Beiträge von Moonraker
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Aber auch der Bernd macht ihn mit Segelmachernaht

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Der Vulcan wird aufgrund seiner extremen Streckung wirklich optimale Bedingungen benötigen, um das Maximum an Speed herauszuholen. Das heißt so dünne Leinen wie möglich zu verwenden und auch das optimale Waagesetup gefunden zu haben. Steiler muss hier nicht unbedingt geiler sein, das wird sicherlich noch einige Versuche benötigen bei meinem. Leider hier im Binnenland nicht so einfach durchführbar, denn er wird auch noch gleichmäßigeren Wind benötigen als z. B. der Tiger Mylar.
Ich finde, der Kite hat schon ordentlich Potenzial, als ich an 55 daN-Leinen mal eine obere 4 hatte, ging der schon richtig gut nach vorn…
Danke Mark/Dominik für die Leinenangaben, dann kann ich bis 5 Bft ruhig die 55 daN dranlassen.
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Bis 5 Bft tun es sogar 25 daN-Leinen, zumindest wenn man an 35 m fliegt, siehe hier:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Ich stimme Dir völlig zu, die Beschleunigung ist schon explosionsartig, aber meines Erachtens auch immer ein Stück weit unkontrolliert, weil der Kite so drehfreudig ist. Das ist auch das Problem bei der Geschwindigkeit auf der Geraden. Diese sind kaum einmal wirklich sauber durchzufliegen und daher ist ein Tiger dort im Endeffekt immer deutlich schneller unterwegs.
In den schnellen Loops und den irre engen Spins macht dem 0.65 so schnell aber keiner etwas vor. -
Am Samstag geht es weiter mit meinem. Gut Ding braucht Weile
Mal sehen, wie weit ich komme. -
Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass ihn diese Eigenschaften aber (logischer Weise) auf keinen Fall anfängertauglich machen. Wenn man erst einmal viele Flugstunden gesammelt hat, scheint vieles so leicht, das vor kurzem noch unmöglich war.
Sprich, ein toller Speedkite, der trotzdem eine erfahrene Hand benötigt. Sonst ist er ruck-zuck aus der Strömung manövriert... -
Heute habe ich einmal Michels Rat, den Tiger Mylar bei Regen zu fliegen, in die Tat umgesetzt :-O (siehe Tiger II Thread)
Es handelte sich um den Erstflug meines neuen TS in der Ausführung mit den s-förmigen Segellatten. Wir hatten heute Abend extrem böigen Wind, der zwischen 9 und > 30 km/h wechselte. Ich bin den Drachen die ganze Zeit mit Segellatten und an 75 daN geflogen. Zunächst startete ich in der Werkseinstellung, also der gelben Waagemarkierung unten in der Mitte des Schiebeknotens. Der Start war kein Problem bei 3 Bft mit leichtem Rückwärtsgehen. Was dann folgte war ein Ritt, der Tiger II Mylar TS bockte, ruppte und sprang im Windfenster hin und her. Teilweise stand er richtig auf der Stelle, so übel war der Wind. Aber, er klappte bis auf zwei Ausnahmen während mehr als 30 min Fluges nicht aus der Strömung, einmal in der Werkseinstellung und später einmal in einer steileren Einstellung. Man kann dem neuen Tiger II Mylar TS also attestieren, dass er auch bei übelsten Binnenlandbedingungen noch gut fliegbar ist. In Phasen gleichmäßigeren Winds legte er auch gleich schön linear los und saugte sich gut im Windfenster an.
Ich stellte den Drachen dann ziemlich schnell 2 mm steiler, was positive Auswirkungen aufs Flugverhalten hatte, das Bocken war nicht mehr ganz so stark ausgeprägt und der Tiger hing insgesamt satter an den Leinen. Dann kam der oben erwähnte Regen und mit ihm heftigste Schauerböen, aber auch insgesamt stabilerer Wind jenseits der 4 Bft. Und da machte der TS richtig Spaß, schaltete einen Gang und im Sound eine Oktave hoch und wurde richtig schön schnell. Im oberen Windbereich braucht sich niemand Sorgen zu machen, dass er mit älteren Versionen nicht mithalten kann! Das wäre somit geklärt, es stand ja nach dem ersten Test (s.o.) noch aus. Was noch positiv zu vermerken ist, dass er trotz der schlechten Bedingungen enge Loops flog und in ihnen sogar ordentlich zulegte.
Der Regen ging und dafür kam die Flaute, aber der Tiger flog weiter. Oft waren es laue 2 Bft, aber mit viel Führen am Windfensterrand und teilweisem Ziehen durchs Windfenster ließ sich der TS sehr gut in der Luft halten. Und er hing ja an den dann völlig überdimensionierten 75er Leinen… Somit konnte ich auch die schon genannten guten Leichtwindeigenschaften bestätigen.
Fazit: auch der neue Mylar II TS ist ein super Kite, vielleicht sogar vielseitiger und auf jeden Fall weniger zickig als die älteren Versionen.
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Welchen jetzt, den des Vulcan oder den der Leinen ??
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Toll Günter :H:
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Andre, hattest Du nicht zunächst von 160, 200 und 245 gesprochen??
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Sehr schön, auch das Singen der Liros...
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Die ersten werden demnächst gebaut und gehen u.a. nach Monheim :-O
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Beindruckendes Tempo! Ich freue mich immer mehr

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Danke, Sven!
