Beiträge von Anonymous

    Hallo zusammen!


    Wer von Euch fliegt einen Level One Merlin? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?


    Ich hatte nur gerade gut 2 Stunden Flugzeit bei mässigem Wind und dann ist mir die Leitkante 2-fach gebrochen, ist das jemandem von Euch auch schon passiert?


    Ich frag mich jetzt, ob es Sinn macht das Standardgestänge mit 4.5mm Durchmesser gegen das des Merlin Exception mit 5.5mm auszutauschen...


    Danke für Euer Feedback...


    Greetz

    @auge#5


    Hi Andreas, ich weiß nicht, ob Du im Besitz der PRISM CD bist. Hier ist der 540er meines Erachtens am besten erklärt. Ich hab mir das Video wieder und wieder angeschaut, bis ich irgendwann verstanden habe, was Mark Reed da überhaupt macht. Das habe ich dann bei allen meinen Drachen ausprobiert (alle K's von Kitecraft und Elixier) und es hat gefunzt.


    Also here it comes, ausgehend von einer Position am rechten Windfensterrand:


    Kite senkrecht nach unten und beschleunigen und dann ca. 2m über dem Boden (die Hände sind jetzt hinter dem Becken) beide Arme impulsiv mit Ausfallschritt nach vorne um den Drachen inden Pancake zu legen.
    Wenn beide Arme die Hosennaht erreicht haben die innere Hand weiter nach vorne führen, die äußere Hand bleibt an der Hosennaht.
    Damit leitest du ein Linksdrehung des Kites im Pancake ein (die Kitenase wandert richtung Windfenstermitte), da er an der äusseren Hand "hängenbleibt" und durch das Mehr an Leine der Innenhand rotieren kann. Zeigt die Drachenspitze dann auf ca. 9:00 - 10:00 Uhr, dann mit der äusseren Hand ziehen (gemächlich, oder impulsiv, je nach Belieben ;) ). Der Drachen sollte dann die Drehung vollführen und sich nochmal um 360° drehen.


    Ich hoffe das hilft ein wenig! Aber wie gesagt, das Prism - Video gibt recht gut Aufschluß darüber. Ich habe auch gut 2 Wochen dafür gebraucht
    ;)
    Viel Erfog und Glück dabei :H: :H:

    Hallo Jan,


    Zitat

    Ausserdem habe ich glaube ich einen Knoten (einen von der gordischen Sorte ) reingemacht beim entheddern, in der Nähe von einem Ende. Wie wirkt sich dieser auf die Leine aus?


    Jeder Knoten reduziert die Bruchlast der Leine. Die einzigen Knoten, die Du akzeptieren solltest, sind die mit denen die Schlaufen an den Flugleinen gebildet werden. Diesen unbekannten Zufallsknoten solltest Du unbedingt rausschneiden.
    Ebenso solltest Du alles rausschneiden, was sich aufgezwirbelt hat, angeschnitten ist, oder sonstwie nicht mehr gut aussieht.


    Zitat

    Und wer erklärt mir, wie man zwei einigermaßen gleich lange Schnüre hinbekommt?


    1) Die kürzere der beiden Leinen komplett fertig manteln und an beiden Seiten mit Schlaufen versehen.


    2) Die längere der beiden Leinen wird zwar an beiden Seiten gemantelt aber nur an einer Seite wird eine Schlaufe geknotet.


    3) Jetzt nimmst Du die Leinen mit auf die Wiese und pflockst sie irgendwo an (ein Zaunpfahl oder Zelthering hilft).


    4) beide Leinen exakt gleich spannen und in das offene Ende der einen Leine eine Schlaufe reinknoten die exakt an der gleichen Stelle sitzt wie bei der anderen Leine. Mache auch hier einen Überhandknoten.


    Bis dann


    Oliver
    - Editiert von Oliver K. am 24.06.2004, 17:15 -

    Wenn sie am Knoten gerissen ist... kein Wunder. :O


    Ansonsten einfach mal mit dem Händler reden, sollte kein Problem sein, die sind doch sehr kulant. :H:


    Ablängen: Einer hält beide Schnüre an den Schlaufen auf der einen Seite fest, der ander zieht sie... nun siehst ja schon den Unterschied.
    Ab hier ist doch fast logisch, oder?


    ;)

    @Mo: Ok, Mario. Du hast mich jetzt überzeugt.


    Ich hatte ja noch Glück, die Leinen sind direkt an den Haltgriffen gerissen. Wie kann ich sie kürzen? Muss ich jetzt davon ausgehen, dass die Schnur sich augezwirbelt hat nach dem Riß? Wieviel muss ich mindestens abschneiden, um sicher zu gehen?
    Ausserdem habe ich glaube ich einen Knoten (einen von der gordischen Sorte :R: ) reingemacht beim entheddern, in der Nähe von einem Ende. Wie wirkt sich dieser auf die Leine aus?
    Und wer erklärt mir, wie man zwei einigermaßen gleich lange Schnüre hinbekommt?



