Beiträge von Mark O2

    OHa !!! :D Da musst Du ihn aber ganz flach eingestellt haben dass die DC60 bei 5-7 Bft auch nur im Ansatz gehalten haben! Normal frisst er die spätestens bei 4er Böen zum Frühstück.




    Hier nochmal meine Leinen-Empfehlungen und natürlich abhängig vom Pilotengewicht:


    2 Bft (macht zwar keinen Sinn aber wers unbedingt erleben will): DC40 - 35 m
    2-3 Bft: 55er oder DC60 - 35 m. Die DC60 halten wenn sie gespleißt sind evtl. noch untere 4 Bft aus - dann ist aber ende im Karton!
    3-4 Bft: 75er oder 80er - 35m
    4-5 Bft: 100er - je nach Pilotengewicht ggf. auch bis untere 6 Bft wenn die 100er gespleißt sind.
    6-8 Bft: DC120 - 35 m ebenfalls gespleißt. Hast einen schweren Piloten an den Leinen wird er auch die bei 8er Böen knacken fürchte ich. Also ggf. sollte man auf 130er evtl. auch 140-160er.




    NOCHWAS: BITTE prüft alle eure Leinen darauf, dass sie wirklich absolut gleich lang sind. Gerade die DC setzen sich nach einiger Zeit immer wieder mal noch.
    1 cm Unterschied ist nicht OK. Sie müssen wirklich absolut gleich lang sein - und JA den 1 cm merkt man und das hat nix damit zu tun wie lang die einzelnen Arme sind. Man gleicht das ja stetig aus und sind sie ungleich lang hat man auf den beiden Leinen ein unterschiedliches Gefühl und muss stetig kompensieren.



    Kleiner Tipp:
    Beim genauen Ablängen hilft der Climax Multiwinder ungemein! Wie es genau geht findet ihr hier:


    http://www.meindrachen.de/zube…ehoer-climax-multiwinder/

    Auch wenn man Powerleinen dann später noch montiert sollte der Kite etwas flacher eingestellt sein als wie man ihn so ohne Powerleinen fliegen würde. Der Aktivator würde ich für das Fliegen mit Powerleinen rausnehmen entsprechend.

    Das mit den Knoten hatte ich im Balor 160 Race Thread erklärt.


    Wenn man den Aktivator weg macht indem man den Knoten vom Mittelkreuzschenkel nach unten verlegt muss man Kreuz kürzer machen, da er sonst viel zu flach ist. Der Aktivator ist also kein Muss, nur eine weitere Tuningmöglichkeit.

    Oja! :D


    Ich hatte mir in der Vergangenheit bei Leinenrissen immer wieder mal den Rücken verletzt und da dieser bei mir eh stark angegriffen ist seit geraumer Zeit,- deswegen die Reaktion.
    Aber alles gut. Habe mich nicht seitlich verrissen sondern bin mit beiden Beinen in die Luft gleichmäßig nach hinten gekullert. :thumbsup:

    Heute können den Erstflug mit dem Basterd 150 machen. Leider war der Erstflug nicht lange...


    Gemessenes Windmittel 9 km/h Böen mit gewaltigen 15 km/h.


    ABER... seht selbst:


    35 m - 55er Leinen EPIC FAIL der Leinen-Einschätzung für den Flügel.. :rolleyes:


    Basterd 150 - Leinenkiller



    Zur Krönung flog der Flügel dann quer übers Feld in den höchsten Baum natürlich oben rein...




    Zum Glück konnte ich ihn mit der Angel und einem oben angebrachten Expander rauszupfen und zwar ohne Beschädigungen... ja :D wo isser denn....


    Was mir aber noch nie passiert ist in all den Jahren ist, dass ALLE 4 Anknüpfpunkte der Leinen gerissen sind und zwar jeweils am Knoten. Wie sowas möglich ist?! -
    KEINE AHNUNG! 8| - Ich schiebe es mal auf eine starke Impulsbelastung in diesem Moment und der Tatsache, dass beide Leinen absolut gleich unter Belastung waren in dem Moment. Mich hat's dann rückwärts umgesemmelt in einem Purzelbaum... Muss jetzt noch Lachen drüber! ^^


    Die 55er Leinen sind schon wieder repariert und ich werde später nochmal rausgehen mit dem Flügel, diesmal aber mit 80er Leinen!

    :D ....


