Beiträge von Mark O2

    Moin Bernd, das ist die Std. SUL Größe - also ca. 2,2m. Der Segelaufbau ist etwas anders. Also etwas schwereres Cuben im Mix (wird zur Schleppkante insb. zum Wingletbereich hinzu härter) und alles genäht anstelle nur geklebt. Dazu kommt das Gestänge aus komplett P90 und Nitro Light. Normal wiegt der SUL so 180 gr. meiner hat dadurch 208 gr sollte aber dafür auch bis 4 Bft halten. Wo das untere Ende liegt ist noch nicht klar, aber wir gehen davon aus, dass er nur wenig später fliegt als der normale SUL.

    Bis 4 Bft haben bei mir die 25 daN Leinen gehalten. Wichtig ist auch die Leinenlänge! Die Neon fühlt sich an kürzeren Leinen, zumindest bis 7-8 Bft wesentlich wohler. Es muss also nicht zwingend 35 m sein. Mir hat die Neon an 25-30 m max sehr viel besser gefallen zumindest bis 9 Bft.


    Rest geht klar. Wobei die gespleißten Liros DC60 bei mir auch bis 9 Bft noch gehalten haben, aber man sollte es da nicht drauf anlegen. Die 100er in 35 m wirken wenn der Wind bei 9 Bft absackt als überdimensioniert, kommen aber stärkere Böen mit bis zu 10 oder 11 Bft mit dazu bist Du froh, dass sie dran sind.

    Mal so als Zwischenfrage, Stefan schrieb ja im Eröffnungsfred, dass der angestrebte Windbereich 4-5 BFT Binnenlandwind sein werden, in wie weit macht denn dann ein 140 Mylar Brett überhaubt Sinn?


    EBEN! ;-).


    Normal fangen die 140er Gerätschaften erst ab etwas mehr Wind richtig Fahrt aufzunehmen. Es gibt aber gewisse Ausnahmen die auch schon bei dem Wind richtig satt abgehen. Die Mylar Trinity 140 gehört da auf jeden Fall mit dazu und auch der Tiger II (ohne TS) in Mylar (von denen gabs nur ne Handvoll). Bevorzugen tun die aber dennoch eher den Seewind, wie alle Speedkites natürlich.


    Ich für meinen Teil bevorzuge zumindest im Binnenland meist Kites die nicht komplett aus Mylar sind, auch wenn sie ggf. langsamer sind. Dafür kann man sie meist aber besser fliegen und überbrückt damit leichter so manchen Hackwind. Jemand dem das egal ist und nur maximalen Speed will wird dennoch mit der reinen Mylar-Version fliegen. Hin und wieder gebe ich mir das natürlich auch ;-).

    Stefan,


    welcher dieser Kites dann auch wirklich schneller ist hängt vom Wind und den Bedingungen ab. Um das herauszufinden braucht es einen Contest bzw. gezielte Messungen.


    Was ich Dir sagen kann ist, aber dass der Balor in genannter Ausführung (ist ja nicht nur das Tuch!) sich vor keinem der genannten Kites verstecken muss.

    Ab einem gewissen Wind wird eh der Pilot zum limitierenden Faktor, gerade wenn man noch nicht viel Erfahrung mit solchen Raketen hat.
    Der Unterschied zur Serienversion ist schon nicht zu verachten. Dir muss aber klar sein, dass das Dingen damit auch richtig giftig und der Start eine Herausforderung wird. Genau so wie die anderen genannten Kites dann. Jeder der genannten Kites ist hervorragend und Du machst mit keinem was falsch und bist damit absolut Konkurrenzfähig - so Du es als Pilot auch drauf hast natürlich ;-).


    Kleine Kites wirken schneller - ist so. Flieg mal einen Microkite z. B. einen Raudy bei 6 Bft+ an 10 m Leinen. Ich garantiere Dir Du hast in Deinem Leben noch nix schnelleres an Kite gesehen oder gefühlt. (VIEL)zu schnell fürs Auge! ABER gemessen fliegt das Dingen da gerade mal 100 km/h schnell. Die Leinenlänge spielt da eine starke Rolle. Im Prinzip mußt die auch zum Vergleich mit skalieren. Hängst Du 35 m an einen Raudy bewegt der sich kaum noch in der Luft. Alleine schon wegen dem Windwiderstand der Leinen.

    Allerdings Thomas! Hiii :)


    Wer macht die Reservierungen dafür? Wäre evtl. gut wenn das bitte jemand von denen machen könnte wo früher schon eintreffen.

    Hier ein paar meiner Empfehlungen (gibt sicherlich noch viel mehr) in der 200 Euro Klasse:


    Da Du schon ein paar Level One Kites hast wäre natürlich der Balor 160 UL eine naheliegende und ich denke auch mal gute Wahl für den Start.


