Beiträge von Moonraker

    Heute war der 82.5 an der Reihe bei 5-7 Bft.


    Und er flog absolut genial bei den Bedingungen auf dem 4. Knoten (also zweitsteilste Möglichkeit). Nach dem obligatorischen Startschlenker schoss er durch die langen Geraden, pfiff eine schöne Melodie dazu. Die Spins waren atemberaubend eng und schnell und ab 6 Bft zog er die 100 daN-Leinen gut durch. Dann kam eine Phase mit 7 Bft und der SAS katapultierte sich von Windfensterrand zu Windfensterrand, dass es eine Freude war. Da kann er mit der Hilde gut mithalten.
    Leider währte die Freude nicht all zu lange, denn ein Knall beendete den Flug. Irgendwas war am Kiel nicht in Ordnung. Nach der Landung wurde klar, dass es den Kiel (6 mm) komplett in Längsrichtung aufgefasert hatte (höchstwahrscheinlich irgendein Materialfehler)... Ich werde ihm einen aufgefütterten Kiel spendieren.
    Ansonsten kann ich den SAS 82.5 nur wärmstens empfehlen, er ist allein noch gut zu starten und macht sehr viel Spaß.

    Es lässt sich alles toppen :-O
    Ich habe lange gezögert, weil ich Schiss hatte, aber dann habe ich doch den S-Kite 0.9 strong WM-Edition mit Powerlines aufgebaut - schließlich hatte ich mir das ja vorgenommen. Der Wind blies mit 35-55 km/h zu der Zeit... Das würde krass werden...
    Geflogen bin ich auf dem dritten Knoten, wie auch sonst. In einer Phase mit weniger Wind gelang der Start ohne Probleme. Schon in der ersten Geraden machte der 0.9 aber klar, wo die Reise hingehen würde. Also fix hingesetzt und das war auch gut so! Der 0.9 fing mitten in der Powerzone eine Siebenerböe und ich befand mich komplett in der Luft. Zum Glück gelang die Landung nach etwa drei Metern gut und es ging dann auf dem Leder weiter.
    Ich habe mich auf einem relativ ebenen Stück meiner Wiese dreimal diesem Gegner gestellt, der drohend schwarz im Zenit lauerte und dessen dunkel schimmerndes Gold signalisierte, dass er schon ganz was Anderes gezogen hatte :-O
    Ich habe mich also schön lang gemacht und den 0.9 in Achterloops gezogen. Puh, was ging das ab, so schnell war ich bisher noch nicht auf dem Leder unterwegs. Zu den Windfensterrändern hin wurde es echt brenzlig, weil der Kite mich seitlich wegzureißen drohte. Es war krass, es war toll, aber es war zugegebenermaßen grenzwertig...
    Das mache ich nicht noch einmal auf meinem Acker, wenn dann höchstens mal an einem breiten Strand.

    Lange nichts los gewesen hier...


    Ich habe heute die neue TS-Version mit den Segellatten bei 5-7 Bft geflogen. Der Start war (auch nachdem ich ihn noch 5 mm steiler gestellt hatte) ohne Rampe recht einfach (wenn man Ausbrechen zur Seite abfangen und schnelle Loops drücken kann!), wesentlich einfacher als bei der alten Mylarvariante ganz ohne Segellatten. Weiter oben hatten wir ja schon festgestellt, das dies an der besseren Vorprofilierung des Mylars durch die Segellatten liegen dürfte. Ihr könnt Euch vorstellen, dass der Vogel natürlich irre schnell unterwegs war bei dem Wind, auch wenn er in extremen Luftlöchern schon einmal aus der Strömung klappte. Er hätte also noch ein paar Millimeterchen steiler sein dürfen. Die 100 daN-Leinen zog er ab 40 km/h schon gut durch und in den Spitzenböen fing er an, mich abzuschleppen. Auch wenn der neue TS nicht ganz so schnell ist wie der alte Mylar, so hat es doch wahnsinnig viel Spaß gemacht.

    Ich sagte ja schon mal, dass der S-Kite XS strong (also komplett in 6 mm bestabt) ein Teufelchen ist.
    Nach bis zu oberen 7 Bft heute muss ich aber sagen, er ist ein Monster :-O
    Nachdem der Start gut überstanden war mit einem Loop knapp über der Grasnarbe, ging die Post übelst ab. Zunächst waren nur 5-6 Bft, also ging es noch so gerade im Sitzen ohne Landverlust. Dann kamen aber die heftigen Böen und ich fand mich mit meinem Gesäß einen knappen Meter über der schon besagten Grasnarbe und drei Meter weiter vorn. Die Landung war aber sanft :-O Ich machte mich also flach und das Dingen schleppte mich nicht, sondern riss mich förmlich über die Wiese. Laut johlend ging ich in enge Loops, was den Effekt nochmals verstärkte. Nach drei solchen tollen Ausritten waren die Arme so was von lahm und ich musste mich mit den Wilden Hilden erholen :-O

    @ antisleep - nee, eine Anleitung gibt es nicht. Man muss halt alles auf 6 mm umrüsten, die UQS jeweils einen Zentimeter verlängern, die OQS entsprechend anpassen, die inneren Standoffs auf 2,1 mm verstärken und um 6 mm kürzen. Und es empfiehlt sich, die Knotenleiter anzupassen, etwa so wie auf dem Bild von mir im Hilde-Thread.

    So, hier geht es zum Video von der gepimpten Hilde bei 5-7 Bft


    Ich flog auch noch die normale Hilde auf dem dritten Knoten, ebenfalls an 100 daN, 35 m. Der Start war auf dem dritten Knoten wegen der starken Böen anspruchsvoll und ich musste zwei sehr schnelle Ausbruchsversuche kontern. Dann ging es aber toll zur Sache! Die normale Hilde machte ihre Sache bestens bis hoch auf 70 km/h Windgeschwindigkeit. Irre schnell war sie - Gabrys ist ja mal mit 175 km/h geblitzt worden - aber da war heute bestimmt noch eine Schippe drauf. Und in den Spins macht sie einen schwindeliger als die gepimpte Version, obwohl auch die nichts für langsame Reaktionen ist. Im Unterschied zur 6mm-Hilde treten ab oberen 7 Bft schon leichte Verformungserscheinungen auf, aber die normale Hilde kann das trotzdem bestens ab. Ich hatte keine Angst um sie ;) Mein Fazit von heute - die Normalhilde reicht normalerweise locker aus! Nur wer sich auch bei extremen Windgeschwindigkeiten noch keine Sorgen um sein Material machen möchte, der sollte auch die gepimpte Version in der Drachentasche haben.

    Heute waren wunderbare Verhältnisse für meine neue gepimpte Hilde. Es lagen bis zu 57 km/h an während des Videos und man sieht gut, wohin die Reise gehen kann mit ihr.
    Leider habe ich keinen Akku mehr gehabt, als der Wind noch mehr auffrischte - das ging dann bis an die 70 km/h heran. Da hatte ich schon Angst um die 100 daN-Leine und der Flügel fing an mich abzuschleppen! Ein Wahnsinnsgerät!


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