Beiträge von Mark O2

    Zitat

    Mein Budget liegt bei ca 130 aber es kommt nicht auf 10€ an.


    Hi Jan,


    Schau mal ob Du einen Gebrauchten bekommen kannst von den oben genannten Kites. Dann kommst Du mit Deinem Budget hin.


    Eine Empfehlung hätte ich noch was preislich sicher sehr interessant wäre:


    Atrax L


    Das Teil ist für seine 2,22 m eine echte Dampframme und sehr flott unterwegs!

    Ja - finde ich auch Michel, ein sehr schöner Kite!


    Offensichtlich passiert mit diesen Taschen etwas besonderes, denn sie bremsen, zumindest meinem Gefühl nach, ganz und gar nicht, eher im Gegenteil! :)

    Wie versprochen hier ein paar Infos zum Spyder vonhttp://www.spiderkites.de:





    Technische Info laut Spiderkites-Shop:


    Spannweite: 1,60 m
    Höhe: 0,63 m
    Gewicht: 210 g
    Gerüst: 6 mm Kohlefaserrohr
    Tuch: 42 g/qm Nylon
    Windbereich: 3 – 6 Bft.
    Zubehör Köchertasche
    RTF oder Schnurempfehlung Voltage 75 kg / 2 x 25 m


    Ich habe den Kite für einen Test für die KITE&friends bekommen und bitte um Verständnis, dass ich hier ihn deswegen vorab nur kurz vorstelle.


    Gestern Abend konnten wir den Flügel an die Leine nehmen und wir waren überrascht wie gut das Teil geht! Das Konzept ist absolut schlüssig und man merkt da stecken viele Jahre Erfahrung dahinter, auch mit dem Umgang der Produktion in Fernost. Großer Respekt an der Stelle an Christoph Fokken!


    Wir hatten Wind von 2-4 Bft. Start geht mit etwas Erfahrung bereits ab 2 Bft an dünnen Leinen. Der Kite baut einen wirklich sehr satten Grunddruck auf und hat ein ausgesprochen großes Windfenster. Für Speedkite Anfänger perfekt ist wie verzeihend er ist. Er ist aber dennoch durchaus anspruchsvoll und vergeigt man mal einen Start oder fängt ihn nicht sofort sauber ein gibt er einem einfach nochmal eine Chance seinen Fehler zu korrigieren und daraus zu lernen. Besser geht's für Speed-Anfänger nicht! :H: -


    Die Geschwindigkeit ist wirklich überraschend hoch! Viel höher als man einem Kite mit diesem "einfachen" Konzept (auf den ersten Blick) abnimmt. Ich habe den Eindruck dass er durch die weniger kritischen und sehr druckvollen Flugeigenschaften sehr agil und sehr sauber geflogen werden kann und man daraus Speed gewinnt wo man bei anderen Kites stetig am kämpfen ist ihn am Laufen zu halten. Die Steuerimpulse/Lenkwege/Feedback kommen dabei gefühlt genau richtig rüber - nie zu viel und nie zu wenig ist nötig um ihn richtig satt am Laufen zu halten.


    Der Spyder baut richtig Druck auf und in der einen oder anderen 4er Böe muss man schon richtig in Kampfstellung gehen. Ein Einbremsen konnte ich bis dahin nicht festellen. SEHR linearer Leistungsaufbau!


    Ich freue mich auf mehr Wind um den Test abschließen zu können und zu sehen was mit dem Flügel alles geht wenn es kachelt!


    Preis/Leistung ist schon jetzt für mich der Hammer und bei mir kribbelt es mächtig daraus ein schönes Gespann zu bauen. :)
    - Editiert von Mark O2 am 14.06.2014, 12:08 -

    Du wirst das Gespann nicht bei 7 Bft+ fliegen wollen! - Also erübrigt sich die Frage und damit die Antwort. :)


    Um das wirklich zu versuchen muss man mit großer Wahrscheinlichkeit einiges ändern (Gestänge, Verbinder, Waage, Koppelleinen... usw.), das hängt aber von Versuchen ab wie weit das Ganze in der jetzigen Ausführung hält. Da ist es einfacher nach einem etwas kräftigerem Kite zu greifen (Tauros, Devil Wing 2.5 oder Gladiator 2.4 z. B.) und gut dann :-).

    Achtung! - Taste Dich erstmal an so Windgeschwindigkeiten ran.


