Grundkurs (L-Schein / Anfängerkurs)
Der 5-tägige Grundkurs beginnt auf der ebenen Wiese, verlagert sich später in leichtes Gefälle. Je nach Windbedingungen und Talent heben wir am ersten oder zweiten Tag erstmals ab und gleiten dicht über dem Boden dahin. Am Ende beherrschen wir den Start auch bei leicht wechselndem Wind, fliegen ziemlich genau da hin, wo wir möchten und kommen sicher und sanft zum Erdboden zurück.
Die A-Lizenz (Höhenflugkurs)
in mindestens 40 Höhenflügen lernen wir vor allem ein vorgegebenes Landefeld sicher zu treffen, (klassische Landeeinteilung), die Flugtechnik zu verfeinern und das Gefühl für die Betriebsgrenzen zu entwickeln, Gelände und Wetter richtig einzuschätzen und auszunutzen (Hang- und Thermikflug).
Dafür gibt es hier im Allgäu die idealen Gelände: Tegelberg und Buchenberg.
Vorzugsweise bei schlechtem Wetter ist dann die theoretische Ausbildung an der Reihe.
D-Schein (Höhenflugausweis)
Seit 2000 besteht die Möglichkeit, einen Teil der Flüge ohne Fluglehrer durchzuführen (maximal 15 von den 40, darüberhinaus beliebig viele). Die Flugschule stellt dafür einen sogenannten Höhenflugausweis aus, beschränkt auf vertraute Schulungsgelände.
Es darf also nach Herzenslust geübt werden für die Prüfung.
Die B-Lizenz (Streckenflugkurs)
Ein sinnvolles Ausbildungsangebot zum Erlernen des Streckenfliegens ist erst seit dem 1. Mai 2003 möglich.
Die theoretische Ausbildung berücksichtigt die Luftraumgliederung. Weiteres Fach ist Navigation. Natürlich gibt's auch viel übers Wetter.
Üblicherweise machen wir diesen Kurs an jeweils einem Wochenende mit abschließender Prüfung.
Nächster Termin: noch nicht festgelegt, nach Bedarf.
Von allen Gleitschirmfliegern erwarten wir den Besuch eines Sicherheitstrainings.
In 30 Flügen arbeiten wir auf das Streckenfliegen hin. Wir landen gewollt auf unbekannten Wiesen, wir üben auch Hanglandungen, wir kämpfen uns immer weiter vom Tegelberg weg in unbekannte Gefilde vor.
Der Abschluss ist ein Streckenflug auf vorgegebener Route, dokumentiert mit Flugfotos oder GPS.