Korvo hat mir übrigens eben angeboten, ein neues Segel auf Kulanz zu nähen! Das nenne ich super Kundendienst, danke Bernd :H: :H: :H:
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OK, dann Reißverschluss aber auf beide Seiten wegen der Symmetrie :-O
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Hier ein Vergleichsvideo vom SAS PLR 100 und dem SAS 100 Standard. Ich denke, es ist gut zu sehen, dass der normale 100er ungestümer und schneller zur Sache geht. Einzelheiten dazu im entsprechenden Thread.
Leider ist auch die vorübergehende Außerdienststellung des SAS 100 in einer üblen Böe zu sehen und vor allem zu hören.
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Ich habe meine Competition bisher als sehr klappstabil erlebt - bis auf ein einziges Mal in einem engen Loop ist das noch nicht passiert.
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Heute hat es mir im Flug meinen SAS 100 in einer Böe von oberen 6 bis 7 Bft zerlegt. Beginnend im Ausschnitt für den Verbinder der UQS ist rechts mit einem Knall das Segel zerrissen. Muss irgendeine Vorschädigung gewesen sein, so etwas ist mir bislang noch nicht passiert. Schade drum, jetzt geht's ans Flicken...
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Heute konnte ein richtiger Vergleich zwischen SAS 100 PLR und SAS 100 stattfinden. Hier im Rheinland war schönes Wetter mit ganz viel Wind, der aber wie üblich sehr böig war. Bei den Geschwindigkeitsunterschieden konnte einem schon Angst und Bange werden. Von 20 km/h auf 65 km/h in wenigen Sekunden. Meist aber zum Glück irgendwo dazwischen. Nichtsdestotrotz wählte ich zur Sicherheit die 130-daN-Leinen.
Das war auch gut so, denn der PLR brauchte sie auf jeden Fall, auch der normale 100er zog sie gut stramm ab oberen 5 Bft.
In erster Linie möchte ich auf den PLR eingehen, denn zum SAS 100 ist ja eigentlich alles bekannt.
Der Start des PLR ist relativ einfach, zumindest von ebenem Untergrund aus und wenn er gut angeströmt wird. Ich musste wegen des Grases, das höher war als der Kite, heute vom oberen Ende meines Rucksacks starten, was die ganze Angelegenheit etwas kippelig und schräg gestaltete.
Der PLR 100 hat oben eine Knotenleiter mit sage und schreibe 7 Knoten. Als normale Einstellung ist der dritte markiert. Ich flog heute auf dem 5. Knoten, der beim Start bei 4 Bft schon sehr steil war. Aber nach einigem Überreden nahm der PLR dann Fahrt auf. Auf dem 6. Knoten war er trotz oberer 4 Bft nicht mehr zu starten, über ein paar schöne Slides und Dreher kam ich nicht hinaus. Das kann aber auch an den Böen und eventuellen Luftlöchern gelegen haben. Jedenfalls zeigt es, dass mit dem Kite nach oben noch einiges möglich sein dürfte.Im Flug ist der PLR sehr stabil unterwegs und macht ordentlich Druck. Die 130 daN brauchte er dringend ab oberen 5 Bft. Im Stehen ging dementsprechend gar nichts mehr. Wenn ich mich dem PLR hingegeben hätte, wäre ich auch gut abgeschleppt worden. Da ich aber den Bauern nicht zu sehr ärgern wollte, habe ich mich am Wiesenrand im Untergrund "verbissen". Das hatte dann recht schnell lange Arme zur Folge.
Enge Spins sind nicht so die Sache des PLR, er ist lieber druckvoll und recht schnell auf der Geraden oder in Loops unterwegs. Die Kraftentfaltung ist schön linear und mit Böen kommt er bestens zurecht. Das Fluggeräusch ist ein speedkitetypisches Pfeifen, das aber angenehm im Hintergrund bleibt. Und selbst bei 6 Bft machte der PLR keine Anstalten sich irgendwie zu verformen, gab mir ein gutes Gefühl, das er noch einiges mehr abkann. Noch abschließend zur Geschwindigkeit der PLR - ja, er ist schnell unterwegs und macht viel Spaß, kann aber nicht mit reinrassigen Speedkites mithalten. Er definiert sich eher über eine Mischung aus Power und Speed.Der normale SAS ging deutlich ruppiger und auch einiges schneller zur Sache. Die Böenanfälligkeit ist wie erwartet viel größer, auch wenn heute keinerlei Gefahr des Strömungsabrisses bestand. Die Power ist geringer als beim PLR, dafür ist er etwas lauter unterwegs. Und - wie bekannt sein dürfte, sind die Spins schon eher seine Spezialität - bei gleichmäßigem Wind dreht er mit am engsten von allen Speedkites. Der Start ist nicht wesentlich schwerer als mit einem steil eingestellten PLR.
Fazit: der PLR ist für alle eine Alternative, die im Vergleich mit den bekannten SAS gern weniger Böenanfälligkeit und ein sehr stabiles Flugverhalten hätten sowie noch mehr Power suchen. Er macht einen sehr stabilen Eindruck und die Grenze dürfte eher durch den Piloten definiert werden.
- Editiert von Moonraker am 10.05.2014, 09:25 - -
Ihr seid schon krass :H:
Furchtbarer Tricktrecker da im Hintergrund...
@ Olli - in Spi, Farben sind noch zu bestimmen.
