Beiträge von Anonymous

    Hallo Jan,


    also vermutlich wird jetzt wieder der eine oder andere sagen, "ach der Leichwind-Trickflieger" aber ich halte die Geschichten von überlasteten Leinen für Legenden.


    Wenn eine Leine verwendet wurde, deren Stärke der Empfehlung des Drachenherstellers entspricht (+/- 5daN), genügt das.
    Falls ein Drache nicht völlig überpowert geflogen wird, wird seine Zugkraft nie die Nominal-Bruchlast der Leine erreichen. Falls doch, sind es meistens eher die Stäbe die brechen, bevor die Leine schwächelt.


    Die Ursache für einen Leinenriß ist meist, daß die Bruchlast herabgesetzt wurde und zwar entweder durch
    - Herstellungsfehler
    - Beschädigungen
    - falsche Handhabung
    - Verschleiß
    - oder einer Kombination aus dem o.g.


    Einen Gewährleistungsfall nachzuweisen ist in solchen Fällen schwierig. Falls aber glaubhaft gemacht werden kann, daß die Leine nicht beschädigt wurde, könnte ein Kulanztausch möglich sein.


    Zitat

    Habe übrigens ein anderes 50 kp/25 m Dyneema Set, bei dem mir die Leinen wesentlich dicker erscheinen.


    Es muß sich hier nicht unbedingt um eine Falschdeklaration handeln. "Dyneema" ist kein Leinenhersteller, sondern bezeichnet lediglich die Fasern aus denen die Leine gefertigt wurde. Falls Du nicht mehr weißt, hast Du ein NoName-Produkt gekauft, und die können von ganz verschiedenen Herstellern kommen und ganz verschiedene Eigenschaften haben. Deshalb ist ist es durchaus denkbar, daß die Dyneema-Leine des einen Herstellers trotz identischer Bruchlast dünner ist, z.B. weil eine andere Flechttechnik angewendet wurde.
    Von der Leinenstärke auf die Bruchlast zu schließen ist nur bei Leinen des gleichen Herstellers und des gleichen Typs möglich.



    Bis dann


    Oliver

    ....dann lasst uns mal festhalten:


    Sollmass für alle Versionen = 48 cm
    Tolleranz bei den Franzosen = 5 mm


    Ich habe bis heute 7 neue Opis in der Hand
    gehabt. Die Länge der OS var. immer zwischen
    47,5 und 48,5 egal welche Version.

    Silvie

    Zitat

    ... Vierleinerfliegen ist überhaupt nicht schwer ...


    ... das ist die einzige Antwort zu diesem Thema in diesem Thread, die ich finde.
    Sie ist von Dir. Und sie ist wohl eher als "pädagogisch" (;-)) zu verstehen, um einen Anfänger nicht zu entmutigen, oder ... ;) .


    Um es gleich vorneweg zu sagen, ich kann einen sinnvollen Vergleich deswegen nicht vornehmen, weil ich Zweileiner überhaupt nicht steuern kann. Drachen obenhalten und Scheibenwischerflug ist ja wohl für beide Drachen nicht gemeint, wenn von steuern die Rede ist. Der Vierleiner gibt jedenfalls für Jahre hinaus Anlass zu üben, üben, üben. Also ist seine Steuerung möglicherweise doch nicht so einfach.


    Also Leute, ran: Sind Vierleiner schwerer zu steuern als Zweileiner? :)

    @all


    vielen Dank schon mal für eure Anregungen. Ich werde das mit den KAbelbindern mal ausprobieren. Wegen Schnur fangen u.s.w. kann man ja kurz vor dem Gnubbel des Kabelbinders diesen ja nochmal mit Tape auf die LK runterziehen


    frank

    Zitat

    ich kennen einen Elixir- Begeisterten, der fliegt die JoJo´s ohne Stopper kontrolliert.


    Du meinst aber nicht Mark Reed, oder Piero Cosimo?? :H:
    Bis dahin fehl's noch ein wenig :-O :D :-O

    Zitat

    Original von Heiko...
    Genaue Informationen zu den Wettkampfregeln findest Du hier .


    Gruß
    Heiko


    Hallo Heiko,
    danke, Seite kenne ich schon. Und da ich da nix von Leinenlaenge gefunden habe.....


    Also brauche ich wohl zum \"richtigen\" Fliegen :
    1 Satz Leinen ~20 Meter lang, fuer leichteren Wind
    1 Satz Leinen 30-40 Meter lang, fuer staerkeren Wind


    Denn mal los, ans Ablaengen.
    Danke fuer die Infos.