    Gruß


    Jan

    Zitat

    Der Wind war laut wetter.de 30 km/h


    Hi Jan,
    auf die Winangaben in der Vorhersage würde ich nicht viel geben. Man weiss nie, ob sie ne Mindest- oder Höchstangabe (in Böen) machen. Viel aussagekräftiger ist da schon Windfinder . Wie man hier sehen kann war in Frankfurt der Wind eher 44km/h bis in Böen weit über 60km/h. Dass da was reißt wenn die Angaben für 5bft gedacht sind ist nicht ungewöhnlich.


    Gruss,
    Mario

    Hallo Andreas,


    Zitat

    wie weit lasst ihr den drachen in den pancake gleiten? bis er parallel zum boden ist oder noch weiter, so dass die nase wieder hoch kommt?


    Letzteres. Die Nase muß etwas angehoben werden. Das darf ruhig so minimal sein, daß der Laie glaubt, der Drachen würde tatsächlich flach rotieren aber ein klein wenig muß die Nase anhoben werden, sonst kippt der Drachen beim Auslösen.


    Zitat


    funktioniert die (flache) rotation nur in bodennähe oder auch in (etwas sichereren ) 3-5m höhe?


    Ich würde dabei eher den Leinenwinkel betrachten, als die Flughöhe. Wenn Du einen Leichtwinddrachen an sehr kurzen Schnüren fliegst (<15m), wird es sehr schwierig sein, einen 540er in 5m Höhe zu fliegen, weil der Leinenwinkel zu steil ist. Der Auslöseimpuls sollte nämlich möglichst flach nach hinten gerichtet sein. Wird der Leinenwinkel zu steil, ist das aber kaum zu schaffen.
    Bei 30m-Leinen ist es dagegen gar kein Problem. Ich würde also längere Leinen empfehlen, dann ist der 540er auch in größeren Höhen einfacher. Bei kurzen Leinen hast Du dagegen keine anderen Wahl als die Figur in Bodennähe zu üben.


    Zitat

    der 540 sieht doch soooo schöön aus


    Das klingt so, als würdest Du den langsamen, schwebenden 540er bevorzugen. Dann mein Tip: nicht zupfen oder den Drachen irgendwie sonst in die Rotation hineinzwingen!
    Wenn der Drache in die Pancake-Position fällt, halte einen Arm weiter vorne als den anderen und laß den Drachen einfach machen. ;) Gegenbenenfalls könntest Du, sobald die Drehbewegung eingeleitet ist, noch einen Schritt nach vorne gehen um die Rotation nicht zu stören.

    Natürlich kann man den 540er auch gezupft fliegen. Vielleicht wird das bei 'nem Radikaltrixer auch nötig sein. Bei einem eleganten Schwebedrachen (z.B. dem TT) aber braucht man das nicht und sollte es IMHO auch nicht tun.


    Ach zum Wind noch: ich hab den 540er in der Halle gelernt. Wenn man dann noch einen Drachen mit möglichst guten Schwebeeigenschaften hat, ist es da am einfachsten. Um ihn bei 3 Bft. zu lernen braucht man schon eine gute Koordination.


    Bis dann


    Oliver
    - Editiert von Oliver K. am 24.06.2004, 15:21 -

    Hi Leute,


    Ich wollte nur mal kurz anmerken, das ich dieses Topic :H: finde.
    Eigentlich bin ich kein wirklicher Sicherheitsfanatiker, aber einige Tricks kann man sich hier schon "abgucken".


    Gestern ware ich z.B. gerade beim Optiker und habe mir die erwähnte Evil Eye Pro geholt - nachdem der Optiker bei uns ein Geschäft gemietet hat, bekomm ich das Ding auch sehr billig (155€ inkl. Clip, wobei sowieso eine neue Brille fällig ist -> die Gläser des Clips werden aus meinen alten Gläsern gefräst). Nachdem ich beim Kiten sowieso meistens Kontaktlinsen drin habe, wäre der Clip nicht nötig gewesen... aber wenn ich schon die alten Gläser für 15€ "recyceln" lassen kann, warum nicht.
    Beim Trapez wird sich auch bald was ändern, da mein Notauslöser schon leicht eingerostet ist... :-o
    Warscheinlich ist der Kitestore.de Snappy die beste und einfachste (wenn auch nicht die billigste) Lösung, ich werd mich aber weiter umsehen.

    Moin Andreas,


    Zitat

    ich wage michs ja kaum zu sagen... aber ich krieg diesen doofen 540er einfach nicht hin.


    Ist doch keine Schande, der ist nämlich nicht so einfach. Hab ich auch lange gebraucht dazu...und nicht nur ich.


