Beiträge von Mark O2

    Ist schon ne sehr harte Schule die Du da freiwillig durchläufst. Der Kite passt in der Form halt nicht zum Wind und hilft dir damit nur langsam in der Lernkurve. Das geht aufs Material und die Nerven. Bei dem Wind wäre der 160er UL an 25er Leinen besser bzw. halt insbesondere der 200er an DC40 bzw. DC60 z.B.


    Ansonsten was mir auffällt wurde auch schon erwähnt. Nachdem der Kite schon halbwegs auf Strömung ist wirfst die Arme nach vorne wie wenn Du einen Stall bzw. Backflip machen willst mit dem Kite und genau das macht er dann natürlich auch inkl. Einwickeln. Deine Lenkbefehle kommen noch zu stark und hart und ungenau. Etwas mehr fühlen wenn er auf Strömung ist und dann laufen lassen in dem passenden Windfenster dafür. Also nicht zu weit rausfliegen nach links und rechts und nicht zu hoch. Ansonsten war er halt sehr flach eingestellt. Da zieht er die Leinen nicht richtig durch und es kommt zu einem verschwommenen Feedback an den Leinen. Bei so wenig Wind gehen wie gesagt auch 25er Leinen wenn er extrem flach steht. Ich empfehle auch darüber nachdenken einen zweiten Satz Spreizen zu nehmen wo die Sache wieder etwas entschärfen. Aber nochmal - für DEN Wind war selbst der Std. nicht gebaut geschweige denn der "Pimped Version" gedacht.


    Unabhängig davon: Weiter auf's Ziel zu und den Mut nicht verlieren.

    Genau genommen sind die von Dir als "Finnen" bezeichneten Teile die Wingelt...


    Infos darüber (zumindest beim Flugzeugbau) findest Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Winglet




    Auf den Drachenbau bezogen sagte Long es bringt eine bessere Spurtreue. Der Kite kommt damit nicht so leicht ins "Schwimmen". Mit "Schwimmen" ist die bei einem Groundpass oft bei Speedkites auftretende leichte Unruhe gemeint. Der Kite wackelt dabei mit der Nase bzw. Flügeln hoch und runter. Oft ist das aber auch vom vorherrschenden Wind in dem Moment (und wie verwirbelt dieser knapp über dem Boden ist) abhängig. Diese Winglet sollen eben dem dagegenwirken. Long hat in den letzten Jahren sehr viel damit experimentiert und viele unterschiedliche Formen und Positionen dafür getestet (der Vulcan z. B. hat die Wingelt ganz außen wie bei einem Flugzeug-Flügel auch, andere Kites vom ihm haben die Flügel vorne und hinten auf dem Segel usw.). Diese Form (nach außen laufende Welle) hier beim neuen Tiger II ist neu bei ihm meines Wissens nach.

    Ok, Danke für die Aufklärung Matthias. Ich fand's schon arg provozierend um ehrlich zu sein.


    So war das aber nicht gemeint - siehe den Post von Dominik.


    Alles gut jetzt aber - Fliegen gehen und sich über das tolle Wetter im Moment freuen! :)

    Dann ist ja alles geklärt Michael. Wünsche Dir ganz viel Spaß.



    Nur eine Sache!




    Zitat

    Aber dass ich nur überteuerten, unbrauchbaren Mist beim falschen Händler gekauft haben soll, lasse ich nicht gelten!
    Madig machen lasse ich mir auch nichts!


    WO bitteschön soll das stehen?!? Hier versuchen Dir zich Leute zu helfen und versuchen Dir guten Rat zu geben, damit Du noch mehr Spaß mit diesen tollen Sportgeräten hast und Du haust sowas raus. Muss nicht sein meiner Meinung nach!

    Das Tuch war das selbe (Ventex Light), nur ist es ein Unterschied ob die Matte von Christoph selbst (Handmade) hergestellt wurde oder halt von einer Näherei in Polen bzw. evtl. China kommt. Die wo Christoph selbst gemacht hat waren alle Kite only. Es gab aber nicht so viele davon. Die Ersten wo in seinem Spiderkites-Shop bei den "Handmades" raus kamen also.

    Ich kenne die Matte sehr gut und aus meiner Erfahrung raus machen die 55er Leinen frühestens AB 5 Bft wirklich Sinn, wenn man auf optimale Performance raus ist, weil sie sonst die 1.6er ausbremsen.


    Wie dick die Leinen sind hängt von ihrer Machart ab und sagen nicht immer wirklich viel über die Bruchlast aus.


    Wenn Du einen Ockert Winder mit Leinen drauf bekommen hast sollte eigentlich auf dem ein kleines Label die Bruchlast genannt sein. Ansonsten mal auf der Rechnung schauen. Was für eine Farbe haben die Leinen?