Beiträge von Mark O2

    Das Profil kommt etwas flacher dadurch, also er ist gestreckter als der normale SAS (längere Spreizen). Entsprechend fand ich ihn auf der Geraden flotter. In den Spinns ist er immer noch sehr schnell aber nicht mehr ganz so rasend wie manch einer der alten SAS. - Der Start fällt ein bisschen schwerer aus wie beim normalen SAS. Am Windfensterrand sollte man auch bei der Version mit Stand-Offs etwas aufpassen und nicht zu heftige Lenkbefehle geben.
    - Editiert von Mark O2 am 16.11.2011, 11:19 -

    Habe den SAS 100 mit Stand-Offs vor 2 Wochen in Dornumersiel wirklich ausgiebig geflogen.


    Läuft gut! - vor allem an etwas kürzeren Leinen. Bei Flügen zum Windfensterrand hinzu musste man aber auch etwas aufpassen mit den Lenkbefehlen, "rumfeuern" wie bei der Hilde geht auch hier nicht. Rumfeuern dort muss aber auch nicht zwingend sein denke ich, oder? Ich fliege lieber smooth durch und lasse den Kite laufen. Wenn Du später weiter aufsteigen willst musst Deinen Flugstil eh entsprechend dahingehend ausrichten.

    Er will ja eine Steigerung zur Hilde, ich nehme an in Sachen Speed und Technik, da vom Zug her es nicht ganz so heftig sein soll.


    2 m und wenig Zug ist nicht so einfach wenn es auch richtig schnell sein soll (ich kenne da nur einen einzigen Kite der das bringt und den gibt es nicht zu kaufen (Gonzo 190). Daher evtl. etwas kleiner schauen denke ich.


    Ob der SAS jetzt schneller ist als die Hilde hängt vom Wind ab würde ich sagen. Bis 4 bft sind die etwas größeren SAS (100 und 125) schneller. Ab 5 bft allerdings denke ich nehmen sich beide nicht viel, wobei die Hilde am Windfensterrand ob der Stand-Offs schon einen gewissen Vorteil hat wenn man seine Kites gerne "rumfeuert". Was die Hilde sich so schnell anfühlen lässt ist der wirklich hohe Durchschnittsspeed übers ganze Windfenster.


    Die ganz kleinen SAS wirken halt richtig quirlig und gehen richtig ab.


    Apropos quirlig: Noch eine Anregung: Der Atrax 0.65!



    Aber die von Schmendrick am Anfang genannten Kites sind schon eine andere Liga muss man wirklich sagen. Der Sprung/Hürde wäre wirklich hoch und könnte mit jede Menge Frust enden wenn man es nicht gleich gebacken bekommt.


    - Editiert von Mark O2 am 16.11.2011, 09:09 -

    Den Fear halte ich schon für einen recht weiten Sprung von der Hilde, aber wenn er es sich zutraut ist es auf jeden Fall eine heftige Herausforderung und liefert reichlich Spaß, aber auch Power satt! Aber nicht anders ist es mit den Long Duong Drachen. Die preislich im übrigen auch fast alle etwas seine gesetzte Grenze überschreiten dürften. Wenn Long, dann würde ich Dir den Mustang empfehlen, da er mit am gutmütigsten ist und dennoch satte Leistung liefert und recht gut startbar ist im Verhältnis.


    0.6er n'Finity braucht um richtig schnell zu werden auch ordentlich Wind, zieht dann aber auch richtig böse. Ein gutes Mitteldingen wäre der 0.3er!

    Zitat von Nasenbaer0815

    ... oder Ockert Protec ... die sind (meiner Meinung nach (!) ) glatter und langlebiger, da imprägniert.


    Das ist korrekt. Fast... :)


    "Imprägniert" ... hmm... ja - unter anderem. Korrekter ist, dass sie besonders beschichtet sind, die genaue Zusammensetzung ist Betriebsgeheimnis von Ockert. Aber die Profiline ist auch entsprechend beschichtet. Wobei hier eher auf Versiegelung Wert gelegt wurde als auf glatte Oberfläche. Die Protec ist nur glatter, weil die Beschichtung eine leicht andere ist. Der große Vorteil der Profiline ist, dass sie dehnungsärmer und dünner ist als die Protec. Richtig gepflegt halten die Profiline auch sehr lange. Zudem sind sie im Verhältnis bei den 55er und 75ern etwas belastbarer, haben ein wenig mehr Reserve als die Protec.


    Ich persönlich bevorzuge aber tatsächlich inzwischen lieber die Liros DC, da man diese schön spleißen kann. Das geht leider bei den genannten Ockert Leinen nicht. Bei den dünneren Leinen gefallen mir die Laser Pro Gold auch besser.

    Ich würde die Climax Profiline nehmen. Davon dann eine 55er in 30 m und eine 100er in 35 m.


    Wenn es richtig kachelt brauchst aber auch bei Deinem Gewicht eine 130er.


    Bestelle Dir ggf. noch ein paar Powergrips dazu. Ist wenn es richtig zieht entspannter und sicherer.


    Die 70er vom Batkite kannst natürlich auch noch nehmen.

    Zu 1) - klar Bertram! :)


    2) 0.3 / 0.6 sollte gehen ohne Mods.


    3) der 0.2er hält das wirklich nicht aus in der Grundausstattung bzw. nicht sehr lange oder etwas mehr Wind... Ich würde ihm 4er Voll-CFK Leitkanten verpassen und die uQS mindestens eine 5er CFK oder noch besser die 5er komplett auffüllen oder alternativ 5er Voll-CFK, so wie wir es für das große Hildegespann gemacht haben. Ja - auch ein 5er Kiel wäre zu überdenken. Aber ich denke hier reicht auch ein 4er Voll-CFK. Unbedingt eine stärkere Waage verbauen!.


    Koppelleinenlänge: 90% der Spannweite vom nächst größeren Kite.

    Die Waage hat eine kleine Knotenteiler an den oberen Querspreizen. Bei weniger Wind verkürzt Du die Schenkel indem Du nach oben hinzu wanderst damit bei mehr Wind machst sie länger. Entsprechend muss der Entlastungsschenkel auf der Leitkante angepaßt werden. Da ist ein Schiebeknoten. Immer so einstellen, dass der Entlastungsschenkel ganz leicht durchhängt.


    Der Kite startet halt so, dass er sofort nach dem Start versucht auszubrechen, seitlich wegkippt und Du musst ihn dann einfangen, was leider nicht immer so einfach ist. Läuft das Dingen erstmal bekommst ihn fast nicht aus der Strömung gerissen und lässt sich sogar am Windfensterrand oder über Dir parken.


    Man kann den Start aber üben indem man den Kite halt sehr flach (oben kurz) einstellt. Dadurch fällt der Start einfacher, aber der Kite kann dann nicht bei starkem Wind ans Limit geflogen werden, weil die Belastung auf die Leitkanten dann zu groß wird. Aber bis 4-5 bft geht das schon. Er baut dann natürlich nicht so viel Druck auf, ist dafür aber schön schnell.
    - Editiert von Mark O2 am 10.11.2011, 12:05 -