Das ist auf beiden Seiten genau gleich ausgeführt, Thorsten. Long neigt ja z. T. zu Lösungen mit Kabelbindern (siehe z. B. Befestigung spätere V-Spreizen am Kielstab des Typhon).
Beiträge von Moonraker
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Danke! Dann ist Deiner flacher eingestellt, das erklärt schon einiges... Ich hatte ihn so zu starten versucht, wie von Marco zurückgeschickt (ich hatte ebenfalls eine Reparatur nötig nach einem ziemlich blöden Startfehler)
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Für alle Freunde von Longs Drachen hier ein paar vergleichende Informationen um Epervier Competition und Panthère II. Beide Kites sehen auf den ersten Blick ja sehr ähnlich aus, wo sind also die Unterschiede zwischen dem Opa und dem Enkel? Mal abgesehen davon, dass der Panthère II Mylarpaneele unterhalb der LK hat, während der Epervier das gesamte Segel aus demselben Tuch besitzt?
Gut zu sehen ist, dass die beiden Drachen fast exakt die gleiche Anordnung der Segellatten haben. Nur fehlen dem Epervier die jeweils 2 kurzen Segellatten zwischen den A-förmig platzierten Segellatten und dem Kiel.Der Epervier baut bei genau gleicher Spannweite etwas höher als der Panthère (83 cm vs. 78 cm), der also etwas gestreckter daher kommt.
Interessant beim Epervier ist die umlaufende Abspannung des Kielstabs zur Rückseite der Drachennase.
Auch ist zwischen den A-förmigen Segelllatten eine Spannschnur angebracht.
Die Standoffs zum Winglet sind ebenfalls mit einer interessanten Lösung fixiert.
Weitere Unterschiede:Die Profiltiefe über dem Antiböensystem (Segel bis UQS): Epervier 11,5 cm, Panthère II 10,2 cm.
Abstand Antiböensystem vom Kielstab: Epervier 31 cm, Panthère 30,5 cm.
Antiböensystem OQS beim Epervier schräg zum Kiel angebracht, beim Panthère senkrecht über der Segellatte.
Antiböensysteme beim Epervier auf der Segelrückseite sichtbar, beim Panthère komplett in der Dacrontasche der Segellatten.
Segellatten beim Epervier von unten eingeschoben und mit Gummizug abgespannt, beim Panthère von der LK her eingeschoben (Ausnahme Segellatte im Wingletbereich).
Und der Epervier hat eine Saumschnur, die im Bereich der Mittenverstärkung am Kielstab vernäht ist. Der Panthère hat keine Saumschnur. -
Guter Punkt, Mark... Wie war denn Dein Setup, Marcy? Welche Knoten oben und unten? Hast Du ihn aus der Rampe oder vom Boden gestartet?
Ich habe meinen heute vom Boden nicht in die Luft bekommen, aber es war auch Seuchenwind, vermutlich einfach zu schwach. -
Sauber gestartet und geflogen

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Vielleicht kannst Du Dich mit dem Fliegen ja ein wenig ablenken - auch wenn es schwer fällt...
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Flugbericht Teil 2: Wind von 2-4 (+) Bft, typischer rheinländischer Schicht-Hackwind.
Den Epervier habe ich insgesamt 2 cm steiler gestellt, was die Startbarkeit kaum negativ beeinflusste. Sobald der Kite kippt, geht er sauber nach oben. Die Leichtwindeigenschaften litten auch nicht unter dem Steilerstellen, der Sperber flog auch dann sehr stabil. Spins mit diesem Drachen sind eine wahre Freude, die macht er fast ohne Höhenverlust und sehr schnell. Das Flugtempo ist sehr beachtlich, bei weniger Zug ist er nach dem heutigen Eindruck mindestens genau so schnell unterwegs wie der Panthère. Für den Epervier Competition gibt es nur ein Fazit: großartig!
Dann kam natürlich die Vipère an die Reihe. Auch hier stellte ich in mehreren Schritten insgesamt 10-12 mm steiler. Was ist das für ein schöner satter Drachen. Wunderbare Rückmeldung, ohne extrem zugstark zu sein, sehr stabil auf der Geraden, in den Spins eng, druckvoll und wie der Epervier fast ohne Höhenverlust. In den Spins gesellt sich zum sonst tiefen Fauchen ein helles Pfeifen, fast wie von einem Düsentriebwerk dazu. Die Schlange kann in den Böen wunderbar zupacken und legt dabei eine beachtliche Geschwindigkeit an den Tag. In einer kurzen Phase mit oberen 4 Bft waren die 100 daN endlich mal richtig am Anschlag und die Vipère katapultierte sich durch das Windfenster. Der Start ist übrigens kein großes Problem. Gelingt es, den Drachen anzukippen, zieht er gerade oder leicht seitwärts in Strömung. Liegt zuviel Winddruck dafür an, steht er nach dem Anreißen in der Luft und nimmt gut Strömung auf, wenn man eine Seite etwas entlastet. Diesen Mylarvogel werde ich mit Sicherheit sehr oft fliegen. Einfach nur großer Spaß!
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Muss ja nicht beim Anschauen bleiben

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Heute kamen der Sperber und die Viper zum ersten Mal bei mir an die Luft. Was soll ich sagen - Oldies, but Goldies!