    Also ich habe 50 kp Dyneema 30 m Leinen (jedenfalls hab ich sie so bestellt, auf dem Lieferschein stand aber 45 kp, auf dem Winder 50 kp) und der Drache hat 40 kp. Die hätten das doch halten müssen, oder? Ich bin ja nur gestartet, zu mehr bin ich ja nicht gekommen. Habe übrigens ein anderes 50 kp/25 m Dyneema Set, bei dem mir die Leinen wesentlich dicker erscheinen.


    Gruß


    Jan

    Hi Jan,


    die Zugkräfte, die bei Drachen angegeben werden, sind meist die empfohlene Stärke für die Leinen, also nicht der Drache zieht mit x kp, sondern die Leinen sollten min. x kp aushalten.
    Was hast du denn da für Leinen? Die dürften natürlich nicht so schnell reißen.
    An 50 kp Leinen sollte man ja min. 50 kg Gewicht dranhängen können.


    Gruß
    Marcus

    Hallo,


    ich hab da mal wieder ne Frage: Wie werden die Zugkräfte bei einem Drachen angegeben? Wenn ein Hersteller 40 kp angibt ist das dann die Zugkraft, die der Drachen maximal aufbringt?
    Bei Leinen ist es doch genau andersrum: Da wird Mindestzuggrenze angegeben. Also halten 50 kp Leinen mindestens einen Zug von 50 kp aus (jede). Wenn das so ist - und bitte verbessert mich, wenn es nicht so ist - dann dürften meine 50 kp Leinen doch nicht bei einem 40 kp Drachen reißen? Vor allem, bin ich nicht mal ne Ecke oder Kurve geflogen, wo man nur eine Leine belastet, sondern nur gestartet und zehn Meter über dem Boden haben sich die nigelnagelneuen Leinen verabschiedet.


    Ich werde jetzt versuchen, die Dinger zurückzugeben. Wie seht ihr das?


    Gruß


    Jan
    - Editiert von Mojo am 24.06.2004, 16:06 -

    Ich bevorzuge die Methode:


    Stab in die eine Hand, Verinder in die andere und Daumen aneinander. Daurch kannst du vorsichtig den Druck auf die Daumen erhöhen und die Stäbe gleiten heraus. Bei meinem ersten Drachen, dem Mykite gehen die wirklich streng raus, aber so hab ich sie immer rausgakriegt!!


    Gruß


    Jan

    Wofür ihr alles son Zeugs braucht :O


    Ich nehme die Querspreize neben dem Verbinder in die Hand (also linkes Segelseite - rechte Hand und umgekehrt) und schiebe mit dem Daumen den Verbinder raus. Drache dabei etwas anheben, damit das Segel gleich runterfällt und nicht auf den Stab drücken kann. Funktioniert auch bei neuen Drachen wo alles noch streng geht.


    ;)


    lg
    Brân

    Also einen Jet fliege ich auch: Pilot
    Wenn ich einen Pure und größer fliege, hänge ich auch dran und habe manchmal keinen Bodenkontakt mehr: Pilot
    Aber das Wort "Drachensteigenlassen" finde ich im Zusammenhang mit einem PureXl auch ganz nett! :-O


    Was auch gut kommt ist zu sagen: "Ich lasse jetzt einen fliegen!" :-O


    VIERTELFINALE?????? WAS FÜR EIN VIERTELFINALE???????? im Synchronschwimmen? :)
    ...nee,is gut ;)

    Hallo,
    wenn Skymax .814 gemeint ist: stimmt. Ist halt kein TT. Den Anfang schafft man mit ein bischen Übung schon tellerflach, ABER nicht übertreiben, sonst fängt der Kielstab eine Lenkleine. Das sauber rausziehen wie mit einem TT gelingt mir auch nicht. Macht nichts. Axel Kaskade hinterher sieht auch gut aus.
    Hans

    Nabend!


    Ich schildere hier mal meine Erfahrungen von heute.
    17°° bei guten 5-6bft, Böen noch ne Menge mehr (lt. Windfinder), an der Wiese angekommen. Dank des verlohrenen Standoffs habe ich erstmal einen noch im Kofferraum herumliegenden zerbröselten Kielstab zurechtgeschnitzt. Hat auch funktioniert. 17,5m 55kg Leine dran... \"wenn die mal hält\" dachte ich mir noch. Aber das war nicht das Problem. Nachdem der geschnitzte Standoff nach einer unfreiwilligen Landung auch das Weite gesucht hatte und ich keine Lust mehr hatte noch einen zu bauen, hab ich den anderen auch rausgenommen. Der Start war jetzt echt schwierig; noch schlimmer: er fing wieder an mit den Flügeln zu schlagen. Dann wurds mir zu bunt und ich habe mir vom Kollegen ne 80er Leine (ich glaube 35! Meter) drangehängt. Krass war der klein da oben :) Aber das Flattern war weg. Ich vermute, dass er mit der kurzen, hart gespannten Leine, die wie eine Feder wirkte, in Schwingung geriet. Die dicke, lange hing durch und dämpfte die Flatterschwingungen ab.
    Also es geht auch ohne Standoffs und bei Starkwind dankt er auch eine längere (und schwerere) Leine.


