Beiträge von Anonymous

    Wird sicher alles andere als leicht - zumal die Decks von MTBs ja flexen - was ein Skateboard-Deck meines Wissens nach nicht tut. Der Flex dämpft aber mindestens genausoviel wie die Räder es tun. Ohne Flexdeck würd ich mindestens 23cm-Räder nehmen - gibt aber glaub ich noch größere - allerdings bekommst du für den Preis der Räder und der Achsen ganz sicher auch ein gutes gebrauchtes Board. (4Räder 23cm ca.80-100€ + 60€ für die Achsen = 160€ - dafür bekommste auf jeden Fall was gescheites ORIGINALES)
    Ich würde mir keins selber bauen.


    Danke für den Hinweis, das war mir garnicht geläufig, reiht sich aber doch in das ein, was ich eigentlich sagen wollte. Im Detail nicht neu aber in der Summe wird daraus schon ein "eigene" und erkennbare Stilrichtung.

    ich haben Ihn mir angeschaut. Er hat eine Spannweite von ca. 240 cm und soll im Bereich 1-6 fliegen und dabei dann einen kräftigen Zug haben. Er ist außerdem sehr sauber und gut verarbeitet, mit verschiedenen High lights. Laut den Leuten von Kewo ist an dem Zippo auch noch ein besonderer Stoff vernäht worden, den es heute nicht mehr gibt. (ob es dann Probleme bei eventuellen Reparaturen gibt?). Ich denke aber , das auch der Preis von 139,- in Ordnung ist.


    Oder kann mir jemand einen Tipp geben, ob das Geld bei Kewo gut angelegt ist, oder es noch Alternativen gibt. :O

    Eine sehr interessante Frage und sehr interessante Antworten...


    IMO ist die Bezeichnung der Drachen ist "französisch" recht nebulös und jeder stellt sich nach seiner Erfahrungswelt ein bishen was anderes drunter vor.


    Nach meinem "Sprachgefühl" sind das Drachen, die für den speziellen Flugstil der französischen Piloten, der sich dort vor ein paar Jahren entwickelt hat, optimiert sind.


    Charakterisieren würde ich diesen Stil als Kombination von Präzision und radikalsten Tricks, wobei die Tricks Rotationen um die Querachse starker in den Focus gerückt sind und es wird vergleichsweise agressiv geflogen (im Gegensatz zur Oldschool, wo "smooth" ein wichtiges Ziel war).


    Die dazu passenden Drachen wurden schon hinlänglich beschrieben.
    Keine der genannten Konstruktionsmerkmale (abgesehen von Yoyo-Stoppern) und auch die Moves, die den fränzösichen Flugstil sind wirklich neu.
    Laut und mit gerader LK waren der NSR &Co von 1995.
    LO hat schon lange mit Gewichten gearbeitet.
    Zwei Standoff die Dicht beieinander stehen gabs nicht nur beim Matrix sondern sogar auch beim Rave.
    Der Ur-Obsession war eine rechte Yoyo-"Maschine" und wurde auch so in der Trick School benutzt, auch wenn das noch Welten von den heutigen Manövern entfernt war. Auch der Elixier war da seiner Zeit sozusagen weit voraus.
    Immerhin neu sind die Yoyo-Stopper, die eine Reihe von Tricks wie das Fliegen von eingewickelten 540 erst richtig möglich gemacht haben.


    Es ist aber die Summe der Dinge, die da zusammengekommen sind, die in meinen Augen das französiche Fliegen ausmachen (Insbesondere die Verbindung von Wettkampftauglicher Präzision mit abgefahrenen Tricks).


    Verarbeitungsmängel da als wesentliches Merkmal zu nennen, finde ich - gelinde gesagt - unfair... :R:


    Ich halte z.B. einen Nirvana nicht für ein "must have", weil diese Kites meiner Erfahrung nach auch Kompromisse z.B. bei Flatspins bedeuten und teuer finde ich sie auch, aber auf jeden Fall haben da ein paar französische Designer das Lenkdrachen fliegen gehörig beeinflußt und IMO auch bereichert. :H:

    Hi,


    eines meiner Lieblingsthemen....


    es wurde aber eigentlich schon alles gesagt.
    So weit ich weiß, ist die Story folgende:
    Andy Wardley hat (wie schon geschrieben wurde) schon 1997 in rec.kites über eine Kombination aus Flicflacs und Flatspins berichtet, die er Mutex getauft hat, was aber bis heute wenig Piloten wirklich groß interessiert hat. Dann kam aus England eine kleines Video nach Deutschland wo die Kombination aus halben Backspins und Lazy Susans gezeigt wurde und dieses Viedeo hatte den Namen "Mutex" und so wurde diese Kombination hier zulande sehr schnell unter diesem Namen populär, obwohl im englisch sprachigen Raum das Ganze unter Jacobs Ladder gehandelt wurde. Es muß sich da IMO schlicht um ein Versehen bei der Erstellung des Video gehandelt haben.
    Da aber in allen englichsprachigen Videos diese Namensgebung zu finden ist, setzt sie sich nun auch in Deutschland immer mehr durch.


    Solche "Versehen" in Videos führten noch in anderen Fälle zu sehr resistenten Konfusionen.
    So gibt es immer noch Trickbeschreibungen vom "540 review", der nix anderes ist, als die "Wiederholung" vom 540 aus der Flight School 3 in Flight School 4 von Dodd Gross...

