Spiderkites Leon Gespann

    Moin ihr windigen Typen :)
    ich bin ein passionierter Dänemark Urlauber und was gibt es schöneres, als sich von einer Matte übern Strand zerren zu lassen oder mit nem eleganten Flitzer die halsbrecherischten Kapriolen zu drehen? Richitg! Nen wirklich hübschen Hingucker zu fliegen. Ich erstand also ein kleines Gespann von Spiderkites namens "Leon" im klassischen Rautestil.
    Und hier hake ich mal ein um mal erfahrenere Gespannflieger zu befragen:


    Mit 3 Drachen fliegt dieses Gespann recht stabil und auch (für mich erfreulich) Einsteigerfreundlich. Jedoch in der oberen Ruheposition fängt der letzte schnell an zu "tanzen" und droht das gesammte Gespann in chaotische Unruhe zu bringen. Ist es wirklich nötig ein Gespann stehts zu beschäftigen oder liegt es an der Lenkung und deren Paralelen?


    Mit 6 Drachen lies es sich Sahnemäßig fliegen, sogar enge Loops sind möglich, wo sich das Gespann fast selbst "in den Schwanz beisst" ;) auch hier hab ich dieses "tanzen" im oberen Ruhepol, wenn auch wesentlich ruhiger.


    Mit 9!! so mein Gefühl musst ich erstmal ne weit stärkere Leine anlegen, den bei geschätzten 4 BFT(hatte damals leider kein Anemometer) brachten sie einen ordentlichen Zug. Nun aber wurde es so träge, dass ich das gesammte Windfenster benötigte um einen Loop zu machen. Im gesammten aber blieb das Gespann gutmütig und ruhig.


    Da ich nun diese 9 gekoppelt habe, will ich diese natürlich auch im Wind tanzen lassen.
    Muss ich etwa an der Lenkung etwas verstellen, war der Wind einfach zu stark? Oder ist Spiderkites Leon einfach für eine so große Staffel nicht ausgelegt und eignet sich nicht dafür?

    Moin Windwolf,


    9 Drachen im Gespann sind immer sehr träge. Sie entschädigen dafür mit atemberaubendem Flugbild.
    Du solltest den ersten Leon deutlich stärker bestaben und die Waage gegen eine festere austauschen, da er als erstes die Lenkbefehle empfängt und diese dann an die nächsten Drachen weiterleitet. Die Verbindungstampen zwischen den einzelnen Drachen würde ich gegen eine sehr reckarme ummantelte Dyneemawaageschnur austauschen.


    Das Lenkverhalten sollte sich durch diese Maßnahmen schon deutlich verbessern.


    Den Anstellwinkel des ersten Drachens kannst und solltest du variieren können. Probiere es einfach aus.



    Gruß


    Tom

    Moin Delite,
    danke für diese tollen Tipps Ich werde sie als bald wie möglich beherzigen. Hätt ich nur ein Quäntchen mehr Ahnung, wär ich sicher selbst drauf gekommen :=( .
    Aber was meinst du um wieviel Prozent sollte ich die Bestabung verstärken? Derzeit ist es Orginal, sprich 4 mm Ø Hybrid massiv, 4 mm Ø Fiberglas.
    Ich kann mir vorstellen, dass zu starr schäden am Segel verursachen könnte, oder lieg ich da falsch?


    Die Sache mit der Waage und der Tampen wird gewiss ne Herausforderung für mich werden, denn an sowas hab ich mich noch nicht wirklich rangetraut, alein, weil ich keinerlei Erfahrungen mit Knoten und dem Ablängen habe. Wenns dafür noch was wertvolles gibt, wärs klasse ansonsten muss ich wohl oder übel rann und mir ein paar blutige Nasen holen um zu lernen.


    Aber alles in allem klingt es natürlich plausibel: weniger flexibler Leitdrache und Lenkung = bessere Übertragung der Lenkbefehle.
    Vielen Dank dafür! :)

    Hi.

    Ich hatte auch mal 9 Stück und mit Herrn Fokken gemailt wegen Verstärkungen etc.


    Er meinte, man solle den ersten Drachen der Reihe komplett auf Vollmaterial umbauen und eine stärkere Waage anbringen. Ausserdem zwischen den ersten drei Drachen die Verbindungsschnüre gegen stärkere auswechseln. Weiterhin hilft es, den letzen Drachen im Gespann steiler zu stellen, so fliegt das ganze Gespann ruhiger.


