Ob ein rel. agiler Trickdrachen oder eher ein langsamer Präzisionsdrachen zum Erlernen von Tricks besser geeignet ist, hängt IMO letztlich von dem Lerntyp des Piloten ab.
Wenn jemand besser durch Probieren sprich "Try and Error" zum Ziel kommt und so zu seinen Aha-Erlebnissen kommt, der ist mit einem Trickdrachen gut beraten. Mal einfach zupfen und sehen was passiert.
Leute, die sich einen Bewegungsablauf lieber Schritt für Schritt erarbeiten, können das mit einem langsamen Drachen wahrscheinlich einfacher. Dabei müssen Sie allerdings in Kauf nehmen, dass sie insgesamt vor einer etwas schwierigeren Aufgabe stehen, weil die großen Drachen in der Regel eben nicht so trickwillig sind. Der Lohn ist aber ein sehr tiefes Verständnis, daß sich auf jeden anderen Drachen ziemlich problemlos übertragen läßt.
Zwischen diesen beiden Lerntypen gibt es natürlich alle möglichen "Mischformen" und von daher sind sog. Allrounddrachen wie z.B. der E2 oder der Phönix, beliebte Kites zum Lernen von Trickflugfiguren. Sie sind zwar tricky, aber nicht zu radikal und einigermaße präzise.
Ich bin den Surprise leider noch nicht geflogen, denke aber daß er sich auch in diese Kategorie einordnen läßt.
Da ich glaube Deinen derzeitigen Gemütszustand zu kennen, erlaube mir noch folgenden augenzwinkernden Rat:
[Geldsparmodus] Der Drachen ist genau richtig für Dich! Du braucht in nächster Zeit keinen anderen! Es liegt jetzt alles nur bei Dir.[/Geldsparmodus] 