Beiträge von Mark O2

    Die Nähmaschinen haben in aller Regel keine 6 mm breiten Dreifachzickzack (Segelmachernaht). Ich nehme im Normalfall immer eine Saumzugabe von 7 mm geklebt mit 6 mm breitem Tape.


    90er Nadel und 60er Faden.


    Wenn ihr eine Industrienähmaschine euer eigen nennen dürft gibt es auch Teflon beschichtete Nadeln. Daran bleibt auch kein Klebeband hängen. Man müsste mal sehen ob es die inzwischen auch für Haushaltsmaschinen gibt.


    Wichtig auch ist nicht zu schnell zu nähen, da sonst die Nadel heiß wird und dann fängt es erst richtig an mit dem Verkleben...



    Die Qualität des Klebebandes ist auch so ein Thema. Ich habe viele Tapes ausprobiert und es geht meist nur um das geringere Übel wenn man nicht gerade 50 Euro pro Rolle von Spezial 3M Tape ausgeben will. Eine gute und recht günstige Alternative zu den im normalen Handel erhältlichen Tapes ist das Tecbond (zu bekommen z. B. über Level One Kites). Damit arbeite ich auch viel.

    Und gerade bei so Hackwind kann man mit dem Spyder auch noch fliegen! Gerade da wo die ganzen Highendteile vom Himmel purzeln oder nur mit Mühe oben zu halten sind fliegt der Spyder einfach weiter.


    Wie schon oben geschrieben habe ich den Kite einfach zwei Jungs mit inzwischen 10 und 12 Jahren in die Hand gedrückt (im Flug). Sie kamen sofort damit klar. Ein paar Crashes gehörten natürlich mit dazu, aber er verträgt wirklich einiges. Später haben sie ihn mit anwerfen sogar selber gestartet. Das ging Ruckzuck. Wind war im Übrigen auch 2-5 Bft. Und das hat denen richtig Spaß gemacht mit dem Flügel! :)

    Die 100er Leinen waren sicher wenn der Wind plötzlich weg war zu viel. Wenn er die Leinen dann nicht durchzieht wirds mit dem 2. Knoten nicht so einfach. Aber normal sollte er auch damit fliegen - nur halt nicht sonderlich flott dann...

    Und nochmal - die Hilde verträgt 9 Bft! Wenn Du ihn aber vorher schon beschädigt hast, oder ein Materialfehler vorhanden war, hat das NICHTS damit zu tun, dass Du ihn korrekt eingestellt hattest für Sturm.

    Aus der Erfahrung raus:


    Richtig Stabdrachen-Powerkeiten ist halt als Anfänger ein gewagter Schritt. Etwas Einführung von Leute wo das schon ne Zeit lang machen wäre echt ratsam.


    Gebraucht werden ja einige sehr gute Spacekites hier im Forum in der Drachenbörse angeboten. Spricht nichts dagegen dort zuzuschlagen.

    Es ging bei dem 3. Knoten auch nicht um die Geschwindigkeit sondern um die Belastung für das Gestänge bei Sturm! Ist die Waage zu flach bei extremen Winden ist die Belastung für das Gestänge zu hoch und es kann brechen.


    Der Kite kann durchaus schneller sein wenn er etwas flacher eingestellt ist. Zu steil und Kites mit relativ viel Profil fliegen zwar noch, werden aber spürbar langsamer. Bei flacheren Profilen bekommst sie dann meist garnimmer in die Luft :).

    Die Hilde ist mit 2-9 Bft angegeben und das kommt auch so hin. Bei 10 Bft gibt es Schäden.


    Ich denke der Kielstab hatte einen Vorschaden, oder Du hattest einfach Pech, dass der Exel Stab wo Du erwischt hast nicht der beste seiner Art war. Das sieht man leider im Vorfeld nicht bei der Montage. Aber meist es ist ein unerkannter Vorschaden.


    Du hast ihn auf dem steilsten Knoten schon gut eingestellt. Wichtig ist, dass Du auch die Entlastungsschenkel für die Leitkante mit nachstellst.


    Gehört aber einfach mit dazu. Neuer Kielstab rein und weiter gehts und viel Spaß! :)

    Ja - ich war auch sehr überrascht wie groß der Unterschied ist dabei.


    Er ist kein Wettkampf Kite und will auch keiner sein (viel zu kompliziert) Er ist EINFACH ein sehr schneller Einsteigerkite der auch erfahrenen Piloten viel Spaß bereiten kann.

    Danke für Deinen Bericht Bernd.


    Du mußt den Spyder bitte aber nochmal an 25 m Leinen fliegen - keine 35 m!


    Bei dem von Dir genannten Wind wären 25 m - 40 daN optimal gewesen. Mit 35 m / 55 daN killst den total dann!


    Der Spyder ist nicht zwingend ein Kite für lange Leinen (höchstes bei Starkwind!)


    Von dem wie Du ihn beschreibst hattest Du
    1. zu lange und dicke Leinen und
    2. war der Kite zu steil eingestellt.


    Wegen der Leitkantenabspannung - diese ist absichtlich nicht so fest gewählt, damit die Leitkanten nicht so schnell durch eine satte Vorspannung Schaden nehmen. Ich empfehle einfach eine passende Gummiendkappe drüber zu machen. Dann rutscht auch nix mehr raus.


    Die Waageknoten sind spätestens wenn er mal satt Wind gesehen hat kein Problem mehr. Aber einfach mal fest nachziehen hilft. Der Schiebeknoten kann man auch mit einem MINI Tröpfchen Klebstoff (nicht zwingend Sekundenkleber!) fixieren.


    Die mitgelieferten Leinen sind im Übrigen sehr hochwertig! Es sind sehr dünne und steife 25 m 70er Vector-Leinen die bei mir 100% gleich lang waren und dazu noch sehr sauber vernäht. Wer also in dem Bereich noch keine Leinen hat sollte ihnen durchaus mal eine Chance geben.

    Heute eingetroffen:



    Wie immer perfekter Service von Roger - VIELEN DANK! :H: :)


    Optisch schonmal ein richtiger Leckerbissen wie ich finde.
    Verarbeitung geht durchaus klar.


    Freue mich auf den Erstflug und berichte dann entsprechend! :)

    Subbutex 220 und Topas 4.5 - das ist jetzt aber mal ein Vergleich! Uff! :)


    Das eine ist ein Highend Speedkite (mit allen seinen Vor und Nachteilen) und das andere ein großer und sehr kräftiger Powerkite mit sehr gutmütigen Flugeigenschaften.


    Das sind zwei wirklich völlig unterschiedliche Kites.

    Mir fallen da noch Folgende ein:


    Topas 3.0
    Topas 4.5
    Pure XL
    Fazer XL
    SAS 200
    n'Finity 1.2
    S-Quick 300


    Wenn Du noch keine Erfahrung mit heftig ziehenden Stabdrachen hast solltest Du evtl. bei den S-Kite erstmal kleiner als 2.4 in Betracht ziehen wenn es S-Kite sein sollen. Die 2.4er können schon ganz böse zubeißen... (wie jeder S-Kite bei passendem Wind).