    Ich habe so viele Leute gesehen die meinten das geht so einfach... NEIN - es ist gefährlich!
    Und das merkt man dann auch sehr schnell. Du brauchst halt für so Aktionen wirklich viel Erfahrung.

    130er - 35 m sollten dicke reichen. Auch die 30 m gingen noch weil ja noch die Länge der Koppelleinen dazu kommt. Für mehr Auslauf halt längere Leinen entsprechend...



    Wenn es RICHTIG Kachelt fliegst das Gespann eh nicht. Die Belastung steigt auf den Leitdrachen und den Folgedrachen, sowie die Koppelleinen entsprechend. Du müßtest es modifizieren wenn Du in Windbereiche von 7 Bft+ willst damit.

    Also mehr wie die 100er wirst bei der Hilde nicht brauchen, außer Du willst Gespann fliegen später. Als wir die 7 Hilde geflogen sind bei bis zu 7 Bft. hatten wir 160 daN / 40 m Leinen im Einsatz. Hat gehalten.


    30 m gehen völlig klar bei der Hilde, müssen keine 35 m sein. Finde sogar, dass sie an 30 m wesentlich besser geht.

    Hi Uwe,


    ja sowas habe ich schon gebaut - Der Rockethead:



    Die Flugeigenschaften konnten mich trotz wirklich langer Testphase mit vielen unterschiedlichen Waagetypen (3 Punkt, Cross-over, 5 Schenkel, Aktivatoren usw. usw.) nicht überzeugen. Auf der Geraden ging der Speed völlig ok, auch die Zugkraft, aber er war verdammt schwer einzulenken. Enge Spinns gingen garnicht und von Präzision war leider nicht zu sprechen.


    Ich habe dann irgendwann keinen Nerv mehr dafür habt und habe das Projekt fallen lassen.

    Du musst Dir auch die Bilder dort ansehen...


    Wollen wir mal nicht so sein: ;)


    1. Wie dort schon steht ein 6 mm KerschWings Kreuz (das ist aus Kunstoff) oder ein 6 mm LevelOne Kreuz (da ist aus Kunststoff mit Aluhülse).


    2. Die Waagemaße sind gemessen vom Verbinder/Stab an den Punkt wo sie sich treffen und mit einem Tampen zusammen gefasst werden, inkl. Tampen unter den Verbindern, Knoten usw.


    3. Wie Du auf den Bildern sehen kannst und auch im Text steht wird die Waage jeweils unter den Verbindern angebuchtet, also mit einem Buchtknoten um den Stab geschlauft.
    Je nachdem was für eine Waage Du machen möchtest kannst Du mit einem Schiebeknoten arbeiten oder mit einem Tampen wo ebenfalls mit einem in sich geschlossenen Buchtknoten die einzelnen Schenkel zusammen fasst. Dann solltest Du aber zumindest eine Knotenleiter unter den oberen Querspreizenverbindern setzen.


    Die Bilder im Heft zeigen die Anknüpfpunkte und wie die Waage auszusehen hat. Ebenfalls ist dort ein Bild von den nötigen Tampen (so man die machen möchte natürlich).

    Die "Graue" gibt es auch in 130 kg - und das ist die wo bei meiner, einer der ersten Hilden, verbaut ist.


    Ich halte selbst die 90er für Gespannflug von mehreren Hilden (also 3 und mehr) bzw. Willy dahinter für zu schwach, zumindest bei schweren Piloten. Für eine zweite Hilde dahinter reicht es sicher. Für einen Willy evtl. auch noch wenn man sie nicht zu hoch im Wind fliegt. Danach wirds dann schon arg kritisch mit 90ern.
    Ist natürlich auch Pilotenabhängig - ja auch der Flugstil entscheidet hier (Thema Impulsbelastungen). Wenn da jemand nur 70 kg hat braucht er sich keine Sorgen zu machen, weil er dann eh schon längst unterwegs ist. Bei 100kg+ wäre ich da aber sehr vorsichtig und würde auf Nummer sicher gehen.


    Wie gesagt, Michael macht das aus Performance Gründen und weil er gute Erfahrungen mit den Waageleinen wo er hat gemacht hat. Er hat davon halt irgendwann mal sich mehr auf Lager gelegt und warum diese dann nicht verwenden. Für den Singleflug und kleines Gespann geht das auch völlig klar.