Der Wind war ziemlich schwach, meist um die 7-10 km/h, fiel zum Teil auch noch darunter. Eine Böe von 3 Bft war eine Seltenheit.
Aufgrund der Größe der Kites und den Böen, die es noch bei der Abfahrt gab, hatte ich 100 daN 35 m ausgelegt. Beide Kites hätte ich locker an 75 daN fliegen können.
Der Epervier Competition startet ab 2 Bft per Kippstart und Loop problemlos und hängt dann erstaunlich gut am Gas bei dem bisschen Wind. Auch bei 1 Bft lässt er sich durch Armarbeit gut in der Luft halten. Der Drachen fliegt sehr präzise, baut weniger Zug auf als sein Nachfolger, der Panthère, ist aber bei dem lauen Wind schneller unterwegs. Selbst enge Loops sind bei dem Wind machbar. Er ist noch etwas zu flach, wie sich am Windfensterrand zeigte, aber neigt gar nicht zum Wegklappen. Und in den Dreierböen wurde er schon richtig flott. Erstes Fazit: breites Grinsen. Der Sperber wird mir noch viel Freude bereiten.
Dann kam die eigentliche Überraschung - auch der Trumm von Mylar-Schlange war zum Fliegen zu überreden. Beim Start war der Vipère sehr unwillig und blieb 2 m über dem Boden in der Luft stehen. Aber ich konnte ich einfach durch Zurücklaufen nach oben ziehen und dort nahm er Strömung auf. Es war eindeutig zu wenig Wind, aber dieser Mylarvogel konnte ebenfalls gut durch Leinenzug dirigiert und oben gehalten werden. Und dort am Himmel sah er einfach klasse aus, vor allem als kurz die Sonne das konkave Profil zum Leuchten brachte. Wie ein Hohlspiegel, großartig!
Ja, der gute Long hat auch schon vor 20 Jahren geniale Drachen gebaut
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Die haben beide eine LK von 130 cm (eben schnell außen nachgemessen), der Epervier kommt auf knapp 220 cm Spannweite, der Vipere auf knapp 225 cm Spannweite. Beide sind aus dem letzten Jahrtausend.
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So jetzt, versuche ich es noch einmal - in der Hoffnung, dass die Bilder angezeigt werden. Ich hatte großes Glück und konnte zwei Raritäten von Long erwerben:
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Sehr schick, Peter! Viel Spaß damit im Urlaub!
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Wenn Du es schaffst, dann fliege bitte mit!
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Läuft super und toller Sound!
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Danke für die Eindrücke, Uwe. OK, die Mono ist wirklich kein Flitzer. Für 4-5 Bft ist sie sehr gemütlich unterwegs.
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Ich habe den Tatsu heute nochmal bei böigem Binnenlandwind von 15-28 km/h Wind getestet. Aufgrund der Böen hatte ich erstmal ein paar Millimeter steiler gestellt. Der Start war kein Problem, ein kleiner Loop, das war's. Der Tatsu wollte aber an 35 m 55 daN keinen rechten Druck aufbauen und zog eher lustlos seine Bahnen durchs Windfenster. Die Spins machte er sehr eng und präzise. Nur bei starken Böen fing er mal an, richtig zu laufen.
Also stellte ich noch steiler, so dass ich mittlerweile gute 1,5 cm von der Auslieferungseinstellung entfernt war. Der Start war immer noch problemlos, aber das Flugverhalten änderte sich nicht sehr. Der Tatsu kämpfte mit dem böigen Wind und kam nicht wirklich auf Geschwindigkeit.
Zum Vergleich entschied ich mich, noch einmal auf die flache Werkseinstellung zurückzugehen und siehe da, Überraschung. Jetzt flog der Tatsu wesentlich besser, und viel schneller aus vorher. Dabei absolut stabil ohne Neigung, bei abruptem Druckabfall wegzuklappen. Die Spins waren jetzt sehr schön schnell und ohne wesentlichen Höhenverlust. Das scheint wirklich die Paradedisziplin des Tatsu zu sein.
Mein Fazit für heute: dünne Leinen wählen (die 55 waren noch zu fett), steiler ist auf keinen Fall geiler bei Binnenlandhackwind, steil gestellt braucht der Tatsu sehr viel Wind, sicher 5 Bft. Und er hasst Böen geradezu, wenn er zu steil gestellt ist.
Bei gleichmäßigem Wind hat er aber sicher das Potenzial, viel Spaß zu machen. -
Was ist denn mit der Liste - allein anzutreten ist langweilig...
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Danke auch von mir. Gut, dass Du noch einmal klargestellt hast, dass der 160 erst für Winde ab 5 Bft konzipiert war, Mark! Das deckt sich ja mit der Aussage meines Kumpels weiter oben. Somit werde ich auch auf konstante 5+ Bft warten bis zum nächsten Versuch.
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Nein, ich habe nicht an der Waage gebastelt, aber Andre hatte ihn noch überholt...
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Ich habe dieses Ruckeln nach wie vor bei meinem Cutlass. Ich habe aber auch von einem Bekannten gehört, dass sein 160er erst ab mittleren 5 Bft richtig gut läuft...
