Beiträge von Mark O2

    Nimm sie alle! 8o



    Neeee, Scherz bei Seite, ich für meinen Teil würde den Devil Wing 2.5 nehmen. Ist das ein Invento HQ Devil Wing 2.5 oder einer von Michael Tiedtke (Space Kites) selber?



    Aber der schleppt Dich halt ab. Hmmmm -- Dann den Willy... ! :)

    Michael - der Panthere geht sogar bis 8 Bft (nicht "nur" bis 6). Der Windbereich ist wirklich riesig!


    1 Bft heißt von 0,9 bis 5,5 km/h. Bei Wind um 5 km/h und weniger muss man ihn aber schon sehr sehr vorsichtig führen und recht dünne Leinen ranmachen. Seewind wäre gut dann...
    Meiner fühlt sich auf jeden Fall bei Wind ab ca. 8-10 km/h wohler.

    Ja - der Tipp von Jörg ist gut. Der Balor hat auf jeden Fall eine Lernkurve wo es zu einem Leitkantenbruch kommen kann - aber nicht muss. Ärgerlich wenn es passiert und man kein Ersatz parat hat. Vergiss die 8er Gummiendkappen nicht und natürlich Sekundenkleber.


    Lese bitte die Anleitung die dabei ist sorgfältig durch. Die Grundeinstellung deckt einen sehr großen Windbereich ab. Lass Dir für den Anfang den Kite anwerfen bis du ein Gefühl dafür bekommst. Dann übe den Kippstart bei 2-3 Bft. Hast du das dann drauf geht auch keine Leitkante kaputt. Bei stärkerem Wind (5-6 Bft) den Kite unbedingt etwas versetzt zur Windfenstermitte (ca. 20-30°) anwerfen lassen und seitlich am Windfensterrand vorsichtig hochführen. Mit dem Starkwindflug aber erst loslegen wenn Du mit dem Kite gut vertraut bist.


    Wenn es Fragen gibt - du weißt wo man Dir hilft. Viel Erfolg und vor allem Spaß mit dem Teil! :thumbsup:


    Hier mal ein Video wo man den Kippstart mit dem Balor 270 gut sehen erkennen kann. Bis 3 Bft klappt das sehr gut damit:


    https://vimeo.com/48693431



    Immer darauf achten, dass die Powerleinen schön frei liegen und sich nicht um den Whisker gewickelt haben vor dem Start.

    Habe zwei Balor 270 da. Einen Serien Balor 270 (wie er von Jens kam - nix geändert) und meinen 270er Proto. Der Proto kann man mit wenigen Handgriffen umbauen auf 'extreme'. Damit hatte ich dann wirklich arge Probleme wie das Dingen dann zugepackt hat und unterwegs war.


    Ein Nachteil von Kites die so viel Kraft haben, dass sie ihren Piloten schwer verletzen können ist, dass man sie nicht zu zickig machen sollte. Zu schnell verliert man die Kontrolle bei bösen Böen. Ich habe mich selbst mit so Aktionen damals ordentlich verletzt und habe teils heute noch Probleme.


    Einen Kite in der Größe zu bauen der dennoch extrem gutmütig bleibt und einem ein sicheres Gefühl gibt habe ich mir mit den The Tank versucht zu bauen. Damit bin ich wirklich extrem zufrieden.

    Richtig Michael - volle Zustimmung. :thumbup:


    Der Balor stellt auch für mich nicht die Spitze dar, dazu habe ich zu viele andere Kites wo nochmal ne ganz andere Liga sind. Nur sind die nicht als Serie machbar bzw. der Käuferkreis der damit was anfangen kann und auch bereit wäre das nötige Kleingeld dafür hinzulegen wäre sehr klein. Zudem fehlt mir die Zeit die Sache intensiv dann zu betreuen, was dann aber nötig wäre.


    Ich habe damals beim Balor 270 versucht so nah ans Limit zu gehen wie möglich, dass man ihn noch als Serienkite anbieten kann. Inzwischen haben viele Piloten auch von ihrem Flugkönnen stark zugelegt und es gibt immer mehr Leute die durchaus mit etwas schärferem klar kämen. Früher war das halt leider eben nicht so.


    Der Fusion 285 (so viele gibts ja noch nicht davon) ist denke ich ne ganze Schüppe mehr am Limit als der Serien Balor 270.