    Leider hatte ich nie die Muße, das alles anzugehen und zu testen. Mittlerweile hab ich wieder 3 Stück verkauft und nun nur noch 6 Stück in der Tasche. Diese fliegen auch ohne weitere Maßnahmen im Gespann super...langsam, aber super ;)


    Gruß,


    Flo

    stop destroying our planet. it´s where i keep all my stuff!

    alles klar soweit.. aber was meinst Du mit steiler? Bzw wie? Meint er damit, dass das kleine Stäbchen "auf dem Rücken" ("Abstandhalter") verlängert werden soll?
    Das hätte zur Folge, der Drachen weniger Auftrieb u somit weniger Zug bekommt..
    so gemeint? Oder ganz anders?



    lg


    Mario

    Hallo


    "Steiler" beudetet, dass der letzte Drachen in der Reihe (bei meiner Speedwing-Kette aus 8-10 Speedwings sind es die letzten 3) im Gegensatz zu den anderen mit der Nase weiter nach hinten steht.


    Stelle ich meine Speedwinglkette auf die Wiese, sind die letzten Drachen dann etwas mehr noch hinten gekippt.
    Hier geht es allerdings nur um 1-2cm.


    Dies gelingt durch verschiedenlange Koppelleinen.


    Soweit ich das auf Bildern sehen kann, sind die Leosn mit 4 Koppelleinen verbunden?
    Das hieße, die oberen Drei (oder vlt auch nur die Leine an der Spitze) müssen ein wenig länger sein bzw. die untere Leine halt was kürzer als der Rest.


    Anstatt nun verschiedenlange Leinen zu knoten, wo man im Vorfeld kaum weiß, was jeweils die richtige Länge ist, fertigt man sich besser gleiche Tampen mit einer Knotenleiter (Knotenabstand ca. 5mm), die man am hinteren Drachen befestigt.
    An diesen Tampen kommen dann jeweils die Koppelleinen.
    So kann man am besten experimentieren, was die beste Einstellung ist, die je nach Windstärke auch verschieden sein kann.


    Hier bei den Leons würde ich Verschiedenes ausprobieren:
    - jeweils einen Tampen mit Knotenleiter für die oberen 3 Koppelleinen
    - nur die oberste Leine etwas verlängern (einen Knoten länger)
    - die oberen drei Leinen gleichlang verlängern (alle 1 Knoten länger)
    - die mitlleren gleichlang verlängern (1 Knoten länger) und die an der Nase nochmals ein wenig (2 Knoten länger).


    Ziel ist es, dass das Gespann immer in eine Reihe bleibt und nichts "hinterherhinkt" oder "vorausfliegt".


    So schade es für den Piloten ist, aber bei einem perfekt eingestellten Gespann aus gleichgroßen Drachen, sieht der Pilot am Ende fast immer nur den Vordersten. :)


    Ist das halbwegs verständlich?


    Gruß
    Georg



    Ich habe an meinen Ketten bei fast allen eine Knotenleiter, damit ich auch bei nur 5 Drachen die Einstellung vornehmen kann.

    https://lh3.googleusercontent.…hcCIN4cF9rA=w1692-h870-no



    https://lh3.googleusercontent.…2cxtcbiVKjM=w847-h1251-no

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    Hallo
    Nach 3er Tests, war gestern und heute der passende Wind um auch die letzten beiden anzuhängen. Da gibt es dann Tage wo alles passt, Wetter - Urlaub - Wind.
    Aber so gern ich das Gespann fliege - es bringt mich teilweise zur Verzweiflung, zumindest am Boden.
    Ich würde gern von euch wissen, wie löst ihr das mit der Auf- und abrüstzeit und dem Start?
    Hast du das Gespann aufgebaut, alles angeknüpft und bist an den Handschlaufen angekommen - machen alle das "Entlein". Soll bedeuten, alle Drachen stehen auf der kurzen oberen Seite, mit "Schwänzchen" in die Höhe. So lässt sich aber nur selten vernünftig starten. Oft endet das mit verfangenen "Schwänzchen"
    Das "schlimmste", weil so zeitintensiv und meditationsgleich - das Schwänzchen einpacken - fünf mal.
    Wie macht ihr das, würde mich brennend interessieren.
    Ich bin immer allein unterwegs und habe noch drei Hunde bei. Die können bei uns auf dem Flugplatz ihr Ding machen, während ich fliege. So hat die gesamte Rasselbande etwas vom Tag.
    mfg HF

