Ich habe meine heute bei bis zu 60 km/h Wind an 75 daN geflogen. Die waren in den Phasen mit weniger Wind zwar überdimensioniert, aber in den Spitzenböen habe ich sie gebraucht! Irre schnell war die Neon natürlich unterwegs, aber ich habe festgestellt, dass sie nicht wirklich gern die böigen Verhältnisse mag. Von Highspeed auf Stall ging innerhalb eines Groundpasses. Wenn die Neon abrupt den Innendruck verliert, ist sie teils etwas unwillig. Aber sie klappt nie ein, was auch wieder sehr positiv ist.
Beiträge von Moonraker
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Die 6 mm- Hilde zieht schon etwas stärker, aber so gewaltig ist der Unterschied nicht.
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Hat mich auch etwas gewundert - ich schaue mal, dass ich morgen mal etwas steiler stelle.
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Ist der Scheuerschutz für die OQS nicht ein wenig zu hoch angebracht?
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So, der gepimpte Flügel hatte seinen Jungfernflug - und das zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Der Wind blies sehr böig mit 30-55 km/h. Zunächst startete ich auf dem 2. Knoten, was einfach ging mit nur einem kurzen Schlenker. Geflogen bin ich an 35 m, 100 daN. Die Leinen wurden auf dem zweiten Knoten ab oberen 6 Bft auch bestens durchgezogen, somit sollten bis 40 km/h in dieser Einstellung 75 daN-Leinen ausreichen. Die Hilde war superschnell unterwegs und ließ auch das schöne Hildepfeifen ertönen. In Phasen mit 7 Bft war sie dann wirklich irre schnell und vollste Konzentration war angesagt.Ich stellte dann auf den dritten Knoten um. Der Start war nun alles andere als einfach und ich hatte trotz des starken Windes etwa eine Minute lang zu tun, bis die Hilde aus den Drehern und Slides endlich mal Strömung aufnahm (also Achtung - nur für geübte Starter!). Und - nicht ganz unerwartet - jetzt brauchte sie für richtig gute Performance wirklich die 7 Bft. Dann musste ich mich allerdings setzen und die Leinen sangen ein schönes Lied. Die Hilde selbst war in dieser steileren Einstellung leiser unterwegs.
Bei den heutigen Windgeschwindigkeiten gefiel mir der zweite Knoten besser, weil der Drachen insgesamt konstant schneller war. Auf dem dritten Knoten wird sie sich bei konstanten 7-8 Bft richtig wohl fühlen. Nach oben ist bei der 6 mm-Hilde mit Sicherheit der Pilot der begrenzende Faktor.
Noch ein Vergleich zur normalen Hilde: die ist schnell, die gepimpte schnell und "satt". Spins macht die Normalversion bereitwilliger, bei der gepimpten Version müssen die Leinen schon gut durchgezogen sein, damit sie in den Spins so richtig um die Flügelspitze dreht.
Also - ein toller Sturmvogel! Ich freue mich schon auf morgen, wenn bis zu 80 km/h anliegen sollen :-OHier noch zwei Fotos, die die unterschiedlichen Knotenleitern der gepimpten Hilde (oben) und der normalen Hilde zeigen. Bei der gepimpten ist der Abstand der letzten beiden Knoten geringer.
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Heute flog ich den SAS 100 bei bis zu 55 km/h Wind. Das war von der Power her an 100 daN-Leinen gerade noch so zu schaffen, ohne abgeschleppt zu werden. Bei einer Böe die er in der Abwärtskurve zum Groundpass fing, hat er mich aber fast zur Seite weggerissen, ein schöner seitlicher Lift :-O
Allerdings war das Gestänge des SAS 100 (komplett 6 mm) bei den hohen Windgeschwindigkeiten schon langsam am Ende. Der Kite hat sich heftig verformt, die Flügelspitzen ordentlich nach innen gebogen. Er war zwar noch sehr schnell und machte ein wunderbares Formel-1-Geräusch ähnlich dem des Tigers, aber ich hatte schon Angst, das es gleicht kracht.
Ich denke, da wäre eine 8 mm UQS für solche Windverhältnisse angebracht - hat jemand schon damit Erfahrung? -
Wow - krass :O Was ist denn das für ein Material?
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Der würde auch jedem Indianerstamm gefallen

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Klasse, Steffen - die müssen wir mal als Gespann fliegen.
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Da hast Du ihn ja noch pünktlich zum Fest bekommen. Weiterhin viel Spaß damit!
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Olli hat Recht - die Mylarversion spielt in einer anderen Liga...
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Mein S-Kite 1.5 hat zwei Sätze UQS, einen mit 8 und einen mit 10 mm. Bei 2 Bft habe ich heute zum ersten Mal die dünnen UQS ausprobiert und war doch überrascht, wieviel agiler der Drachen damit wurde. Die Spins waren deutlich enger ohne Nachdrehen ausführbar und die Geschwindigkeit auch höher.
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Das ist gewollt, die Biegung kommt erst nach Einsetzen der Standoffs zustande...
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Nun geht es wieder - hier die gepimpte Hilde in Kampffarben :-O
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Wollte gerade das Foto einstellen, aber jetzt ist picr.de nicht mehr verfügbar, grummel...
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Warum ändert Ihr denn die Termine?? Ursprünglich war es doch der 13-15. März... An dem Wochenende oben kann ich nicht und bin dann raus. Ist schlecht für die Planung, so etwas...
Bitte streiche mich von der Liste, Bernd. -
Genau, da ich nun mal dieses Hobby habe, freue ich mich sehr über die Ersparnis - so wird der B3 20% billiger

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Ja, das Segel ist das gleiche!
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Ein Foto gibt es morgen bei Tageslicht - ich habe den Vogel heute Abend entgegen genommen. Der Flugbericht wird noch auf sich warten lassen, weil die gepimpte Hilde unter 4 Bft nicht startbar ist.
Zunächst, wie versprochen, zu den Unterschieden zur normalen Hilde:
Komplett 6 mm Gestänge statt 5 mm
Geteilte UQS statt durchgehender UQS
Zwei Zentimeter mehr Spannweite (139,5 cm im Vergleich zu 137,5 cm in meinem Fall).
2,1 mm gewickeltes GFK für die Standoffs statt 1,6 mm - dadurch wird die gepimpte Hilde extrem stark gespannt, zu einem wahren Brett
6 mm weniger Bauchtiefe gemessen an den Standoffs (9,6 statt 10,2 mm, jeweils Abstand Schleppkante bis unterer Rand der UQS)
Etwas andere Waagegeometrie: OQS 39 cm, MK 38 cm, UQS 42.5 cm, normale Hilde: 40, 40, 43 (Unterschied der Knotenleiter rausgerechnet)
Knotenleiter mit fünf Knoten in kürzerem Abstand statt Knotenleiter mit vier Knoten.Mandraker hat so ein Modell und die fliegt erst ab oberen 4 Bft, am besten ab 5 Bft. Die normale Hilde geht auch schon bei mittleren 3 Bft...
