Beiträge von Mark O2

    Der von Nils ist glaube ich der einzigste SPI TS der gebaut wurde damals. Er entstand mit den allerersten TS, kurz nach dem Mylar (ohne TS). Mein TS aus der ersten Kleinserie wo Long gebaut hat schaut genau so aus.


    Später hat Long noch die "S" Segellatten eingebaut.


    Das Shape ist ansich einfach flacher. Also die Nase ist nicht so tief und aufgestellt. Die Profilierung entlang der Leitkante ist viel flacher.

    Hatte ihn ja damals auch mit der alten Waage gestartet und geflogen. Ging gut ab. Damals auch schon. Liegt am TS Shape und dem sehr flachen Profil, das beim Mylar besser gehalten wird wenn noch nicht Strömung anliegt. Ein Tiger II Mylar (nicht TS) startet sich in der Tat einfacher als die Spi Version.

    Frage in die Runde: Ist es allen recht wenn ich Fotos mit ihnen drauf poste hier?


    Die Kids sind absichtlich NICHT zu sehen darauf. bzw. nur wo man sie nicht erkennen kann.


    Wer nicht zu sehen sein will soll mir bitte kurz bescheid sagen. Danke! :)

    Kann man so und so sehen. Ich finde so eine Skala noch ungenauer...


    Nix gegen North Shore - ganz im Gegenteil. Es sind immer noch mit die präzisesten Teile die kenne, ABER er hat nur sehr sehr wenig mit der aktuellen Entwicklung zu tun, gerade was Speed u. Powerkites angeht. Trickdrachen bzw. wie hier Balletdrachen mit genug Profil kannst auch einfach so hoch pumpen wenns mal fehlt. Mit echten Speedkites machst das ganz sicher nicht.

    tja... WAS genau ist ein Anfängerkite, was einer für Fortgeschrittene und was für dazwischen und mehr?.... Nicht einfach!


    Ich behaupte mal ein Anfänger kann mit einem guten Allrounder für 150 Euro besser lernen als mit jedem vermeintlichen "Anfängerkite" für 4,95-49,99 Euro... wenn wir dann wieder beim Leichtwindfliegen sind wirds noch heftiger.


    Bei den Anfängerkites sind oft nicht so gute Leinen dabei (Preis ....!). Oft fliegen die Kites bei den angegebenen unteren Windangaben an diesen Leinen nicht, aber sehr wohl an dünnen qualitativ hochwertigen Leinen. Es sind viele Faktoren die da reinspielen. Kite, Pilotenerfahrung, Windverhältnisse, Wetterbedingungen (feuchte Luft z.B.), Leinenqualität, Stärken der Leinen, Leinenlänge usw.

    Aber gerade beim Leichtwindfliegen kommt es fast mehr auf den Piloten an als auf den Kite!


    Unerfahrene Piloten haben einfach Probleme damit. Ist so. Auch ist es nicht einfach das passende Setup zu finden. Nicht immer ist flacher und flacher stellen eine Lösung btw...


    Die Hersteller müssen den fliegbaren Windbereich angeben, das schließt die optimalen Bedingungen und einen sehr erfahrenen Piloten mit ein. Das heißt nicht, dass das der "Spaßbereich" für jeden individuellen Piloten ist.


    Man müßte im Prinzip dann jeweils eine Unerscheidung machen in Anfänger, leicht Fortgeschrittene, Fortgeschrittene, Piloten mit Erfahrung ... usw.
    Wo fängt das an und wo hört das dann auf bitte?


    Du wärst überrascht was z. B. ein Leichtwind/Indoorexperte aus Kites rausholt wo Du meinst sie wären bei dem Wind absolut unfliegbar und es geht nix damit.


    Extrem Leichtwindfliegen ist wenn man nicht gerade zu riesen Flügeln (und da dann auch!) greift Arbeit. Willst relaxed bei 2-3 km/h Wind einfach nur da stehen und beim fliegen noch ne Flasche Bier trinken hast Du was am Drachen-Sport falsch verstanden. my2cents


    Es gibt aber Kites wo man bei 3 km/h sehr bequem aus dem Stand fliegen kann. Aber das sind dann XUL Kites. siehe z. B. Spectre von Andre Eibel.
    Aber auch da gibt es Grenzen, nämlich wenn der Wind anfängt zu drehen oder nur noch aus Thermik besteht.


    Wie Jörg schon geschrieben hat ist den Leuten oft überhaupt nicht bewußt was wirklich 1 Bft ist!

    Das kann gut sein, wie gesagt gibt es von korrekt "Dimension-Polyant" wirklich irre viele unterschiedliche Tücher. Vor allem wenn man sagen wir mal die letzten 20 Jahre ins Auge nimmt. Hinzu kommen zahlreiche Spezial-Anfertigungen und Sonderversionen die man nicht im Katalog findet. Auch kommt fast jedes Tuch in unterschiedlichen Gewichten und auch die Beschichtungen sind mal mehr mal weniger heftig.

    Das Normale Polyant wo auch die meisten S-Kite "Action" Modelle von Kewo mit gebaut wurden war recht rau von Kewo. Also überhaupt nicht "ölig"


    Ich weiß aber welches Du meinst. Es gab S-Kite mit vielen Tüchern. Stephan sprach bei dem Tuch von Du meinst von dem "Weichen". Welches das genau ist kann ich dir nicht sagen leider. Es ist heftig beschichtet und praktisch nur für doppelte Kappnaht geeignet, was bei den S-Kite ja so der Fall ist.

    Was man als "Polyant" bezeichnet ist ein ganz anderes Tuch als Bainbridge MP70 bzw. MPEX oder AIRX. Gerade MP70 ist wesentlich glatter. Auch ist es natürlich leichter. Dafür ist das "Polyant" aber belastbarer.


    MPEX soll MP70 ersetzen btw. Aber um ehrlich zu sein gefällt mir das MP70 besser von den Eigenschaften her, weil es glatter ist. Dafür soll MPEX noch belastbarer sein. Airx ist eines der besten Spinnakertücher die ich kenne.


    Im Übrigen setze ich "Polyant" in " " weil es davon auch zich Versionen gibt. Aber ich gehe davon aus, dass das Material gemeint ist woraus die S-Kites gebaut wurden bei Kewo.
    Aber für so übel halte ich es nicht im Übrigen. Kommt auf den speziellen Einsatzwweck an würde ich sagen. Es gibt sicher viele Kites da funktioniert es sehr gut. Long hat viele Tücher ausprobiert und ist mit Bainbridge sehr zufrieden.

    Du, aber so arbeitet Long schon immer. Es ist eine Philosophie. Wenn er etwas findet was er für nützlich und effizient findet setzt er es alsbald um. Er arbeitet meist in Kleinserien von 6 oder 12 Kites. Du kannst aber sicher davon ausgehen, dass dein Tatsu nicht schlechter läuft als der mit den kleinen Änderungen.


    Meiner Meinung nach sehe ich sogar eher deinen im Vorteil wenn da ein Entlastungsschenkel für die Leitkante dran ist, weil er damit mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Wind abkann. Evtl. kommt ja aber an den vom Bild noch einer dran.




    Das Foto ist von Julien, nicht von mir Bernd. Ich habe leider keinen (noch nicht zumindest :) ).