Beiträge von Anonymous

    Soooo, heute Morgen, zwischen Frühstück und Fahrt zur Arbeit gab es endlich ein kleines
    Lüftchen (um 10km/h) und es war schon etwas hell. Also den Virus geschnappt und raus auf den Spiel-/Bolzplatz hinterm Haus. An 15m kurzen Leinen durfte er für einige Minuten an die Luft.


    Boah ey, viel radikaler geht es aber nicht mehr! Der Virus ist ein Fun-Drachen, der von
    einem Trick in die nächste Kombination geschleudert werden will. So schnelle Jacobs Leddars gib es selten, und zwar auf der Stelle und ohne Höhenverlust.
    YoYos werden im Dutzend verschenkt und Bauchtricks sehen für seine geraden Leitkanten recht ansehnlich aus. Den 540er dreht er (fast) zu 100% aus.


    Der Virus dreht und kippt um sämtliche Achsen sehr zügig und eng. Trotzt aller Radikalität ist er auch kontrolliert zu fliegen. Den erwähnten großen Radius bei Turns kann ich nicht bestätigen. Meiner dreht um einen Punkt im Segel (ca. bei 75% cer Spannweite), wobei ich den mittleren Waageschenkel allerdings um ca 3cm gekürzt habe. Da gibt es Drachen, die brauchen mehr Raum um einmal rum zu kommen.


    Mit der Waage werde ich mich noch etwas beschäftigen müssen, denn in der Grundeinstellung
    wackelt er bei Push-Pull-Ecken deutlich nach. Am Geradeausflug gibt es nichts auszusetzen.


    Mehr als 15 Minuten waren leider nicht drin.


    Erstes Fazit:
    Eine Präzisionsmaschine ist er nicht, das will er aber auch gar nicht sein.
    Dafür wird man ihn wohl des öfteren bei Freestyle-Cups oder KO-Trick-Kitings sehen, das ist seine Bestimmung!


    BTW: Wieviel Gewicht habt ihr ihm an den Kiel geklebt?

    Gestern klingelte der Postmann bei mir und brachte mal keine Rehnung sondern Drachen. :O


    Und jetzt stellt sich die Frage welche Leinen am besten zum Tsunami UL passen, hab da leider keine Erfahrung da ich bis jetzt immer günstige Kites hatte zu denen es meistens Leinen dazu gab.


    Ich bitte um Vorschläge: also welche Länge, kp und vielleicht welche Marke oder wo man sie bestellen kann.

    Schick sehen Bazuka und Co ja aus.
    Aber 50 Euro und mehr würde ich nicht dafür zahlen wollen.


    Da nehme ich lieber ein schönes KG-Rohr aus dem Baumarkt und stecke das, passend
    abgelängt in meine normale Drachentasche.


    Das Rohr wiegt ca. 2kg und fasst (bei DIN150 - 15 cm Durchmesser) locker 5-6 Drachen.
    In ein DIN100 (10cm) passen bequem drei C21 plus Zubehör hinein.
    Oben und unten etwas Luftpolsterfolie zum Abpolstern und die Öffnungen einfach mit Packband zu kleben. Fertig ist die Laube.


    Das ganze Kostet keine 10 Euro (ein 2m langes 10cm KG-rohr gibt’s bei unserem Baumakrt für 4,95 - das 15er für 8,95) und funktioniert tadellos!


    Zur Not gibt es Die auch in grösseren Durchmessern und Längen...


    Ich habe es beim letzten Spanienurlaub so gemacht und es ging wunderbar. Der Vorteil ist, dass man seine normale Drachentasche dann gleich mit vor Ort hat. Am Urlaubsort lässt man das Rohr im Hotel und geht nur mit den Drachen in der Tasche an den Strand ...


    Ähm... :ot:
    :D :peinlich: Ein Rohr am Strand ist eh unpracktisch :peinlich: :D



    Die meisten Urlaubs-Charter-Flieger nehmen übrigens solche Gepäckstücke bis 180cm ohne Sperrgutzuschlag mit.
    - Editiert von FEnger am 14.12.2004, 17:51 -

    hallo,
    was ich jetzt wissen muss ist nicht welchen drachen meiner ähnlich sieht ;) ,
    sondern was für stabmaterial ich nehmen soll (cfk schon klar, bloß gezogen gewickelt, excel oder avia, welche stärke)?
    und ob sich das ding mit, ich glaube es heist carrington, 42g spinnacker bauen lässt?
    Nixblicker:
    das ding muss nicht unbedingt so ziehen wie ein s-kite oder eine pure, es ist wohl mehr ein schönflieger ala wolsing der halt doch auch ordentlich zieht.:O
    zu dem zweigeteilten kiel kann ich nur sagen das da natürlich noch ein oder mehrere stand off hin kommen genau so da wo die schleppkante tiefeingeschnitten ist. wo sonst noch stand off hinkomen weis ich noch nicht, da hoffe ich auf eure hilfe.:-D


    herzliche grüsse matthias joos

    Hi Andreas :)


    Ich will hier nicht die Sul Drachen verschiedener Marken vergleichen, man kann nur allgemein sagen, dass kein Sul so kräftig gezogen werden will wie sein Std. Bei den obengenannten Tricks fehlt ihm klarerweise die Schwungmasse, sodass er anders reagiert. Langsamer, aber dafür anmutiger, mehr schwebend als zappelnd. Warum also diese Flugeigenschaften nicht herausarbeiten? Der Drache will mehr geführt werden. Vielleicht macht er dann 2-3 Flic-Flaczüge weniger bis er am Boden ist, aber dafür sehen die anderen einfach fabelhaft anmutig aus.
    Lass Dir einfach Zeit beim Leichtwindfliegen, das muss ich mir auch immer vorsagen... runter vom Gas, der Drache mag keine Hektik und mir würde es auch nicht schaden. ;)
    Mir fällt auch immer wieder auf, dass ich auch von Std nach Sul und umgekehrt eine gewisse Eingewöhnungsphase habe bis ich wieder komplett eins mit dem Drachen bin.


