Ein schwierige Frage, da die Kauffrequenz am Anfang bei mir sehr hoch war.
Meine ersten Tricks waren Backflips und Side slides mit dem Elektra.
Für Bauchdrehungen war dieser Drachen für mich aber zu anspruchsvoll, daher habe ich meine ersten Axel und Fades mit einem kleinen Indoordrachen, dem Hotpepper hinbekommen. Eigentlich mehr zufällig als wirklich reproduzierbar, aber das Eis war gebrochen.
Am meisten habe ich jedoch mit dem x-Bow gelernt. Axle-Cascaden, Fades, Flic-Flac, Lazy-Susan. Unendlich lange habe ich damit den 540 geübt, den ich unbedingt links genauso gut wie rechtsherum können wollte.
Ein Psycho landete dann auch schnell in meiner Tasche, allerdings nur um die mir da bekannt Tricks auch bei höheren Windgeschwindigkeiten fliegen zu können. Neu gerlernt habe ich mit dem Psycho nicht viel, vielleicht habe ich das eine oder andere verfeinert können, so das alles etwas schneller ging.
Der Drachen für den Feinschliff bei den "Old School" Tricks war der Titan Ultra, mit dem ich mich viel um den (Wardely-)Mutex, also Fade2Flatspin-Kombination gekümmert habe, obwohl ich da noch gar nicht wusste, das in rec.Kite viel über neue Combos diskutiert wurde.
Der nächste Impuls kam mit der Eclipse bzw. eigentlich so richtig mit dem Gemini (Backspin und JL).
Durch den Phoenix habe ich Ecken mit dem Plop im Segel lieben gelernt und bin stundenlang Karrees geflogen.
Der Phoenix war mein erster Kite mit Yoyo-Stoppern und nun versuche ich die Dinger auch nutzbringend zu verwenden. Daher mußte nun eine Yoyo-Machine her.
Ich denke also, daß ich mit den Drachen gewachsen bin und so immer wenn ich an die Grenzen kam, ein neue Modell her mußte. Leider waren es häufig meine eigenen Grenzen 