Beiträge von Mark O2

    Ich verstehe jetzt nicht ganz, was hat mehr Wandstärke damit zu tun ob er Stab bei einem Crash mehr aushält? Wenn Du die Hilde mit ordentlich Dampf in den Boden haust bricht auch ein 6er Strong wie ein Streichholz! Das ist auch gut so weil wenn der Druck zu hoch wird und der Stab den Aufprall aushält zerreißt es Dir irgendwann das Segel anstelle des Kiels und dann ist der Kite hinüber. Im besten Fall bohrt sich dann nur der Stab durch die Nase, oder die Abspannung reißt ab oder wird durchlöchert (bei Klett).


    Normal brechen die Stäbe am wenigsten oft die sich reichlich verbiegen können. Wenn Du also Angst hast bei einem Crash den Kielstab zu verlieren würde ich Dir eher zu einem 6 mm Hybridrohr raten. Dann mußt allerdings das Drehkreuz aufbohren.


    - Editiert von Mark O2 am 07.02.2012, 15:33 -

    Der SAS funktioniert auch sehr gut mit Knotenleitern, denn soooo kritisch ist der SAS wirklich nicht. Zudem verändert man mit einem Schiebeknoten, so er durchgehend ist, immer zwei Schenkel auf einmal.
    Macht man an jeden Schenkel Schiebeknoten gibt das sehr viel unnötig Waagematerial das man durch die Luft ziehen muss. Zudem mußt dann immer einen Zollstock mit auf die Wiese oder Strand nehmen wenn Du mal was einstellen willst, weil auf der oft schwarzen Waageleine die Markierungen (so überhaupt welche da sind) kaum lesbar sind.


    Zudem finde ICH, dass er mit Saumband nicht nur hochwertiger erscheint, sondern ist auch noch haltbarer und eine Saumschnur schadet dem Kite nicht. Das Saumband mit der Saumschnur schützt bei einem Einwickeln des Kites vor Rissen im Segel. Zudem kann die Spannung individuell eingestellt werden. Die größeren SAS lassen sich nicht so einfach ruhig bringen meiner Erfahrung nach, auch nicht mit Rollsaum und enger Naht. Ist aber vom Tuch abhängig. Nimmt man ein sehr dehnbares Tuch wie z. B. Kitetex geht es. Mit einem festeren wie z. B. Chikara, Ventex Strong oder Polyant funktioniert es nicht so einfach.


    Just my2cents wie man so schön sagt...
    - Editiert von Mark O2 am 06.02.2012, 12:42 -

    Die Koppelleinen produzieren auch einen nicht unerheblichen Windwiderstand!


    Michael macht deswegen normal die Koppelleinen wenn ER ein Hildegespann ausliefert nur auf 120 cm!


    Du siehst, es gibt nicht nur einen Ansatz zum Problem.


    Wir haben nunmal bei unserem großen Hilde-Gespann mit den 160 cm das beste Resultat aus Stabilität und Power / Speed erzielt.


    Bei progressiven Gespannen ist der Kite davor KLEINER, nimmt also durch seine geringere Fläche weniger Wind auf. Mehr Wind kann daran vorbei und auf den nächst Größeren treffen.


    Diese Regel von 90% der Spannweite vom nächst Größeren bei einem progressiven Gespann stammt im Übrigen nicht von mir. Ganz andere Leute haben damit seit mehr als 20 Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.
    - Editiert von Mark O2 am 06.02.2012, 10:54 -

    Zitat


    -> Das stimmt soweit, Willi ist "nur" die gestreckte Version der Hilde.


    Aber der Gladiator ist annähernd ne skalierte Hilde.
    Ist schon klar, das Segel beim Gladiator wird anders aufgestellt, aber versuchen werde ich beide kites (Willi + Gladiator 1,8) hinter der Hilde.


    Sorry, das stimmt nicht.


    Der Gladiator basiert auf dem Devil Wing! Er ist eine weniger gestreckte Version des DevilWing und hat einen VÖLLIG anderen Shape als der Willi oder die Hilde und ist völlig anders aufgebaut.


    Der Willi ist auch nicht eine platt gedrückte Hilde, auch wenn es auf dem Ersten Blick so aussieht. Michael hat neue Schablonen gefertigt für den Willi die ihm tatsächlich eingefallen sind als er am Speedtopas gearbeitet hat. Der Speedtopas sieht aber nicht aus wie ein Willi bevor hier wieder komische Spekulationen kommen.


    Wie wäre es mit weniger Spekulationen? - ich wäre dafür! :)

    Vorsicht - bei gleichgroßen Kites-Gespannen müssen die Koppelleinen länger sein als bei einem progressiven Kite-Gespann!


    Die Regel mit der ICH immer bei progressiven Gespannen arbeite ist 90% vom nächst größeren Kite Spannweite. Leitkantenlänge halte ich für unpassend da der Kite ja mehr oder weniger gestreckt sein kann und der Shape des Kites auchmal kürzere Leitkanten hervorbringt. Es gibt natürlich auch immer mal wieder Ausnahmen (vor allem Kites von Long Duong vertragen sehr gut kürzere Koppelleinen).


    In der Regel ist es bei gleichgroßen Kites so, dass mit längeren Koppelleinen die Power zunimmt weil die Kites davor weniger Wind "stehlen". ABER man verliert etwas Gutmütigkeit. Es gilt also den optimalen Kompromiss zu finden. Bei unserem 7 Hilde-Gespann war das 160 cm Koppelleinen, was hervorragend funktioniert hat.


    - Editiert von Mark O2 am 05.02.2012, 17:58 -

    Zitat von StegMich

    ... warum macht ihr eigentlich so eine Wissenschaft draus? Glaub ihr wirklich, dass Michael Tiedtke einen schlechter fliegenden Drachen ausliefern und damit seinen extrem guten Ruf auf's Spiel setzen würde? Was ich bisher von Space Kites bekommen habe, war nie zu beanstanden - egal ob Handarbeit oder Serienmodell.



    Michael,


    :H: :H: :H:

    Porcher Marine ist etwas weicher als Chikara. Die Kites aus Porcher fliegen sich meist noch etwas smoother als die aus Chikara. Die aus Chikara finde ich können etwas besser zupacken und setzen den Druck besser um, aber da ist viel Glaubensfrage dabei was nun besser ist. Am Windbereich ändert sich zwichen Chikara und Porcher aber meist nichts, kann man also vernachlässigen. Ein anderes Argument ist auch, dass die Farben bei Porcher Marine blasser sind als bei Chikara.