ZitatOriginal von Rudolf
Die Diskussion entzündete sich ursprünglich an Schendriks Ansicht, dass für ihn eine Rückbesinnung zum old shool flying begrüßenswert sei. Dem kann ich nicht zustimmen. Das Gezappel, wie es hier genant wird, bekommt eine ganz andere Dimension, wenn echte Könner dies in ihren Flug (z.B. ein Ballet) einbauen. Tricks aneinandergereiht sind genauso gut anzuschauen wie eine Reihe von Stack- Figuren; es liegt halt am Betrachter, wie es bewertet wird. Genau beim Betrachter (Zuschauer) wird es interessant. Viele Kiter machen ihr Ding unter Ausschluss der Öffentlichkeit; ihnen ist es schnuppe, ob das, was sie Fliegen irgendeinem gefällt. Sehr viele Andere mögen Publikum und dessen Aufmerksamkeit. Denen ist es keineswegs egal, wie das, was sie fliegen ankommt oder gar tituliert wird. Um mal konkret zu werden: wenn ein (zugegeben recht guter) Trickser direkt über den Köpfen der Zuschauer der diesjährigen Einleinermeisterschaft in Lünen seinen Drachen zappeln lässt, möchte ich dies schon als etwas extrovertiert, eitel oder angeberisch bewerten. Genau der Typ Kiter bringt die Zappelfraktion in Verruf. Es ist häufig schon das Angeberische, das manchen Tricksern zu eigen ist, das die (meist unbegründeten) Vorurteile bei anderen Drachenfraktionen hervorruft. Ich kann wie die meisten meiner Vorredner nur an die Toleranz aller appellieren. Was ist schon dabei, wenn jemand zeigen will, was er alles drauf hat... bitte nur nicht über den Köpfen der Zuschauer![]()
In diesem Sinne wünscht allen
ein schönes Weihnachtsfest
Rudolf
Dem ist im Grunde nichts mehr hinzu zu fügen
:H: :H:
