ZitatEin klasse Kite, mit einen Preis-Leistungs-Fun-Verhältnis das für mich kaum zu toppen ist.
Das ist absolut wahr!! Und gilt auch für die Normalo-Hilde!
ZitatEin klasse Kite, mit einen Preis-Leistungs-Fun-Verhältnis das für mich kaum zu toppen ist.
Das ist absolut wahr!! Und gilt auch für die Normalo-Hilde!
Wow, da wirst Du aber ordentlich Wind haben, Lena - ich wünsche Dir ganz viel Spaß!
Bei meinem ist sie 37,5 cm lang
Lange nichts los gewesen hier...
Ich habe heute die neue TS-Version mit den Segellatten bei 5-7 Bft geflogen. Der Start war (auch nachdem ich ihn noch 5 mm steiler gestellt hatte) ohne Rampe recht einfach (wenn man Ausbrechen zur Seite abfangen und schnelle Loops drücken kann!), wesentlich einfacher als bei der alten Mylarvariante ganz ohne Segellatten. Weiter oben hatten wir ja schon festgestellt, das dies an der besseren Vorprofilierung des Mylars durch die Segellatten liegen dürfte. Ihr könnt Euch vorstellen, dass der Vogel natürlich irre schnell unterwegs war bei dem Wind, auch wenn er in extremen Luftlöchern schon einmal aus der Strömung klappte. Er hätte also noch ein paar Millimeterchen steiler sein dürfen. Die 100 daN-Leinen zog er ab 40 km/h schon gut durch und in den Spitzenböen fing er an, mich abzuschleppen. Auch wenn der neue TS nicht ganz so schnell ist wie der alte Mylar, so hat es doch wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Ich sagte ja schon mal, dass der S-Kite XS strong (also komplett in 6 mm bestabt) ein Teufelchen ist.
Nach bis zu oberen 7 Bft heute muss ich aber sagen, er ist ein Monster :-O
Nachdem der Start gut überstanden war mit einem Loop knapp über der Grasnarbe, ging die Post übelst ab. Zunächst waren nur 5-6 Bft, also ging es noch so gerade im Sitzen ohne Landverlust. Dann kamen aber die heftigen Böen und ich fand mich mit meinem Gesäß einen knappen Meter über der schon besagten Grasnarbe und drei Meter weiter vorn. Die Landung war aber sanft :-O Ich machte mich also flach und das Dingen schleppte mich nicht, sondern riss mich förmlich über die Wiese. Laut johlend ging ich in enge Loops, was den Effekt nochmals verstärkte. Nach drei solchen tollen Ausritten waren die Arme so was von lahm und ich musste mich mit den Wilden Hilden erholen :-O
Danke, Bernd - ich werde den mal so umrüsten.
@ antisleep - nee, eine Anleitung gibt es nicht. Man muss halt alles auf 6 mm umrüsten, die UQS jeweils einen Zentimeter verlängern, die OQS entsprechend anpassen, die inneren Standoffs auf 2,1 mm verstärken und um 6 mm kürzen. Und es empfiehlt sich, die Knotenleiter anzupassen, etwa so wie auf dem Bild von mir im Hilde-Thread.
...oder man muss doch mal ein paar Leinen ins Risiko setzen - aber meine 55 daN waren mir dafür noch zu neu...
So, hier geht es zum Video von der gepimpten Hilde bei 5-7 Bft
Ich flog auch noch die normale Hilde auf dem dritten Knoten, ebenfalls an 100 daN, 35 m. Der Start war auf dem dritten Knoten wegen der starken Böen anspruchsvoll und ich musste zwei sehr schnelle Ausbruchsversuche kontern. Dann ging es aber toll zur Sache! Die normale Hilde machte ihre Sache bestens bis hoch auf 70 km/h Windgeschwindigkeit. Irre schnell war sie - Gabrys ist ja mal mit 175 km/h geblitzt worden - aber da war heute bestimmt noch eine Schippe drauf. Und in den Spins macht sie einen schwindeliger als die gepimpte Version, obwohl auch die nichts für langsame Reaktionen ist. Im Unterschied zur 6mm-Hilde treten ab oberen 7 Bft schon leichte Verformungserscheinungen auf, aber die normale Hilde kann das trotzdem bestens ab. Ich hatte keine Angst um sie
Mein Fazit von heute - die Normalhilde reicht normalerweise locker aus! Nur wer sich auch bei extremen Windgeschwindigkeiten noch keine Sorgen um sein Material machen möchte, der sollte auch die gepimpte Version in der Drachentasche haben.
Heute waren wunderbare Verhältnisse für meine neue gepimpte Hilde. Es lagen bis zu 57 km/h an während des Videos und man sieht gut, wohin die Reise gehen kann mit ihr.