    ...Du spielst da gerade sehr auf Masque und Nirvana an, aber was ist mit den Styxen und dem Transfer? Für mich persönlich sind "französische" Drachen gestreckt + radikal. Zumindest ich finde das die Franzmänner nen recht harten Umgang mit ihren Drachen pflegen :-D...wurde hier aber irgendwo schon geschrieben :-).

    Hallo Dready.


    Ich wollte mir auch mal ein Grasboard selber bauen....ich habe dann günstig ein neues bekommen und es nicht gemacht:-)


    Aber, ich habe seitdem originale Grasboardachsen mit 38 cm Breite rumliegen. Diese Achsen haben die Option für zwei Reifenbreiten (Distanzscheiben....eher -hülsen;-)) und haben 110 Euro gekostet....das einzige was man ersetzen müsste ist eine selbstsichernde Mutter...ein Pfennigartikel:-)
    Es sind die riginalen Achsen vom Freestyler von den Erfindern des Grassboards.
    Sie waren nirmals in Betrieb, sind also völlig ungenutzt und wurden trocken in einer konstanten Zimmertemperatur gelagert :)
    ....wobei die Dinger sowieso rostfrei sind.
    Diese Achsen sind im Prinzip genau was du suchst....denn vom Prinzip sind es Skateboardachsen, die auf die oben genannte Breite erweitert sind (durch eine komplett ersetzte Innenachse)


    Die Achsen kannst du für 60 Euronen haben (weniger als 2/3 des Neupreises), ist wohl einfacher und schneller als selber zu bauen...und vielleicht hat auch jemand ein Deck für dich.


    Greetz
    Kay Rene´

    Hi Ecki,


    Was mir im Vergleich zu Markus seinem mit Snake aufgefallen ist, dass er etwas langsamer fliegt wie meiner.
    Die Präzision ist aber ziemlich gleich. Vielleicht mit dem in Snake sogar etwas besser. Der mit Exel hat ein bißchen mehr Schwungmasse mit tricksen.


    Beste Winde
    Mark
    - Editiert von Mark O 2 am 19.05.2005, 10:11 -

    Rolf und Daniel:


    Zitat

    Anfangs hatten sie evtl. etwas mehr drauf als andere Kites...


    aber man sollte schon zugeben, daß die genannten Franzosen als erste dieses "etwas mehr" drauf hatten.
    Ein böser Franzose würde vielleicht sogar sagen, daß seit ein paar Jahren alle nur noch Nirvanas bauen...


    und wegduck ;)


    Achim

    Die Hauptmerkmale der "französichen" Drachen sind soweit ich das sehe vor allem die geraden Leitkanten und ein (meist mit 2 relativ nah beieinander liegenden Standoffs) sehr tief ausgestelltes Segel. Ich glaube (fallt nicht über mich her wenn ich mich irre), die ersten typischen Franzosen waren STX und Nirvana, evt. noch der Masque.
    Den Unterschied zwischen den "alten" Tricks (Old School) und den "französischen" Tricks sieht man ganz gut wenn man zum Beispiel das "Trick-Show"-Video von Prism mit dem Nirvana- oder Transfervideo vergleicht, eben mit viel auf- und abwickeln und insgesamt heftigeren Bewegungen von Pilot und Drachen.


    Schönen Gruß
    Achim

    Rolf,
    ich denke nicht das die Franzosendrachen, typische französische Tricks drauf haben, sondern die gleiche Trickpalette beherschen wie andere Kites. Anfangs hatten sie evtl. etwas mehr drauf als andere Kites, aber in Zeiten eines LTM, JTM, Genesis oder Abraxas ist das vorbei.
    Ein paar Franzosen habe ich mir schon mal angesehen und wenn ich da einen Styx oder Nirvana von der Verarbeitung betrachte, kann ich mich Deltajub nur anschließen und mich fragen mit welcher Berechtigung kommen diese Preise zustande. Ich will ja nicht zu sehr auf den Sender hauen, aber da sind meine drei selbstgenähten le Virus besser verarbeitet.
    Aber in der Hinsicht muß das ein jeder für sich selbst entscheiden ob er dafür soviel Geld ausgeben will, ich nicht.

    hi rolf,


    ich denke, mit 'französischen drachen' ist eher die stark gestreckte bauform / segelschnitt gemeint, die wohl anfangs hauptsächlich von franz. drachenschmieden hergestellt (vllt. auch dort 'erfunden'?) wurde.
    also die drachen mit hohem aspect ratio (geringe standhöhe trotz fullsize-spannweite) und fast gerader leitkante. dies erleichterte/ermöglichte die wickeltricks (yoyo und variationen) bzw. generell tricks mit rotationen um die horizontalachse.
    jm2c

    Hallo zusammen,


    kann mir jemand etwas über den Zippo1 von Kewo sagen. Ich bin am Überlegen, ob ich Ihn
    mir kaufen soll.


    danke im voraus
    cw6668

    hallo alle zusammen ich hab n kleines problem!ichwill mir ein mountainboard selbst zusammenbauen und weiß nicht genau wie groß ich die räder machen soll!ich hab hier im forum irgendwas von 20-23cm gelesen,jedoch denke ich sollten die ein wenig größer sein,dass die laufruhe erhöht wird und man auf schlechteren wiesen unterwegs sein kann!ich dachte ich nehm für das eigentliche board ein skateboard-deck und dazu die achsen von alten skateboards(die etwas breiter sind als das skateboard)!desweiteren wollte ich snakeboard-schnallen benutzen!was haltet ihr von dem vorhaben? 8-)