    Wenn Du den Kite verstanden hast wirst erstaunt sein wie wenig Wind er braucht um gut zu Laufen. Bei sehr wenig Wind von 2 bis untere 3 Bft (wofür er nicht unbedingt konzipiert ist aber läuft) kannst auch dünnere Leinen nehmen. Also z. B. DC40, aber die sollten unbedingt gespleißt sein, sonst sind sie in den Böen durch wenn er satt auf Strömung geht. Ansonsten ist das Übungssache ihn auf Strömung zu bekommen und zu halten - OJA! :evil: Ist halt schon anspruchsvoll der Flügel... 8o




    Thema Waage:


    Die Waage hat noch einiges mehr an Einstellmöglichkeiten. Da muss jeder dann für sich entscheiden wie er ihn am liebsten hat für welchen Wind und Einsatzgebiet.

    -> Aber fliegt ihn bitte erstmal in der Grundeinstellung bevor ihr ans Waagesetup wählen nach eurem Geschmack geht.



    Verändern kann man Folgendes:


    1. Normale Knotenleitern an den oQS und am Kreuz.
    2. Der Anknüpftampen wo auch der Aktivator drauf sitzt ist auch ein Schiebeknoten. Dort könnt ihr sehr fein im Bereich von ca. 1 cm den Schiebeknoten hin und her bewegen um ihn steiler oder flacher zu stellen. Oft entscheiden hier 2 mm!
    3. Kann man oben den Aktivator umgehen indem ihr den Waageschenkel vom Kreuz tiefer direkt am Tampen anlegt anstelle auf dem Aktivator-Knoten.
    Gleichzeitig sollte man aber den Kite entweder an den oQS Verbinder-Tampen länger (steiler) stellen und ggf. am Kreuz auch kürzer.
    4. Kann man an der Knotenleiter wo der Aktivatortampen anliegt den "Drehpunkt" weiter nach außen legen. Das sollte aber nur in Kombination eben mit dem Entfernen der Aktivatorfunktion passieren.


    Viel Erfolg und Spaß! :thumbsup:

    Bin froh, dass das jetzt noch alles vor Weihnachten klappt. Haben Gas gegeben... 8o


    Für den Erstflug sollte es mindestens gute / satte 3 Bft haben, besser 3-4. Der Race geht schon einiges früher, aber zur Eingewöhnung ist es sinnvoll bei etwas mehr Wind an die Sache zu gehen. Direkt bei 5-6 Bft und mehr finde ich auch nicht ganz ideal um sich an den Flügel zu gewöhnen.


    Wünsche euch viel Spaß mit den Kites! :)

    Video gibts auf jeden Fall. Leider die meisten halt noch nicht in hoher Auflösung. Muss heute Abend auch mal schauen. Glaube aber das in Renesse hat Domi damals gefilmt mit seiner Kamera.

    Zugkraft aus Geschwindigkeit trifft es bei dem sehr gut.


    Der Vorteil der hoch sitzenden und zentral in der Fläche gehaltenen Spreizen ist halt, dass man diese kürzer halten kann um genug Steifigkeit zu erreichen. Das Segel (und auch Gestänge!) kann sich besser anpassen, also der Anteil frei verformbarer Fläche ist groß. Man muss aber darauf achten, dass der Schleppkantenbereich hart abgefangen wird und da kommt der Schwalbenschwanz in Kombination mit den großen Wingelt und die einhergehende Abspannung ins Spiel.


    Der Basterd hat keine kleinen Segellatten oder Aussteifung an der Schleppkante und dennoch kannst mit der Schleppkante so wie sie abgespannt ist Käse schneiden und zwar ohne, dass es im Flug und unter starkem Druck zu einem "Windel-Effekt" kommt. Entsprechendes Material natürlich vorausgesetzt.


    Wichtig ist halt, dass man ein gewisses Profil mit ins Segel rechnet, sonst hast durch den steifen Tuchmix wenig Profilgebung.


    Wichtig war mir bei dem das Segel sauber zu halten. Keine unnötigen Nähte oder "Material" das aufträgt und Luftwiderstand leistet. Glatt soll es sein!

    Hi Isi,


    Danke - ist ausgerichtet - und zurück! :D . Klar doch! Renesse ist fest eingeplant für 2016.



    ...



    Das Konzept vom Basterd stammt aus dem Jahr 2006. Also lange vor dem Razorback. Es setzt aber schon anders an. Verlauf der Leitkante, Positionen der Verbinder, Stablängenverhältnisse, Streckung, Waage usw. Der Razorback ist aus dem Ur-Razorback entstanden den ich "platt" gedrückt hatte.


    Die Kites fliegen sich auch sehr unterschiedlich. Der Basterd hat seinen Namen aus einem bestimmten Grund. Ich weiß nicht wie viele Leitkanten der Proto vom 170er mich damals gekostet hat. Dafür auch noch das brutale Zupacken von dem Dingen.


    Hier mal ein Bild noch vom Profil: