Beiträge von Mark O2

    Nice! :thumbsup:


    Aber immer schön laufen lassen Thilo und nicht schlagartig an den Leinen reißen (ist kein Trickkite!), weil sonst zupfst man ihm schlagartig die Luft aus dem Segel und es kommt zum Strömungsabriss. Knackige Lenkbefehle gehen ok, aber man muss darauf achten es nicht zu übertreiben und wenn dann immer saubere Push/Pull-Befehle geben ohne eine Leinenseite komplett zu entlasten dabei. Je steiler der Kite steht je weniger verzeiht er harte plötzliche Richtungswechsel. Auch hat die Erfahrung gezeigt, dass je schärfer ein Speedkite ausgelegt ist je weniger kannst schnelle harte Lenkbefehle geben.


    Hattest Du die 55er bzw. 60er auch bei den 6-7 Bft dran?

    Finde das mit der Bildqualität nicht weiter schlimm, man sieht wie Du den Kite einfängst, wieder auf Strömung bringst, durchziehst, kämpfst, verlierst, wieder einfängst ... sehr gutes Beispiel für (sehr) steile Lernkurve! :thumbup:

    Ne, würde ich nicht machen. Normaler Sekundenkleber hält schon, aber es muss halt guter Sekundenkleber sein. Warum der von Jens nicht gehalten hat weiß ich nicht. Kann auch an der hohen Luftfeuchtigkeit im Moment liegen.


    Ich verwende im Moment sehr gerne den YUKI Model hochviskos - Artikelnummer 650003 oder aber auch den Loctite Super Glue-3 mit Pinsel. Nur ist der glaube ich schwer in Deutschland zu bekommen. Hier in Frankreich bekommst den in jedem Supermarkt zum Glück.

    Freut mich, dass Du Deinen Spaß mit dem UL nun hattest Thilo! 8o


    Bin immer wieder erstaunt, dass der UL überhaupt 6-7 Bft aushält, weil für den Wind hatte ich den Kite nie ausgelegt. Aber um so besser. :D


    Wenn Du ihn öfters bei dem Wind ausführen willst solltest Du auf jeden Fall unter den oQS und unter die uQS Verbinder noch einen zweiten Clip drunter kleben. Dann bist auf der Sicheren-Seite.

    uQS: Matrix HG (evtl. passendes 7 mm Voll-CFK Inlay nicht vergessen!) und oQS ist 6er Matrix Bernd.


    Aber nicht nur Dir ist das heute so gegangen...


    Habe mir heute auch einiges zerdeppert bei diesem üblen Hackwind. Bilanz von heute:


    2 Kielstäbe (Armageddon 170 und Balor 160) und 1 Leitkante (Basterd 150) hinüber und auf den Kites hängt gefühlte 2 kg Matsch zum abkratzen. Wind von 10 bis 50 km/h in 2 Sekunden Takt und dazu noch drehend.... An so Tagen muss man wirklich ein Freak sein um es überhaupt zu versuchen. Halbwegs gut klar kam mit dem Wind der Balor 120 (ging recht gut zu fliegen) klar mit dem Wind und mein Rise 160 UL (bin immer wieder überrascht wie gut das Antibösystem funktioniert bei dem.

    NOCHMAL:


    Ein P400 hat normal 82,5 cm. Die hätten gekürzt werden müssen und ans Ende des gekürzten Stabes hätte ein Inlay müssen eingeklebt werden. Das Inlay bei einem P400 wird immer nur bis zur Mitte eingeklebt, damit man den anderen Stab von der Leitkantenspitze kommend einfach draufschieben kann. Da nun aber der 82,5er Stab komplett geblieben ist und Jens da unten dann das Inlay eingeklebt hat brach der vorher ganze 82,5er Stab unterhalb des uQS Verbinders ab. Das Inlay war also leider zu tief. Das Inlay ist ein Stück Voll-CFK-Stab aus ca. 12 cm mit einer Stärke von 6,1 mm. Eingeklebt wird von den 12 cm also nur 6 cm in den oberen Stab.
    Bei einem Bruch soll das kleine Stück das unten aufgesetzt wird unterhalb des uQS Verbinders brechen. Somit muss man nur die Leitkantenspannung lösen, das kleine untere Stück rausziehen und ein Neues wieder einschieben und die Clipse neu kleben. Der obere Teil der Leitkante bis über den Verbinder, aber mit Inlay wo innen im Stab etwas überragt, bleibt dabei normal heile bei einem Crash.