    Zitat

    wie weit lasst ihr den drachen in den pancake gleiten? bis er parallel zum boden ist


    Ja.


    Zitat

    funktioniert die (flache) rotation nur in bodennähe oder auch in (etwas sichereren ) 3-5m höhe?


    Funktioniert auch in sicherer Höhe.


    Zitat

    ist es sinnvoll den 540er auch bei ca. 3 bft. zu üben


    Zu Lernen würde ich weniger Wind bevorzugen.


    Zitat

    wär der flic-flac bzw. die pancake-position beim flic-flac nicht auch ein gutes setup für den 540er?


    Nein. Denn Du tust Dich leichter (ich hab's zumindest so gelernt, mein Sohn auch ..und....) wenn der Drachen etwas Schwung in den Pancake mitbringt. Es ist ideal, den Drachen im Senkrecht-nach-unten-Flug etwas zu beschleuningen, dann ruckartig den Pancake einleiten, dann der Zupfer an der Leine der die Rotation auslöst. Es ist auch wichtig, daß der Senkrechtflug nicht ganz gerade nach unten sondern leicht schräg ist. D.h. wenn Du die Rotationsbewegung mit der linken Hand auslöst, soll der Drachen *leicht schräg* von links oben nach rechts unten beschleunigen (beim Rechtshänder natürlich umgekehrt) - dann Pancake - dann Impuls für die Rotation.


    HTH und viel Spaß beim Üben

    Hallo Jan,


    und? Was soll man da jetzt noch zu sagen?


    Durch die Flugbedingungen allein hätte die Leine nicht reißen dürfen. Das ist klar. Bleibt, die Frage, ob es sich hier um einen Herstellungsfehler oder eine Beschädigung handelt.
    Das wird aber bei einem Produkt für 12,90 EUR niemand prüfen wollen, da entsprechende Materialprüfungen ein Vielfaches davon kosten.


    Bis dann


    Oliver

    guten tag auch!


    ich habe folgendes problem:


    ich habe einen drachen den ich bedienen kann und ein mountainboard auf dem ich fahren kann... nur beides zusammen klappt noch nicht so wie ich mir das vorstelle... :-/


    nehmen wir mal an der wind kommt aus süden und ich will nach osten fahren, muss ich dann die ganze zeit den drachen am rechten windfensterand achten fliegen lassen? oder gibt es eine andere möglichkeit?


    mein anderes problem ist dann, dass wenn ich dann eine weile nach osten gefahren bin, nach westen fahren muss um wieder dorthin zu gelangen wo ich losgefahren bin. wenn ich nun aber einfach so auf meinem board stehen bleibe fahre ich ja nach westen quasi 'rückwärts' (also mit dem falschen bein nach vorne in fahrtrichtung), wenn ich aber eine wende fahre habe ich meinen drachen im rücken... das kann es also auch nicht sein...



    es wäre echt cool wenn mir das jemand erklären könnte, oder vielleicht einen link posten könnte auf den sowas erklärt wird!



    DANKE!!!


    sascha

    hi gemeinde,


    ich wage michs ja kaum zu sagen... aber ich krieg diesen doofen 540er einfach nicht hin. möcht ich aber, weil - der sieht ziemlich gut aus - wenn mann/frau s kann :-O
    ich denke, ich weiss auch woran es (u.a.?) liegt. ich krieg wohl den drachen nicht in die richtige pancake-position. daher mal folgende fragen:
    wie weit lasst ihr den drachen in den pancake gleiten? bis er parallel zum boden ist oder noch weiter, so dass die nase wieder hoch kommt?
    funktioniert die (flache) rotation nur in bodennähe oder auch in (etwas sichereren :-O) 3-5m höhe? und vielleicht abschliessend: ist es sinnvoll den 540er auch bei ca. 3 bft. zu üben oder besser lassen (damit der frustfaktor nicht allzu steil steigt) und auf weniger wind warten?


    büdde, büdde helft mir... der 540 sieht doch soooo schöön aus :D :-O


    und noch was: wär der flic-flac bzw. die pancake-position beim flic-flac nicht auch ein gutes setup für den 540er?

    Also noch mal ganz klar zum Verständnis:


    Der Drachen, übrigens ein Mykite ist angegeben auf der Verpackung mit 40 kp, Windbereich bis 5 bft, also 39 km/h


    Die Leine hab ich gekauft als Dyneema 30 m / 50 kp, vorkonfektioniert, mit Mantelschnüren (12,90 Euro)


    Der Wind war laut wetter.de 30 km/h


    Also meiner Ansicht nach hatte ich als erste stärkere Leinen, als ich benötigt hätte und zweitens den Drachen nicht überpowert. Hab den Drachen auch schon mal mit dem kürzeren Set geflogen (ebenfalls 50 kp) bei ähnlichem Wind (gefühlsmäßig)



    Gruß


    Jan