    Zu Gewichten würde ich Dir nicht raten schon aus obigem Grund, außer Du hast vor den Drachen radikaler zu fliegen.


    lg und viel Spaß beim Leichtwindkiten
    Markus

    Hallo Achim,

    Zitat

    weißt du aber auch nur nicht, welches Potential in dem Tsunami steckt!


    nicht nur in dem. In den meisten Drachen steckt doch viel mehr Potenzial als wir ambitionierten Freizeitpiloten herausholen können. ;) Jedenfalls bei meinen Drachen ist das ganz gewiss so. Deshalb suche ich Fehler auch erst mal immer bei mir selbst. ;) ;)
    Gruß aus Berlin nach Hannover
    von Uschi

    Hallo ihr :-D,

    ich habe ja gesagt das ich mich wieder melde wenn der Marconi fertig ist (werde ihn zwar noch etwas verbessern, aber das noch zeit und ausserdem ist das schnell gemacht), und nun ist er fertig :D


    hier ein Bild:
    - Drachen Bild nicht mehr verfügbar -


    is er nich schön! :-O


    ich habe mir seit dem ich den thread gestartet habe ein paar gedanken gemacht und das konzept mit dem loch in der drachennase dann doch verworfen, dafür habe ich, wie ich finde, ein viel interesanteres entwickelt.
    bevor ich hier noch lang im sunf rum erkläre hier ein paar bilder :


    mein vorschlag zum segeldesign:
    - Drachen Bild nicht mehr verfügbar -
    sagt mir was ihr davon haltet!


    und nun hier der powerkite mit bemaßung (alle angben in cm):
    - Drachen Bild nicht mehr verfügbar -
    hier brauche ich eure hilfe zum thema: machbarkeit, stabwahl, stand off- position,verstärkungen wo am segel (flügelspitzen?), segelmaterialwahl usw.


    natürlich möchte ich auch wissen, was ihr von dem neuen konzept haltet (es soll ein powerkite werden der richtig heftig zieht und sich relativ präzise steuern lässt)und ob es eurer meinung nach meine gesteckten ziele erreichen kann.


    für eure hilfe sag ich schon mal im vorraus danke!


    herzliche grüsse matthias joos aus ravensburg

    @ axel


    danke für den tipp. werde ihn aber erst mal zurückstellen, und an mir selbst (timing und so) arbeiten. :D
    habe mir u.a. den tsunami deswegen ausgesucht, weil er sehr gut austariert ist und eigentlich kein 'gewichtstuning' benötigt. von daher werd ich erst mal versuchen, mir 'die restlichen tricks' ohne zusatzgewichte zu erarbeiten. falls es auch anno 2006 nicht klappen sollte, werde ichs mal mitn paar gramm extra versuchen :-O :-O vielleicht sieht man sich ja demnächst (am wb) mal wieder...

    @Ernst,
    aber vergiss nicht die Gewichte mitzubestellen.
    Ansonten ist es ein schöner Vogel, habe den von Thunderace geflogen, er ist sehr tricky und auch präzise. Waagetuning ist aber eventuell von Nöten, so wie Paul es in der K u.F geschrieben hat, also geringe Verstellung der Waage, er baut dann mehr Druck auf. :H:

    Also einen dünnen, oder gar gewickelten Stab würde ich nie drehen!!!
    Aber wir reden ja hier von einem S-Kite also Stäbe von 8mm 10mm oder 12 mm.
    Da habe ich punkto drehen keine Skrupel :L
    Ich gehe ja auch von der Vorgangsweise aus... zuerst aus dem Mittelkreuz, dann sind bereits die Kerschwing Verbinder entspannt und man braucht fast keinen Kraftaufwand mehr beim entfernen. Dann läßt sich auch das Segel etwas auseinanderschieben und der Obere Verbinder geht besser raus.


    Aber jedem seine bessere Methode ;)


    lg
    Markus

    Das sieht nicht gut aus mit dem Indoorfliegen in Berlin, fürchte ich.
    Ich werde in den nächsten Tagen an anderer Stelle "face to face" mal nachfragen. Falls das nichts bringt, muß man die Sache wohl selbst in die Hand nehmen, so, wie von Uschi bereits angedeutet.

    Beim S-kite einfach die erforderliche Größe mit einem Eisenbohrer und einem Akkuschrauber aufbohren.


    Mach ich nur so und klappt perfekt.




    Edit; Ich meine natürlich das Mittelkreuz, welches ich aufbohre.
    Die Verbinder sind eigentlich kein Thema. Beim Verbinder zur Not halt gegen den Winder rausdrücken.
    - Editiert von Esox am 13.12.2004, 23:40 -