Beiträge von Mark O2

    Habe zwei Balor 270 da. Einen Serien Balor 270 (wie er von Jens kam - nix geändert) und meinen 270er Proto. Der Proto kann man mit wenigen Handgriffen umbauen auf 'extreme'. Damit hatte ich dann wirklich arge Probleme wie das Dingen dann zugepackt hat und unterwegs war.


    Ein Nachteil von Kites die so viel Kraft haben, dass sie ihren Piloten schwer verletzen können ist, dass man sie nicht zu zickig machen sollte. Zu schnell verliert man die Kontrolle bei bösen Böen. Ich habe mich selbst mit so Aktionen damals ordentlich verletzt und habe teils heute noch Probleme.


    Einen Kite in der Größe zu bauen der dennoch extrem gutmütig bleibt und einem ein sicheres Gefühl gibt habe ich mir mit den The Tank versucht zu bauen. Damit bin ich wirklich extrem zufrieden.

    Richtig Michael - volle Zustimmung. :thumbup:


    Der Balor stellt auch für mich nicht die Spitze dar, dazu habe ich zu viele andere Kites wo nochmal ne ganz andere Liga sind. Nur sind die nicht als Serie machbar bzw. der Käuferkreis der damit was anfangen kann und auch bereit wäre das nötige Kleingeld dafür hinzulegen wäre sehr klein. Zudem fehlt mir die Zeit die Sache intensiv dann zu betreuen, was dann aber nötig wäre.


    Ich habe damals beim Balor 270 versucht so nah ans Limit zu gehen wie möglich, dass man ihn noch als Serienkite anbieten kann. Inzwischen haben viele Piloten auch von ihrem Flugkönnen stark zugelegt und es gibt immer mehr Leute die durchaus mit etwas schärferem klar kämen. Früher war das halt leider eben nicht so.


    Der Fusion 285 (so viele gibts ja noch nicht davon) ist denke ich ne ganze Schüppe mehr am Limit als der Serien Balor 270.

    Klar, es sollte alles stimmen bei den Kites Jochen! :)


    Nachdem die Teile mehr Wind gesehen haben sollten sie aber auch nochmal gecheckt werden. Oft setzt sich das Tuch, die Nähte und die Waage nochmal. Gerade bei der Leitkantenabspannung muss man dann auch nochmal kontrollieren.



    OK - zurück zum Thema...

    Michael, ich habe mich auf die Serie bezogen.


    Das Problem ist, dass man das was in der Anleitung der Waage Einstellung steht auch korrekt umsetzen muss. Viele haben gerade da einen Fehler gemacht und wundern sich dann. In die Anleitung haben wir damals viel Zeit investiert. Leider schauen da aber leider zu wenige rein. Bringe einen normalen Balor 270 aus der Serie mit und auch meinen Proto mal zum Vergleich. Dann fliegen wir und sehen dann.

    Naja Jörg, das mit Deinem Balor 270 lassen wir mal aus. Dazu war er nicht lang genug in Deinem Besitz, bzw. damals bist nicht mit klar gekommen und bist ihn praktisch nicht geflogen.


    Hast aber Recht. Der Kite muss zu einem passen. Wenn man nicht mit klar kommt bringt es nix.

    Ja - muß man testen. Mitbringen, wird sicher ein heiden Spaß, ganz egal wie es ausgeht! :) . Hatte den 285er Fusion noch nicht an der Leine. Wohl aber einen 280er Liquid.


    Aber man täuscht sich oft, ein in Klein vermeintlich zugstarker Kite muss nicht zwingend in Groß proportional zulegen. Oft holen die kleinen oder mittleren Kites den Zug aus dem Speed.

    Zitat

    Ein SAS 165 und S-Kite 1.2 sollen weniger Zug als ein Balor 270 haben?????