    Klar, es sollte alles stimmen bei den Kites Jochen! :)


    Nachdem die Teile mehr Wind gesehen haben sollten sie aber auch nochmal gecheckt werden. Oft setzt sich das Tuch, die Nähte und die Waage nochmal. Gerade bei der Leitkantenabspannung muss man dann auch nochmal kontrollieren.



    OK - zurück zum Thema...

    Michael, ich habe mich auf die Serie bezogen.


    Das Problem ist, dass man das was in der Anleitung der Waage Einstellung steht auch korrekt umsetzen muss. Viele haben gerade da einen Fehler gemacht und wundern sich dann. In die Anleitung haben wir damals viel Zeit investiert. Leider schauen da aber leider zu wenige rein. Bringe einen normalen Balor 270 aus der Serie mit und auch meinen Proto mal zum Vergleich. Dann fliegen wir und sehen dann.

    Naja Jörg, das mit Deinem Balor 270 lassen wir mal aus. Dazu war er nicht lang genug in Deinem Besitz, bzw. damals bist nicht mit klar gekommen und bist ihn praktisch nicht geflogen.


    Hast aber Recht. Der Kite muss zu einem passen. Wenn man nicht mit klar kommt bringt es nix.

    Ja - muß man testen. Mitbringen, wird sicher ein heiden Spaß, ganz egal wie es ausgeht! :) . Hatte den 285er Fusion noch nicht an der Leine. Wohl aber einen 280er Liquid.


    Aber man täuscht sich oft, ein in Klein vermeintlich zugstarker Kite muss nicht zwingend in Groß proportional zulegen. Oft holen die kleinen oder mittleren Kites den Zug aus dem Speed.

    Zitat

    Ein SAS 165 und S-Kite 1.2 sollen weniger Zug als ein Balor 270 haben?????


    JA! - Sogar ganz sicher. Wettrutschen genehm??! :)


    Der Balor 270 ist so ausgelegt, dass er bis 3 Bft gut aus dem Stand zu fliegen ist. Ab 4 Bft fängt er an zuzupacken und schleppt, wenn auch noch relativ gemütlich ab. Einen extremen Powersprung passiert bei 5-6 Bft. Da kenne ich kaum einen kaufbaren Kite dieser Größe wo mehr Dampf hat, korrekte Einstellung vorausgesetzt. Thomas kann Dir das gerne mal beschreiben wie sich das anfühlt und er hat auch schon einiges mit reichlich Dampf an den Leinen gehabt und er hat gute 110kg+.

    Schade, dass Du nicht mal genau das was ich als Zitat geschrieben habe, also "nimm den Roten" in die Suchfunktion getippt hast. Das Zitat stammt von Schmendrick der wie ich auch seit vielen Jahren hier im Forum u. a. zu Speedkites schreibt.


    Bei dem Zitat geht es darum, dass man im Prinzip egal welchen (Speed)Kite nehmen soll, Hauptsache man fängt damit an und spricht/schreibt nicht nur, sondern kommt in die Gänge. Man soll also Erfahrungen sammeln und dann wachsen damit. Anfangen tut man halt meist sinnvollerweise mit einem etwas günstigeren Modell und da es im Moment mehr wirklich sehr gute Speedkites gibt als jemals zuvor (woran ein paar bestimmte Personen hier im Forum maßgeblich beteiligt sind btw.) ist die Auswahl nicht ganz so einfach. Aber Du kannst mal davon ausgehen, dass niemand hier einem Anfänger absichtlich eine schlechte Empfehlung gibt. Nur wird das Können des Einsteigers hin und wieder falsch eingeschätzt, sodass sich dann der vermeintliche super tolle Speedkite schnell als schlicht ungeeignet herausstellt weil der Pilot überfordert ist und schlicht nur Frust liefert - zumindest in dem Lernstadium wo man sich als Anfänger gerade befindet. Später sieht das dann plötzlich völlig anders aus und man kann selbst nicht verstehen warum man da so Probleme anfangs mit hatte. ;)


    A, nochwas. Das mit der Farbe Rot ist ein 'Insider' hier im Forum bzw. in der Szene. Das ergab sich einfach mal aus einem Scherz wo man unter Fliegerkollegen gemacht hat und man dabei herausfinden wollte welcher der schnellste Kite ist. Komisch war dabei, dass die Kites mit der roten Farbe am schnellsten im Flug gewirkt haben. Gemessen sah das komischerweise auch teilweise so aus. Also... die Roten sind am schnellsten... (was natürlich Quatsch ist!) - okay?! :)