    Auch einen satten Einstieg liefert bei der 200 Euro Klasse ein Nfinity 0.4 bzw. 0.6.


    Ein Geheimtipp für Einsteiger und ganz neu inkl. Leinen auf Wunsch von Long Duong der neue Tatsu!


    AEtherkites bietet den Dagger in der Preisklasse an und ist ebenso für Einsteiger gedacht.



    Für weniger Geld gibts eine Wilde Hilde oder Wilder Willy von Spacekites die einen sehr guten Einstieg darstellen und gerade die Hilde macht auch später noch sehr viel Spaß.


    Von Spiderkites wäre für ganz wenig Geld ein Spyder mal interessant für den Einstieg und zum lernen. Wenns etwas mehr sein soll (auch Anspruchsvoller) - der Atrax aus gleichem Haus.


    Ein SAS 82,5 und 100 geht auch klar dafür.


    Ein Tiger II in unterschiedlichen Ausführungen, ebenfalls von Long Duong, kommt auch in den Preisbereich ist aber schon für einen Einsteiger nicht gerade einfach.


    Eins muss Dir aber klar sein: Stabbruch gehört mit dazu und kann immer vorkommen, gerade am Anfang in der Lernphase.


    Du solltest unbedingt aber auch mal im Gebrauchtbörsen Bereich mal reinschauen. Dort bekommst Du oft auch günstig preislich normal viel teuere Kites in einem einwandfreien Zustand.


    -> Da erweitert sich dann die Liste weiter.


    weitere Long Duong Kites, Popeyekites, Fusion von Korvokites usw. aber auch den einen oder anderen Exoten.


    Willst Du bei den Matten reinschauen:


    Lycos 1.6, für Sturm die Neon und die neue kleine Wasabi von Spiderkites kommen immer gut. Von der 2.0 und 2.5 der Lycos gibt es auch eine Competition Version, die allerdings weil Handmade etwas teurer sind als die angelegten 200 Euro.


    Das nur mal als kleine Zusammenfassung. Bleibt ja eh nicht nur bei dem Einen, wetten?! :D

    Grundsätzlich ist die Empfehlung von Bernd sehr gut.


    Aus meiner Erfahrung heraus bei 4-5 Bft auf dem Binnenland (also meist etwas ruppig) haben sich meist bei den Messungen etwas größere Kites, auch ohne komplett aus Mylar zu sein, oft vor allem im Durchschnitts-Speed als etwas schneller erwiesen. Also 160-170 cm oder gar 180 cm der genannten Kites. Kleine Kites wirken im Flug aber schneller. Das könnte auch ein Anreiz sein für die von Bernd vorgeschlagenen und sehr guten kleineren Flügel.


    Mir fallen als Alternativen noch der Typhon Light ein. Eine Mylar Version davon gibt es zur Zeit glaube ich sogar im Verkaufsboard wenn Du nicht warten willst.


    Auch im Auge behalten solltest Du den Neurozil, also den Neuen für 2015 von Popeyekites! Heftige Rakete sage ich nur!


    Wenn eine etwas längere Lieferzeit für Dich kein Problem ist solltest Du Dir aber auch mal unbedingt den Cutlass 180 von AEtherkites ansehen. Einer der mir bekannten schnellsten Kites (gemessen) für diesen Windbereich und in der UL Version durchaus auch gut fürs Binnenland geeignet so der Pilot genug Erfahrung hat natürlich bzw. bereit ist sich anzupassen und zu lernen. Die sehr stark gestreckten Flügel fliegen sich etwas anders und man hat eine gewisse Lernkurve damit. ABER DANN! Die kleinen Scalpels laufen auch richtig gut auf dem Binnenland btw!.


    Unabhängig davon ist ein Balor 160 noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten was das Tuning angeht. Allerdings um noch mehr Speed rauszuholen braucht es dann schon einen etwas größeren Umbau als nur die Clipse zu tauschen und die Waage anzupassen. Jens kann gegen Aufpreis und entsprechende Lieferzeit auf Anfrage den Flügel auch als Mylar mit laminiertes Spi anbieten. Da mußt aber direkt mit ihm am besten per Telefon sprechen.

    Jaaaa, bei dem Flügel geht ne ganze Menge wenn man sich traut ans Limit zu gehen :-).


    Wenn wir uns das nächste mal sehen Bernd bringe ich mal meinen Prototyp vom Balor 270 mit wo man noch umbauen kann auf EXTRA SCHARF ;-). Den konnte selbst ich kaum noch im Zaum halten und der war wirklich brutal schwer zu starten. Aber einmal im Flug war das Dingen nur noch Brachial. Aber auch da mußte man höllisch aufpassen... Eher was für an die See dann mit VIEL VIEL Auslauf...