So, jetzt noch der Bericht vom ersten Testflug:
Vormittags herrschten hier im Rheinland 1-2 bft. Also dachten wir (Pittipattiputti und ich), wir könnten uns ordentlich Zeit lassen. Gegen Mittag frischte der Wind aber schlagartig auf auf 3-4 bft, in der Spitze waren es 28 km/h. Da kamen schon Zweifel, ob das der richtige Tag zum Testen auf unserer Wiese sein würde. Der SAS 200 drückte einen schon beim Tragen weg...
Ich habe es dann aber doch versucht, zunächst mit dem längeren Paar UQS. Der SAS 200 kippte nach beherztem Anziehen nach rechts weg, war aber gut einzufangen, wenn man mal davon absieht, dass er, sobald in Strömung, einen irren Zug aufbaute. Nun ging es nur noch vorwärts, meine 95 kg waren einfach zu wenig Gegengewicht. Mit den langen UQS fliegt der SAS 200 ziemlich präzise, nur am Windfensterrand kann man ihn zum Abklappen bringen. Der Groudpass kommt sehr stabil, Loops waren kaum zu beurteilen wegen des großen Zugs. Das Geräusch ist sehr angenehm, ein tiefes deutliches Fauchen. Die 130 daN 35 m Leinen sangen ein lautes Lied dazu!
Mit den etwas kürzeren UQS startete der SAS 200 wie ein Strich in den Himmel und war erwartungsgemäß noch etwas präziser unterwegs. Der Zug wurde eher noch größer, so dass die Kurven, Loops und Groudpasses zu einer wirklichen Herausforderung wurden. So schnell bin ich noch nie über die Wiese geschlittert. Bei dem Wind ist der SAS 200 eher etwas für den weichen Strand. Es hat aber wahnsinnig Spaß gemacht, nur war der Kampf schnell verloren.
Das Video von Pittipattiputti gefilmt, kommt später, mal sehen was darauf zu sehen ist.