseite grösser ist als die Segelfläch auf die sie aufgenäht ist. Richtig erkannt, die Einbuchtungen erleichtern den Lufteintritt in diese fast seitlich liegenden Hörner.


    Beim anderen Drachen scheinen mir die Luftkammern weniger seitlich als viel mehr oben auf dem Haubtsegel zu liegen. Damit auch hier die Luft besser eintreten kann sind auch hier Einbuchtungen. Allerdings würde ich technisch eher sagen, dass Haubtsegel ist blau, gelb, blau, gelb, blau und die Luftkammer nach oben mit blau aufgesetzt. Du siehst also die blaue Oberseite der Luftkammer. Damit hat dieser Drachen sehr ähnliche Einbuchtungen wie der andere.


    War das ein bischen Verständlich?

    Erstmal danke für die schnelle Antwort.
    Bei meinem Versuch habe ich es ja so ähnlich gemaicht. Ich habe das Drachenmodell einfach auf eine Achse gelegt und solange rumprobiert, bis das Modell in der Waage lag. Damit hatte ich dann die Schwerpunktmittelachse. Allerdings hatte ich die Konstrukton mit "gewogen". Aber scheinbar ist die Schwerpunktmittelachse (mit Konstruktion) bei diesem Drachen nicht gleich die Mittelachse der Fläche. Und wie die beiden dann zusammenspielen, wird es wohl wirklich dabei bleiben, dass ich so lange rumprobiere bis es passt.
    War jetzt nicht ganz das, was ich gehofft habe :D
    Mal sehen ob ich genügend Geduld und Ausdauer habe und das Teil irgentwann mal fliegt .-)

    Hallo,
    hat jemand von Euch Erfahrung oder Ideen wie man einen asymetrischen Flachdrachen ohne Schwanz zum stabilen fliegen bringen kann?
    Am besten nur mit der Waage.


    Als Idee habe ich einen Drachen um Kopf, der -um es mal einfach auszudrücken- wie ein "P" aussieht. OK um es noch ein bischen schwieriger zu machen: ein leicht nach links geneigtes "P".


    Ich habe mal ein Papiermodell gebastelt, Einen Mittelstan eingesetzt und einen Querstab mit Flächenwinkel. Einfach mal zum schauen wie sich das Teil so bewegt. Ergebnis: Mit einer weit gespreizten und langen Zweipuntwaage dreht sich das Teil wie ein Propeller.
    Schwanz wollte ich keinen dranmachen. Also ist meine Idee, den Drehimpuls mit einer geeigneten Waage und entsprechenden Waagepunkten zu eliminieren.


    Wie würdet ihr da vorgehen? Außer solange probieren bis er fliegt, oder der oberste Punkt des Fruslevel erreicht ist. :)


    Ich dachte ich berechne die Mittelachse. Dabei stellt sich mir die erste Frage: Ist hier nur die Fläche in cm3 wichtig oder geht es dabei auch darum, wie nah die Fläche an der Mittelachse liegt? Also oberer, rechter Bogen gegen die untere gerade Fläche beim P. Wie bekomme ich die richtigen Waagepunkte raus....


    Oder meint Ihr die Idee hat praktisch keine Umsetzungschance?


    Ich bin für alle Ideen dankbar.

    Drumboxen mit Schwanz sind mir neu. Ich kann mir nur vorstellen, dass dadurch mehr Gewicht auf die untere Kante kommt, was den Drachen dann insgesamt steiler zum Wind stellt und ihn mit der Einpunktwaage bei weniger Wind besser fliegen lässt. Dafür würde ich aber lieber mit einer 3-Punkt Waage (oben einen, unten zwei Punkte) rumexperimentieren. Gsehen habe ich bisher noch keine Drumbox mit Schwanz. Ich weiss auch noch nicht, ob mir das gefällt ;)

    Genau das habe ich meiner Pfaff auch gehabt. Allerdings habe ich kein verharztes Fett an der Feder gesehen. Dafür habe ich das verharzte Fett im Gestängelager vermutet.


    Mein Pfaff-Mechaniker meinte dass das Fett im Lager eigentlich das Maschinenlebenlang halten sollte aber die alten Maschinen jetzt trotzdem so langsam alle mit verharzen anfangen würden und empfahl mir einfach ein paar tropfen Kriechöl auf das Gestängelager zu geben.


