Beiträge von Mark O2

    Das mit dem "nicht viel Fleisch am Dacron" kannst getrost vernachlässigen. Selbst wenn dort nur ein schmaler Rand oder garkeiner mehr bleibt. Hält trotzdem problemlos und wo kein Dacron ist kann auch keins einreißen bei einem Crash.


    Meine Vorgehensweise wäre eine sehr einfache, nämlich die Leitkante ca. 4 cm oberhalb des Winglet-Whiskers zu teilen. Als Leitkantenmaterial würde ich P8 nehmen für den Std. mit einem 10 cm Inlay. Die Übergänge werden mit GFK Tape verstärkt und die Leitkantenausschnitte passend vergrößert - und das hält - ganz ohne groß Verstärkungen da drauf zu packen. Der 3.14 hat ja schon eine Verstärkung zum Segel hinzu. Durch das Inlay braucht man ca. 7-8 cm Platz nach unten um die Leitkante umlegen zu können je nachdem wie eng die Leitkantentaschen sind und ob die Clipse unterhalb des uQS Verbinders mit reinrutschen oder nicht.


    Die Saumschnur würde ich zum einhängen machen und gut.


    Man hat dadurch auch keine fette Alumuffe die gegen das Leitkantendacron drückt und dieses unschön ausbeult unter Druck.

    Zitat von Dominiknz

    Vermutlich immer noch da wo er die ganze Zeit schon ist. Ich persönlich finde es schade dass alle anderen warten müssen bis mal irgendwer Feedback liefert. Ich glaube auch nicht dass das von Mark so geplant war! So und nun raus mit den Steinen :D


    Nope - geplant war das so nicht. Tut mir leid.
    Aber es gibt halt einfach manchmal Sachen wo es nicht so läuft wie man sich es erhofft und oft erfährt man darüber auch leider erst später weil es einfach nicht früher ging. Muss man Verständnis zeigen.


    Dauert es halt ein bisschen länger und die Spannung wird erhöht! :)

    Wegen dem Balor 2 Meter.


    Es gibt einen Grund dafür, dass es noch kein Feedback gab. Das lag primär daran, dass der erste Caretaker schlicht Pech mit dem Wetter hatte. Man kann auch nicht von jedem verlangen sich bei -15 bis max. 5 Grad in den Schnee oder Regen zu stellen nur um das Teil bei halbwegs Wind fliegen zu können. Ich kann das selbst gut nachvollziehen. Gerade auch bei zu tiefen Temperaturen geht sowas sehr schnell aufs Material und ich bin froh und dankbar, dass Stefan das gewissenhaft gemacht hat und trotz der Verlockung lieber darauf geachtet hat, dass der Kite nicht beschädigt wird. Wenn die Flugverhältnisse absolut nicht aufgehen macht es auch keinen Sinn größeres Feedback abzugeben welches dann auch noch höchst wahrscheinlich verfälschend gewesen wäre.


    Deswegen wurde der Kite auch übergeben und erstes Feedback, zu hoffentlich besseren Wetterbedingungen, sollte in den nächsten Wochen folgen. Bitte nicht hetzen, gut Ding will Weile haben. :).


    Danke für das Verständnis! :)


    Ob der Kite jetzt zum Contest dort ist oder nicht spielt erstmal keine Rolle weil es ein ERSTER PROTO ist. Wären wir einen Schritt weiter wäre das was anderes. Aber in sofern ist es erstmal kein Problem. Es dürften ja einige 160er und 270er dort sein bis dahin. Das ist mehr akut als ein Kite der nicht vor Ende Sommer (hoffentlich) verfügbar sein wird.


    Also immer mit der Ruhe und habt Spaß beim Fliegen! :)

    Der Jet ÜBER 7 Bft würde ich mir nochmal ganz sicher überlegen. Ich halte ihn nicht für einen Sturmkite. Bei 7 Bft damals hatte ich auf jeden Fall den Eindruck, dass er am Ende ist. 8 bzw. sogar 9 Bft würde ich ihm ganz sicher nicht geben wollen. Selbiges beim Antigraf...

    Yup - war sicher nicht also Promovideo gedacht. @Sernengucker hat das sehr gut erkannt! :H:


    Der Balor 160 geht aber wirklich gut fürs Binnenland - genau da wurde er entwickelt und DA läuft er auch (an der See sowieso...). Er braucht halt etwas Wind. Es gibt kaum echte Speedkites die unter 3 Bft gescheit laufen. Liegt halt in der Natur der Dinge hier. Der Balor 160 bügelt aber sehr gut Böen weg und sein Gewicht (er wiegt ca. 300 gr was nicht SEHR leicht ist aber dennoch somit leichter wie so manche ULs der gleichen Größe BTW ;) ) gepaart mit der Tatsache, dass er wirklich gut Strömung annimmt und hält, geht er wirklich gut durch, sprich verliert nicht so viel Speed wenn der Wind mal absackt plötzlich.


    Das Problem mit den meisten Speed ULs (es gibt natürlich Ausnahmen, welche aber meist nicht auf dem normalen Drachenmarkt angeboten werden) meiner Erfahrung nach ist zwar, dass sie bei sehr wenig Wind fliegen und bei etwas mehr schnell beschleunigen, aber genauso schnell wieder an Speed verlieren wenn das eine oder andere Windloch kommt. Satt durchzufliegen ist also damit nicht ganz so einfach.
    Oft bringt mehr Fläche da erfahrungsgemäß mehr Geschwindigkeit, auch wenn es langsamer aussieht und sich langsamer anfühlt.


    Laßt die ersten Balor 160 jetzt mal bei den Leuten ankommen und ein bißchen Wind gesehen haben :-).
    Ihr werdet überrascht sein wie das Dingen "am Gas hängt", also linear weiter nach oben zieht. Die wo die Protos in Dornumersiel und Fuerte fliegen konnten haben das ja schon gemerkt und die Serie finde ich ist wirklich sogar noch besser geworden als meine Protos, gerade was die Startbarkeit und Handlebarkeit im Flug angeht.


    In diesem Sinne - da kommt noch was! :-O

    Die ersten 1.7er waren komplett in 5 mm, auch in der uQS und flogen bei 1 Bft. Aber Spaß machten sie da noch nicht wirklich, da gibts andere Kites für.
    Aber ab 2 Bft. geht der Spaß schon gut los. Der 1.7er ist sehr vielseitig. Der mit den 3 Stand-Offs trickst sich besser finde ich. Dafür legt der ältere 1.7er besser los bei etwas mehr Wind.
    - Editiert von Mark O2 am 03.03.2013, 12:58 -