Beiträge von Mark O2

    Moin und Willkommen.


    Du, an Deiner Stelle würde ich erstmal hier lesen:


    Kaufberatungen und Einsteiger-Board / Stablenkdrachen


    und dann genauer Fragen.


    Weil Deine Anfrage liest sich etwa so: "Suche gutes kleines Auto, dachte mir so Summe x dafür". Es gibt da sooooo viele Möglichkeiten. Niemand kann Dir genau sagen was DU willst.


    Bei den Stabdrachen hängt auch ganz viel davon ab was Du bereits kannst oder lernen möchtest. Da Du kompletter Anfänger bist solltest Du etwas kaufen was nicht zu klein und nervös ist. Vergiss beim Zubehör nicht ein wenig Ersatzteile mit zu kaufen. Also mal 1-2 Stäbe für Leitkanten und Kiel, 50 Clip, Gummiendkappe und passenden Sekundenkleber ist das Mindeste.


    Wenn Du bei Stabdrachen auf kleines Packmaß wert legst schaust Du am besten nach Kites mit geteilten Leitkanten.


    Wenn Du dann mehr Details liefern kannst können wir Dir sicher auch was empfehlen.


    Viel Erfolg beim Einlesen! :)

    Du kannst die 3pt nicht mit den Nitro Lite muffen, da diese wie alle Nitros einen Innendurchmesser von 7,2 mm haben. Du brauchst also Innenmuffen mit 7,1 mm. Die 3pt brauchen Innenmuffen mit 6,1 mm.


    Würde was die Bestabung aber angeht auf die Erfahrungswerte der geübten Trickpiloten zurück greifen und die fragen wie sie es bei diesem bestimmten Kite gemacht haben.

    Meine Nitro Lite bringen genau 13 gr auf die Feinwaage.


    Sind sind gewickelt und nicht geschliffen wie die normalen Nitros. Qualität finde ich für Skyshark-Verhältnisse sehr gut!
    Gutes Rückstellverhalten (wesentlich besser als bei den normalen PT um bei den nicht geschliffenen Skyshark zu bleiben) und Biegesteifigkeit ist fürs das Gewicht wirklich sehr gut. War damals schon überrascht wie steif die Teile sind.


    Es hängt völlig davon ab für was man sie einsetzen will. Die Erfahrung hat klar gezeigt, dass Gewicht nur ein erstaunlich geringer Faktor ist ob ein Kite damit bei wenig Wind fliegt. Wichtiger sind Shape, Waage, Verbinderpositionen und damit zusammenhängend die Abfang/Stütz-Verhältnisse. Das verwendete Segelmaterial spielt auch eine große Rolle.
    Leicht ja - ok, aber nicht um jeden Preis. Nicht immer ist leichter auch besser für den Zweck...


    Was wolltest damit bauen wenn ich fragen darf?

    Wie ich gestern erfahren habe findet am Samstag, den 3. Oktober 2015 in Enid, Oklahoma / USA der erste Speedkite-Contest in den USA statt.


    Ausgetragen wird der Contest von der American Kitefliers Association (AKA) zusammen mit weiteren Wettkämpfen rund ums Drachenfliegen. Die Messung wird mit Hilfe der lokalen Polizei und deren Radar-Equipment übernommen. Erlaubt sind alle Klassen und es sind zwei Durchgänge geplant.


    Weitere Infos findet ihr hier:


    http://kite.org/activities/events/aka-convention/


    Und auf der Facebook-Seite des AKA.


    Wir wünschen viel Erfolg und vielleicht findet sich ja der eine oder andere Europäer dort... :)




    Hier noch der Originaltext:



    American Kitefliers Association


    " Cue up the Flash theme song.... we hear there is going to be a speed kiting challenge at the convention this year! Speed Kiting... America's first ever speed flying championship! On the field on Saturday morning, with spectators watching, each competitor gets 2 chances to make their kite go as fast as they can. Any type of kite is allowed: dual-lines, Flexis, bukas, whatever! Judging by the Enid Police Department and their radar gun. "

    Ich sags mal so: Du musst bei beiden Version wissen was Du machst und entsprechend Erfahrung mitbringen oder dir erarbeiten und dazu gehört auch die Leitkante immer wieder mal zu tauschen wenn es gekracht hat. Das passiert dir mit allen diesen extremen Teilen.
    Hast Du keine Lust auf Reparaturen dann solltest Du eher was Gutmütigeres mit mehr Allroundergenen nehmen.