    Habe ich getan, seit dem keine Probleme mehr... mal sehen wie lange das so bleibt :)
    Denn wielange das 40W Öl so hält, weiss ich natürlich nicht... :)

    Hallo Georg,
    mit den verschiedenen Gestängevarianten hast du auch verschiedene Flugbilder und -eigenschaften.


    Folgende Gedanken / Vermutungen von mir:
    Version 3: Durch das Fehlen einer Mittelstange fehlt dem Segel jegliche Stabilität in der Mitte.
    Vermutlich wird sich das Segel entweder in der Mitte nach Hinten wölben, oder du spannst das Segel sehr stark und baust für wenig Wind. Soviel Spannung mit nur sechs Aufhängungen dürfte schwer werden. Aber eine interessante Variante ist das allemal.


    Version 2: Klassischer Rokkaku. Mit Flächenwinkel sehr stabiler Flug. Insbesondere, wenn die Säbe etwas Biegsam sind und sich so auf jeder Seite ein Quertunnel bildet, der zusätzliche Stabilität verleiht.


    Version 1: Habe ich meistens auf einer Kante fliegen sehen, seltener auf der Spitze. Sollte aber auch funktionieren. Bei der Version ist es schwieriger einen Flächenwinkel vorzugeben. Dewswegen würde ich hier einen Schwanz mit einplanen. Dafür dürfte sich bei dieser Version das Segel auch bei Wind am wenigsten verziehen.


    Alle drei Varianten haben ihren Charme. Es kommt darauf an, was du möchtest :)


    Viel Erfolg!


    Viele Grüße


    Das der Drachen unsymetrisch wird habe ich jetzt erst gesehen. Für den Anfang würde ich es erstmal mit dem Rok-Gestänge oder dem Aussengestänge versuchen. Aussengestänge dürfte vom Schwerpunkt her das interessantere sein, beim Rokk-Gestänge dürfte der stabilisierende Flächenwinkel von den drei Varianten am einfachsten zu realisieren sein. Allerdings glaube ich, dass der Drachen nicht so schön auf der Spitze fliegen wird sondern etwas schräg.

    Hallo Reiner,
    eine Sammlung schöner Drachen und guten Anleitungen findest du in den Büchern zum Drachenbauen von Backes. Die Bauanleitungen sind sehr gut und sehr anschaulich. Auch für Anfänger geeignet, in verschiedensten Schwierigkeitsstufen. OK, die Modelle sind allesamt etwas, sagen wir mal old school, aber erprobt und durchaus drachenhimmelbereichernd. Meiner Meinung nach sollten die Bücher in keiner (Einleiner-) Drachenwerkstatt fehlen. Schau im gut sortierten Buchhandel mal unter Werner Backes und Drachenbauen.


    Viele Grüße und viel Erfolg


    Torsten

    Eine sehr schöne Box hast du da gebaut! Schade dass sie nur mit Schwanz / Turbine stabil fliegt. Aber ich glaube daran haben sich schon viele erfolglos versucht.
    Egal die Enigma ist und bleibt ein superschöner Drachen.
    Glückwunsch :thumbup:

    Hallo Carsten,
    auch ich bin voll des Lobes.
    Ein toll vorbereiteter Workshop mit einem super Drachen, der klasse von dir geleitet wurde.


    Gerne bin ich wieder dabei, wenn du nochmal einen Workshop anbietest.


    An die anderen Teilnehmer: Es war mir eine Freude euch kennenzulernen, wiederzutreffen und eine tolle Zeit mit euch zu verbringen.


    Alles in allem vielen Dank an Carsten für die viele Mühe und allen Teilehmern weil ihr den Tag mitgestaltet habt.

    Hallo Marcus,
    dein Tagebuch ist ja schon fast zur festen Einrichtung geworden. :)


    Ich freue mich schon auf deine Bilderauswahl. Die ersten drei zeigen ja schon interessante Drachen.


    Gerade deine selbstausferlegte Reduktion auf wenige Bilder finde ich immer wieder spannend!


    Dir wünsche ich viel Spass auf deiner Reise und uns wünsche ich wieder ein kurzweiliges Stöbern in deinem Tagebuch :)