Beiträge von Mark O2

    Den Kite einfach schräg nach oben gleiten lassen indem man ihm mehr Leine auf einer Seite gibt und dann bei genügt Höhe abfangen.


    Das Durchziehen war nicht beherzt genug und vor allen nicht gleichmäßig weil er sofort auf die Seite ging. Im Normalfall ist das aber auch kein Problem dann. Einfach warten bis er weiter nach oben steigt dann (eine Seite entlasten). Man sieht, dass Du richtig angezogen hast plötzlich und somit den Kite nach unten gezogen hast. Denke war eine Schreckreaktion.

    Achtung! - Das mit dem "Verstärken" ist mir natürlich nicht entgangen und JA ich weiß genau was das heißt und auch wenn es manchen nicht auffallen mag, es kostet Performance und zwar auf mehreren Leveln:


    1. Durch die Verstärkung schafft man Zusatzgewicht in die äußersten Flügelspitzen. Ein verstärktes Nachdrehverhalten ist die Folge.
    2. Durch das Aussteifen verliert der Kite die Eigenschaft bei mehr Wind die Flügelspitzen nach unten abzuwinkeln. Das zündet normal nochmal einen gewissen Turboeffekt und die Power und Speed steigen merklich!
    3. Auch eine verstärkte Leitkante kann mit oben beschriebenem nicht optimalen Start vom Piloten problemlos gekillt werden. WENN dann was durchgeht kann nicht nur der Stab kaputt gehen, sondern sogar das Segel Schaden nehmen.


    Der beste Schutz ist immer noch ein sauberer Start. Üben! - Wenn ihr das Dingen kapiert habt passiert da nix mehr. Ok, "Spikekills" nach Strömungsabriss mal abgesehen.


    Also überlegt euch das wirklich gut.

    Jörg, sorry - ich habe noch Dein Video hier. Da ist genau das zu sehen was ich oben beschrieben habe. Zudem habe ich in der Vergangenheitsform geschrieben. Bin mir sicher, dass Du inzwischen, auch Aufgrund von Deinen Eigenbauten und inzwischen gewachsenem und anspruchsvollerem Kitebestand das sicher beherrschst! :H: :)

    Moin Bernd,


    Ja - Jens listet immer nur die Kites im Shop wo er auch verfügbar hat. Also Segel parat liegen, oder ein kompletter Kite da ist.
    Leider gibt es im Moment Probleme mit der Materialbeschaffung für neue Segel (speziell das Mylar und das Tuch). Insofern kam von der Näherei kein Nachschub im Moment. Sorry. Aber ruhig mal bei Jens per Telefon nachfragen, evtl. hat er noch stille Reserven! ;-).


    Wenn ich etwas Luft habe... evtl. sollte man die Situation auch nutzen für ein kleines Update. Mir fliegen da einige Dinge im Kopf rum wo man machen könnte... :)


    Ich halte im Übrigen den Razorback für einen der am meist unterschätzten Speedkites auf dem Markt. Grund ist, dass ich den Flügel für die Serie wirklich gut gut entschärfen mußte. Evtl. Ist aber nun die Zeit gekommen für eine "Pro"Version...?!
    - Editiert von Mark O2 am 26.06.2014, 06:51 -

    Das ist korrekt, der Balor, speziell der 270er, mag es nicht wenn man den Start vermasselt. Durch die stark vorprofilierte und gut abgespannte Leitkante, sowie der im Verhältnis recht hoch sitzenden uQS gerade im Bereich des uQS Verbinder entsteht ein Winkel wo man einen heftigeren Sturz darauf vermeiden sollte.


    Der beste Weg dies zu vermeiden ist ein sicherer Start. Manche Piloten, und dazu gehörte auch Jörg, kommen nicht damit klar, dass der Kite wenn man ihn etwas einseitig bei Start durchzieht zur Seite kippen kann. Es folgt dann oft eine falsche Lenkbewegung und man reißt den Kite geradezu senkrecht runter. Das überlebt dann leider bei einem etwas größeren Kite die Leitkante nicht!


    Grund dafür ist die für einen Serien Kite sehr scharfe Waage. Diese ist also sehr steil gewählt und das mit gutem Grund. Mir ging es damals darum optimalen Druck und Speed aus dem Kite zu holen bei gerade noch so akzeptablen Startverhalten. Ein Lauf auf der Rasierklinge oft.


    Also ... beim Start so vorgehen wie in der Anleitung steht und nochmal: Ein Starthelfer ist keine Schande! - gerade am Anfang bis man den Kite verstanden hat. HAT man ihn dann aber verstanden geht's wirklich problemlos. Gut - manchmal hat man auch einfach Pech und das Dingen fällt einem unglücklich runter. Da kannst dann leider nix machen wenn er auf die Leitkante donnert wie Bernd schon sagte... aber "such is life" :)



    - Editiert von Mark O2 am 26.06.2014, 06:57 -

    Zitat

    Ein Drachen mit 200 cm Spannweite kann nicht schneller sein als ein Drachen mit 140 cm Spannweite, bei Wind > 4-5 Beaufort. Das haben wir nie gesehen...



    Ich glaube Michel will eher eine Diskussion anregen, weil er weiß genau, dass seine Aussage nicht korrekt ist. :D


    Einfachstes Beispiel ohne messen zu müssen mit Radar davor ;) :


    http://speedkiting.eu/index.ph…w=article&id=19&Itemid=29



    Im Übrigen hatte der S-045 auch knapp 2 m Spannweite wie Michel natürlich weiß.


    Aber die Idee ist gut Michel! - Am besten beim Contest dann im direkten Vergleich (so das wegen der oft wechselnden Windverhältnissen möglich ist) fliegen und vergleichen. Würde mich auch sehr interessieren das auf Video festzuhalten! :)


    Ich bin mir aber auch sicher, dass der Tiger II TS bei Wind von 7-8 Bft schneller ist als der Vulcan, alleine schon weil man den Vulcan dann nicht mehr aus dem Stand fliegen kann und der TS sich kaum mit zunehmendem Wind einbremst! :H:

    Waren gemessene schön laminare 10-12 km/h Bernd. Ich hatte extra gemessen weil ich später den Gargoyle 340 noch hochgezogen habe und bei dem traute ich mich (zumindest damals wegen meinem Rücken) nur bis 3 Bft :-). Ich muss mal sehen, habe glaube ich sogar ein Foto vom Windmesser gemacht :).