    Nochmal, bei so Highendkites ist das mit "ist er schneller?" ne Frage vom Pilotenkönnen. Die liegen da oben alle eng zusammen. Das wäre was für einen Contest.


    Die Riwotril bin ich schon geflogen und sie packen heftig zu.


    Mein Favorit wäre aber der Ziatyl II 200 (wie oben geschrieben).


    Preise findest Du hier:


    Bin natürlich da etwas "vorbelastet", aber ich versuche es mal zusammenzufassen wie ich es empfunden habe.


    Es hängt etwas davon ab was Du mit dem Kite machen möchtest und nicht zuletzt fliegt das Auge natürlich auch mit. Bernd, also Korvokites bietet freie Farbwahl und gegen Aufpreis sogar Designänderungsmöglichkeiten. Jens macht aber auch Sonderanfertigungen gegen Aufpreis und entsprechende Lieferzeit natürlich.


    Ich würde sagen ist Dir Power lieber und Du suchst den Kampf mit dem Wind, dann spricht einiges für den Fusion 210. Wenn Du lieber mehr auf Speed willst in dieser Größenklasse, dann der Balor 200, weil man ihn im Grundsetup (ohne Powerleinen) länger aus dem Stand fliegen kann und somit ihn weiter beschleunigen kann wo du mit dem Fusion 210 schon längst unterwegs bist - je nach Pilotengewicht natürlich.


    Der Fusion 210 zieht im Grundsetup mehr als der Balor, ist aggressiver unterwegs und startet etwas schwieriger. Der Balor 200 zieht sehr linear hoch, also je mehr Wind je mehr Leistung baut er auf und er haut einem nicht plötzlich weg oder sowas. Die Größe des Windfensters ist beim Balor 200 etwas größer und er fliegt auch an sehr langen Leinen sehr stabil, eignet sich also auch zum Schönflieger. Der Fusion 210 ist auf jeden Fall die größere Herausforderung und haut sagen wir mal mehr rein wie der gutmütigere Balor 200. Entsprechend ist das Wohlgefühl wenn man das Fusionsbiest gebändigt hat entsprechend groß. Langweilig ist anders - das trifft aber auf beide Kites zu und mit keinem der beiden würdest was wirklich falsch machen! :thumbsup:


    Eine Frage wäre da noch: Wieviel Erfahrung hast Du mit etwas extremeren Kites? Kannst Du die Teile abfangen wenn sie Strömung verlieren und Starten wenn sie nicht sofort Strömung aufnehmen und wegkippen, bzw. kannst Du sie dann problemlos abfangen?

    Naja - der Panthere II zieht mehr :)


    Speed wäre dann was für einen Contest. Aber schneller wie der SAS auf jeden Fall.


    Ob er wirklich schneller ist als ein n'Finity oder Balor 200 müßte man messen. Auf jeden Fall zieht er mehr wie die beiden. Aber wenn Du früh weggezogen wirst kostet das natürlich arg Speed.


    Montierst Du am Balor Powerleinen schaut's aber etwas anders aus btw... Weil der ist vom Grund-Konzept her dafür ausgelegt...

    Das Setup wird wie schon oben geschrieben:


    uQS 2 x Matrix HG (also ja - geteilte gewickelte CFK uQS)
    oQS 6 mm Matrix
    Leitkanten Skyshark P400 (wenn es mal Knack macht müßt ihr nur das untere Stück am uQS Verbinder tauschen und somit bekommt ihr aus einer P400 zweimal Letikantentausch raus. Weitere Vorteil ist... SOOOO schnell brechen die nicht. Biegen - ja, brechen... weniger!)
    Kiel 7 mm Matrix


    Waageleine wird wohl PPSL 160. Weil bei das Teil dürfte nach oben hinzu offen sein. Hinzu kommt durch das ganze laminierte Tuch eine möglich starke Impulsbelastung bei härteren Böen und auch durch die Beschleunigung.


    Leinenempfehlung muss man dann sehen. Muss das Teil dann erstmal fliegen. Wie gesagt hat mein Ur-Proto kein laminiertes Tuch. Der hier dürfte also nochmal ein gutes Stück mehr zulangen. Den Ur-Proto fliege ich im Übrigen bei 6-7 Bft an 130er Leinen und die sind dann am Ende schon teils. Aber das hängt natürlich mit meinem Gewicht zusammen. Ein leichterer Pilot wird die Probleme nicht haben, zudem gibt es eine Möglichkeiten an der Waage Druck rauszunehmen, aber nicht zwingend Geschwindigkeit.