Leider habe ich keinen Akku mehr gehabt, als der Wind noch mehr auffrischte - das ging dann bis an die 70 km/h heran. Da hatte ich schon Angst um die 100 daN-Leine und der Flügel fing an mich abzuschleppen! Ein Wahnsinnsgerät!
Ich habe meine heute bei bis zu 60 km/h Wind an 75 daN geflogen. Die waren in den Phasen mit weniger Wind zwar überdimensioniert, aber in den Spitzenböen habe ich sie gebraucht! Irre schnell war die Neon natürlich unterwegs, aber ich habe festgestellt, dass sie nicht wirklich gern die böigen Verhältnisse mag. Von Highspeed auf Stall ging innerhalb eines Groundpasses. Wenn die Neon abrupt den Innendruck verliert, ist sie teils etwas unwillig. Aber sie klappt nie ein, was auch wieder sehr positiv ist.
Die 6 mm- Hilde zieht schon etwas stärker, aber so gewaltig ist der Unterschied nicht.
Hat mich auch etwas gewundert - ich schaue mal, dass ich morgen mal etwas steiler stelle.
Ist der Scheuerschutz für die OQS nicht ein wenig zu hoch angebracht?
So, der gepimpte Flügel hatte seinen Jungfernflug - und das zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Der Wind blies sehr böig mit 30-55 km/h. Zunächst startete ich auf dem 2. Knoten, was einfach ging mit nur einem kurzen Schlenker. Geflogen bin ich an 35 m, 100 daN. Die Leinen wurden auf dem zweiten Knoten ab oberen 6 Bft auch bestens durchgezogen, somit sollten bis 40 km/h in dieser Einstellung 75 daN-Leinen ausreichen. Die Hilde war superschnell unterwegs und ließ auch das schöne Hildepfeifen ertönen. In Phasen mit 7 Bft war sie dann wirklich irre schnell und vollste Konzentration war angesagt.
Ich stellte dann auf den dritten Knoten um. Der Start war nun alles andere als einfach und ich hatte trotz des starken Windes etwa eine Minute lang zu tun, bis die Hilde aus den Drehern und Slides endlich mal Strömung aufnahm (also Achtung - nur für geübte Starter!). Und - nicht ganz unerwartet - jetzt brauchte sie für richtig gute Performance wirklich die 7 Bft. Dann musste ich mich allerdings setzen und die Leinen sangen ein schönes Lied. Die Hilde selbst war in dieser steileren Einstellung leiser unterwegs.
Bei den heutigen Windgeschwindigkeiten gefiel mir der zweite Knoten besser, weil der Drachen insgesamt konstant schneller war. Auf dem dritten Knoten wird sie sich bei konstanten 7-8 Bft richtig wohl fühlen. Nach oben ist bei der 6 mm-Hilde mit Sicherheit der Pilot der begrenzende Faktor.
Noch ein Vergleich zur normalen Hilde: die ist schnell, die gepimpte schnell und "satt". Spins macht die Normalversion bereitwilliger, bei der gepimpten Version müssen die Leinen schon gut durchgezogen sein, damit sie in den Spins so richtig um die Flügelspitze dreht.
Also - ein toller Sturmvogel! Ich freue mich schon auf morgen, wenn bis zu 80 km/h anliegen sollen :-O
Hier noch zwei Fotos, die die unterschiedlichen Knotenleitern der gepimpten Hilde (oben) und der normalen Hilde zeigen. Bei der gepimpten ist der Abstand der letzten beiden Knoten geringer.
Heute flog ich den SAS 100 bei bis zu 55 km/h Wind. Das war von der Power her an 100 daN-Leinen gerade noch so zu schaffen, ohne abgeschleppt zu werden. Bei einer Böe die er in der Abwärtskurve zum Groundpass fing, hat er mich aber fast zur Seite weggerissen, ein schöner seitlicher Lift :-O
Allerdings war das Gestänge des SAS 100 (komplett 6 mm) bei den hohen Windgeschwindigkeiten schon langsam am Ende. Der Kite hat sich heftig verformt, die Flügelspitzen ordentlich nach innen gebogen. Er war zwar noch sehr schnell und machte ein wunderbares Formel-1-Geräusch ähnlich dem des Tigers, aber ich hatte schon Angst, das es gleicht kracht.
Ich denke, da wäre eine 8 mm UQS für solche Windverhältnisse angebracht - hat jemand schon damit Erfahrung?
Wow - krass :O Was ist denn das für ein Material?
Der würde auch jedem Indianerstamm gefallen ![]()
Klasse, Steffen - die müssen wir mal als Gespann fliegen.
Da hast Du ihn ja noch pünktlich zum Fest bekommen. Weiterhin viel Spaß damit!