    Hallo,
    ich habe meist drei und zwei Stück fest gekoppelt in der ausgefalteten Tasche. Dann kann ich entweder mit drei Stück fliegen, oder schnell noch zwei Stück anhängen.
    Zuerst mache ich die Lenkschlaufen an den Schnüren fest und fixere diese mit einem Stick.
    Dann wird der erste Drachen mit den Schnüren verknüpft. Daraufhin kann ich Drachen für Drachen nach hinten wegziehen, auf Spannung bringen und ablegen. Jetzt noch die Schwänze ausrollen und dann gehe ich zu den Lenkschlaufen.
    Viel Erfolg und viel Spaß! Ich bin auch oft allein!
    Andreas

    Hallo
    Ich mache alles zu Hause fertig und transportiere die Gruppe aufgebaut. Das erspart mir Zeit im Wind, wo immer irgend einer weg will.
    Dann gehe ich auch so vor, Leinen befestigen - ausrollen - feststecken - Drachen ausrichten - Schwänzchen ran ... und ab da wird es meist .... "unheimlich". Kaum bewegst du dich Richtung Handschlaufen, sind die ersten Schwänzchen schon in die Gruppe "eingeflogen" und leidenschaftlich verheddert. Habe ich das geschafft und bin an den Schlaufen - macht die Bande das "Entchen" und der Start wird zum Glücksspiel.
    Das Flugbild und der Flugspaß entschädigen für viel Vorbereitungszeit. Aber so ein wenig Frust ist schon bei. Spätestens wenn ich zu Hause die 5 Bänder der Schwänzchen auf eine Cremedose wickle um das für den nächsten Einsatz weglegen zu können --- hat das was meditatives.
    Für den nächsten Einsatz (wenn wieder alles passt), werde ich mir ein oder zwei große Ösen biegen, und die dann einstecken und die Schwänzchen neben den Drachen "festlegen". Das sollte sich aus Schweißdraht machen lassen.
    Irgendwie scheint Binnenwind echt launisch zu sein. Eine Idee die Gruppe bis zum Start auf den langen Seiten am liegen zu halten fehlt mir noch ....
    mfg HF

    Hi,
    lege die Drachen nicht genau in Windrichtung, sondern in Richtung Rand. Schwänze unter den Drachen und auch Richtung Rand. So hält der Wind sie besser auf Zug. Dann starte ich immer in Richtung Mitte!
    Viel Spaß und Freude!
    In der Luft sind sie schon ziemlich schön! :)

    Moin, sind hier noch Leon Besitzer unterwegs und könnte mir jemand mal ein Foto von der Waage machen? Speziell von der Anknüpfposition des oberen Schenkels am Verbindungstampen? Ich mir nicht sicher, wie das zusammen gehört und ich finde mein Dreier-Gespann reagiert sehr träge auf Lenkbefehle...

    Hallo Uwe,


    wahrscheinlich hast du hier (Waageeinstellung beim Leon (Spiderkites)) auch schon reingeschaut, aber der Vollständigkeit halber und als meine einzge Möglichkeit der Mitarbeit wollte ich es nicht unerwähnt lassen. Vielleicht kannst du ein paar Leute daraus direkt anfragen.


    Viel Erfolg


    Stefan

    Meins:

    HQ Delta Flizz, HQ Delta Hawk, HQ Delta Max als Gespann, jeweils in Rainbow (war damals angesagt ;) und, wie ich finde, sieht bei den Dreien immer noch toll aus)

    Elliot Jet Stream Speed reloaded in black/rainbow

    Elliot Jet Stream Strong in schwarz/rot/weiß

    Spiderkites Wasabi 2.4

    HQ Symphony Pro 2.2 neon

    Spiderkites Huntsman light rainbow 2023


    auf der Wunschliste:

    Spacekites Tauros und/oder Picador

    Ich habe auch noch so ein Leon-Gespann!

    Andre Eibel: SCALPEL MAXI "The Hulk",CUTLASS 160 Proto/CUTLASS 180/CUTLASS 180 #6/Colibri XL
    Günter Wolsing: Flaki 9.0 /Flaki 6.0 / Long Dart Junior Starkwind / Lady Dart Starkwind
    Peter Laudanski: Lindenberger Schirmdrachen
    Steiff/Wolfram Wannrich: Roloplane 90/2, 120/2, 210/2, 240/3, 240/4, 120/2 Kielroloplan/Rhomboid

    Danke logaems und g#fligher


    So ähnlich hatte ich mir das gedacht, nur wirkte das beim Waagecheck am Boden irgendwie merkwürdig und der Wasgepunkt sehr weit außen.. So hatte ich dann die Bucht vom Kielschenkel vor die Flugschnur gelegt, dass sie am vorderen Knoten des Tampens gehalten wurde.... ich werde beim nächsten mal wieder richtig zusammenleinen und sehen ob er besser fliegt.


    Grüße von der Küste :)