    JA! - Sogar ganz sicher. Wettrutschen genehm??! :)


    Der Balor 270 ist so ausgelegt, dass er bis 3 Bft gut aus dem Stand zu fliegen ist. Ab 4 Bft fängt er an zuzupacken und schleppt, wenn auch noch relativ gemütlich ab. Einen extremen Powersprung passiert bei 5-6 Bft. Da kenne ich kaum einen kaufbaren Kite dieser Größe wo mehr Dampf hat, korrekte Einstellung vorausgesetzt. Thomas kann Dir das gerne mal beschreiben wie sich das anfühlt und er hat auch schon einiges mit reichlich Dampf an den Leinen gehabt und er hat gute 110kg+.

    Schade, dass Du nicht mal genau das was ich als Zitat geschrieben habe, also "nimm den Roten" in die Suchfunktion getippt hast. Das Zitat stammt von Schmendrick der wie ich auch seit vielen Jahren hier im Forum u. a. zu Speedkites schreibt.


    Bei dem Zitat geht es darum, dass man im Prinzip egal welchen (Speed)Kite nehmen soll, Hauptsache man fängt damit an und spricht/schreibt nicht nur, sondern kommt in die Gänge. Man soll also Erfahrungen sammeln und dann wachsen damit. Anfangen tut man halt meist sinnvollerweise mit einem etwas günstigeren Modell und da es im Moment mehr wirklich sehr gute Speedkites gibt als jemals zuvor (woran ein paar bestimmte Personen hier im Forum maßgeblich beteiligt sind btw.) ist die Auswahl nicht ganz so einfach. Aber Du kannst mal davon ausgehen, dass niemand hier einem Anfänger absichtlich eine schlechte Empfehlung gibt. Nur wird das Können des Einsteigers hin und wieder falsch eingeschätzt, sodass sich dann der vermeintliche super tolle Speedkite schnell als schlicht ungeeignet herausstellt weil der Pilot überfordert ist und schlicht nur Frust liefert - zumindest in dem Lernstadium wo man sich als Anfänger gerade befindet. Später sieht das dann plötzlich völlig anders aus und man kann selbst nicht verstehen warum man da so Probleme anfangs mit hatte. ;)


    A, nochwas. Das mit der Farbe Rot ist ein 'Insider' hier im Forum bzw. in der Szene. Das ergab sich einfach mal aus einem Scherz wo man unter Fliegerkollegen gemacht hat und man dabei herausfinden wollte welcher der schnellste Kite ist. Komisch war dabei, dass die Kites mit der roten Farbe am schnellsten im Flug gewirkt haben. Gemessen sah das komischerweise auch teilweise so aus. Also... die Roten sind am schnellsten... (was natürlich Quatsch ist!) - okay?! :)

    Moin Bernd, das ist die Std. SUL Größe - also ca. 2,2m. Der Segelaufbau ist etwas anders. Also etwas schwereres Cuben im Mix (wird zur Schleppkante insb. zum Wingletbereich hinzu härter) und alles genäht anstelle nur geklebt. Dazu kommt das Gestänge aus komplett P90 und Nitro Light. Normal wiegt der SUL so 180 gr. meiner hat dadurch 208 gr sollte aber dafür auch bis 4 Bft halten. Wo das untere Ende liegt ist noch nicht klar, aber wir gehen davon aus, dass er nur wenig später fliegt als der normale SUL.

    Bis 4 Bft haben bei mir die 25 daN Leinen gehalten. Wichtig ist auch die Leinenlänge! Die Neon fühlt sich an kürzeren Leinen, zumindest bis 7-8 Bft wesentlich wohler. Es muss also nicht zwingend 35 m sein. Mir hat die Neon an 25-30 m max sehr viel besser gefallen zumindest bis 9 Bft.


    Rest geht klar. Wobei die gespleißten Liros DC60 bei mir auch bis 9 Bft noch gehalten haben, aber man sollte es da nicht drauf anlegen. Die 100er in 35 m wirken wenn der Wind bei 9 Bft absackt als überdimensioniert, kommen aber stärkere Böen mit bis zu 10 oder 11 Bft mit dazu bist Du froh, dass sie dran sind.