    Was für ein geiles Rennbrettchen :-O


    Stürmischen Gruß,
    Mario

    Ich glaube es nicht,
    fast die komplette mänmliche und ca 40-50% der weiblichen deutschen Bevölkerung sitzt vor ihrem TV-Gerät oder vor irgendeiner Großleinwand und gröhlt durch die Gegend.........
    .......und du drifftest ab in die tiefsten philosophischen Themengebiete :-D......Respekt zu dieser inneren Ruhe ;-):-D;-)


    Nein, mal im Ernst:
    Ein Pilot ist für mich jemand, der ein Fluggerät durch seine psychischen und/oder physischen Fähigkeiten kontrolliert beherrscht. Die Kntrolle ist hier natürluich schwer zu erfassen.
    Wir als Drachenflieger kontrollieren ein Fluggerät solange es sich um einen Mehrleiner dreht, ein Einleiner kontrolliert sich zum größten Teil ja selber (Ausnahmen: Genki, Kampfdrachen und verschiedene Kastendrachen ;-)).
    Okay, wir fliegen keinen Jet und wir gehen selber eher selten in die Luft, aber wir führen ein Fluggerät.


    Die große Frage ist dann ja eigentlich nur noch, ob man als zwingendes Merkmal des Piloten mit dem/in dem Fluggerät in die Luft gehen muss.......da scheitern wir Hobbypiloten dann wohl meist :D
    Da sich Modellflieger Piloten nennen, weil sie ein Flugzeug/Hubschrauber über Funk führen, könnte man den Drachenflieger, der eine feste Verbindung zu seinem Flugobjekt hat, natürlich auch als solchen akzeptieren.


    Aber ich habe hier einen blöden Gedankengang:
    Nehmen wir mal die modernen Drohnen, die zu militärischen Zwecken gebaut werden und unbemannt und über Funk gesteuert in feindliches Gebiet fliegen (sollen)........diejenigen, die diese Drohnen steuern....sind das Piloten.......eigentlich fliegen sie doch nur ein riesiges Modellflugzeug.....
    .......womit sich RC-Modellbau-Flieger dann wohl Piloten nennen dürfen.....
    ....und, wie wir schon festgestellt haben, Drachenflieger sich dann auch :D :D :D



    Nee, mal zurück zum Ernst:
    Mir isset egal, mal nenne ich mich Sportlenkdrachenpilot, mal dasselbe als Flieger....Kiter mag ich aus genannten Gründen nicht....für meine Oma bin ich ein Luftvogelsteigenlasser.........und in Wirklichkeit bin ich wohl einfach ein Irrer, der gerne in der freien Natur spielt.


    Ich bin jedoch für folgende Terminologien:
    Drachenbauer
    Drachenflieger
    (beide u.U. mit einem Sport davor, denn Drachenflieger, die mitfliegen, sind ja bekanntlich Freiflugdrachen-Piloten....denn die Fesseldrachen waren eher als Drachen benannt da)
    Bei den Einleinern mache ich große Unterschiede, manche sind Drachenbauer, manche sind aber auch Künstler!!!


    Greetz
    Kay René

    Ich finde die von Michael aufgeworfene Frage sehr gut...:-D
    Mir steht immer die Halskrause, wenn jemand "Drachensteigen" in den Mund nimmt und Lenkdrachen meint...
    Pilot finde ich auch etwas überzogen...meistens nutze ich den Begriff "Lenkdrachenflieger", "Trickdrachenflieger" oder "Teampilot"...ich weiß...überzogen...:-D...
    Ausserdem gehe ich nicht "Drachensteigenlassen", sondern "Fahraufdiewiese"...:-D...also ich gehe zum "Drachenfliegen"...
    Eure Einwände mit den Verwechselungen (die die mitfliegen...:-D) sind definitiv nicht von der Hand zu weisen...das ist mir auch schon passiert, wenn ich "Drachenfliegen" gesagt habe...
    "Zappeldrachenflieger" wurde zwar auch nicht besser verstanden....führte aber bisher nicht zu Verwechselungen.... :kirre:


    Ich bin gespannt, ob noch jemand einen Beitrag hat, der "die Kuh vom Eis holt"...denn geplatzt ist der Knoten der Verwirrung noch nicht wirklich... :D