    Siehe meine Anleitung von oben bitte.


    Der Skyshark P400 von der Nase aus gesehen sollte eben nicht über den uQS-Verbinder hinaus ragen. Sondern vor dem uQS Verbinder aufhören. Nur das Inlay, das in diesen P400 eingeklebt sein sollte, KANN in den Bereich mit hineinragen. Die Muffe bricht nicht so leicht. Normal knickt die Leitkante immer unterhalb des uQS-Verbinders ab.


    Jens hat sich halt da nicht an meine Vorgabe gehalten. Warum er das gemacht hat weiß ich nicht. Nehme an er wollte Zeit sparen bei der Montage, weil er ja dann den P400 hätte müssen absägen.
    Naja - ist halt mal so jetzt. Wer es umbauen will kann das ja machen. Flugtechnisch hat das keine Auswirkungen.

    Das hatte ich in all den Jahren noch nie gesehen bei den Drehkreuzen von Level One.


    Ärgerlich, aber bin mir auch sicher, dass da ein Materialfehler vorlag. Normal ist der Zapfen da auch aus weißem POM. Jens schickt sicher Ersatz.

    Das hatte ich weiter oben schon erklärt Stefan. Das hat Jens nicht 1 zu 1 übernommen wie ich es ihm geraten habe leider.


    Balor 160 Race




    Es war ursprünglich so vorgesehen, dass nur das untere Stück zu tauschen wäre wenn es zu einem Bruch kommt. Aus einer P400 hätte man dann 3 mal Leitkantentausch machen können. Ich habe Jens gebeten das zukünftig so zu machen wie von mir angedacht. Leider hatte er es bei den ersten 9 halt anders gemacht.


    Also wer will kann es so machen, dass er die Leitkanten so aufbaut:


    1 x Stück P400 von der Nase bis knapp vor den uQS Verbinder. Dann dort auch das 6,1 mm Inlay einkleben. Das zweite kurze Stück dann von der Flügelspitze durch den uQS Verbinder in die Muffe. Die Muffe kann dabei auch in den uQS Verbinder-Bereich hineinragen. Wenn es dann bricht dann unterhalb der Muffe. So überleben evtl. sogar noch ein paar Clip.


    Tut mir leid, aber ich konnte nich bei allen 9 Kites dann anfangen sämtliche Leitkanten zu tauschen bzw. umzubauen.

    Holger, was bitteschön ist daran "Quatsch" was ich geschrieben habe?


    Da steht ganz oben "Einsatzort: Binnenland"


    Die Wiesen die wir auf dem Binnenland normalerweise zum Drachenfliegen nutzen dürfen sind brachliegende Wiesen oder halt Futterwiesen. Diese sind meist mit schnell wachsenden Gras-Sorten bepflanzt und diese sind nachdem die gemäht wurden sehr stoppelig, bzw. unter dem frischen Gras gibt es noch genug Stoppelreste. Und auch sonst sind sie meist nicht vergleichbar mit den Wiesen die auf einem Deich bepflanzt wurden. Meist findet man Steine, Lehmboden oder sonst recht hartes Beiwerk darunter. Zudem sind sie auch oft nicht sehr dicht.


    Wie schnell das geht, dass das Kind weggerissen wird und über die Wiese dann Acker geschleift wird habe ich schon leider müssen miterleben und nein - die Kleinen lassen die Powergrips nicht so einfach los. 20 kg sind gar nix an Gewicht und Du glaubst nicht wie schnell sie unterwegs sind oder zur Seite gerissen werden.


    Wenn ihr bei euch andere Wiesen habt - dann um so besser. Dann habt ihr mächtig Glück! Ich kenne das halt leider nicht so und ich behaupte mal ich bin schon ein wenig Kites geflogen in meinem Leben.